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Erstes Fazit der neu strukturierten Schulsozialarbeit

Die in weiten Teilen neu strukturierte Schulsozialarbeit in Remscheid hat ihre Arbeit zum 1. April  aufgenommen. 15 Schulen werden im Rahmen der Landesförderung NRW mit jeweils einem 0,5 Vollzeitstellen versorgt. Dadurch entstehen in der Summe 7,5 Stellen, die von zurzeit acht Schulsozialarbeiterinnen versorgt werden. Hiervon sind sechs Schulsozialarbeiterinnen in der Trägerschaft des Vereins zur Betreuung und Förderung von Schulkindern e.V. - Die Verlässliche, und zwei in der Trägerschaft der Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V. Neun Schulen erhalten eine bedarfs- und anlassbezogene Schulsozialarbeit, die aus kommunalen Mitteln finanziert wird. Diese neun Schulen werden von einer Schulsozialarbeiterin und einem Schulsozialarbeiter des Trägers Die Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V. betreut. In allen Schulen sind die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeit vorgestellt und eingebunden worden und haben ihre Arbeit aufgenommen. In einer ersten Phase werden feste Sprech-/Beratungszeiten für Schülerinnen und Schüler angeboten sowie erste Klassengemeinschaftstrainings, Sozialkompetenztrainings etc. in den Klassenverbänden. Diese finden innerhalb und außerhalb von Schule z.B. in den umgebenden Sozialräumen der Schulen statt.

Zur Elternarbeit gehören unter anderem BuT-Beratungen, reaktive Maßnahmen aufgrund besonderer Problemstellungen (im Rahmen von Gewalt- und Kriminalprävention). Der Lenkungskreis der Schulsozialarbeit hat die Erstellung eines kommunalen Gesamtkonzepts zur Schulsozialarbeit vereinbart, die Steuerungsgruppe formuliert die Bedarfe und Anlässe für die Schulsozialarbeit. Das Ergebnis von zwei Treffen auf operativer Ebene: „Alle Schulen sind froh über die (neue) Schulsozialarbeit, die fest an den Schulen verankert ist. Es ergeben sich wertvolle neue Zugänge zu den Schülerinnen und Schülern. An einigen Schulen zeichnet sich schon jetzt der Bedarf an einem zeitlichen Ausbau ab.“

Die beteiligten Schulen – die mit NRW-geförderter Schulsozialarbeit ebenso wie die mit kommunal geförderten Stellen –  haben ein Problem mit der räumliche Unterbringung; diese entspricht bei Beratungssituationen (noch) nicht den fachlichen Standards. Durch einen ausgeklügelten Zeitplan können alle Schulen aber mit festen Präsenzzeiten planen und die sehr stark nachgefragte Klassengemeinschafts- und Sozialtrainings anbieten. Fazit: Die neustrukturierte Schulsozialarbeit sei trotz des relativ kurzen Vorlaufs sehr gut angelaufen. Die fachlich-inhaltliche Arbeit finde uneingeschränkt statt. Die Nachfrage nach Schulsozialarbeit übersteige deutlich die personellen Ressourcen. Bei zehn Standorten der neun Schulen entstehe ein hoher, zeitaufwändiger Mobilitätsbedarf. Die räumliche Organisation stelle die Schulsozialarbeit derzeit noch vor große Herausforderungen. (nach Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 16. Juni)

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