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Ausstellung im Ämterhaus zu nachhaltigem Konsum

„Einfach machen! Ideen für nachhaltigen Konsum“ ist eine Ausstellung der Verbraucherzentrale NRW überschrieben, die noch bis zum 21. Juli im Ämterhaus, in der Elberfelder Str. 32 - 36, zu sehen ist. Sie zeigt in sechs Stationen, wie nachhaltige – also umweltfreundliche und sozialverträgliche – Konsum-Entscheidungen aussehen können. In der Themenwelt „Wohnen und Einrichten“ wird z.B. informiert über „Beleuchtung, Umweltlabels, Belüftung und Upcycling. Hier kann Leihen, Teilen und Tauschen als neue Konsumform entdeckt werden. In einem Tauschregal können sich Gäste etwas mitnehmen oder auch abgeben. Die Station „Arbeiten und Lernen“ gibt Tipps für ein nachhaltiges „Büro“ mit nachhaltigem Büromaterial und Ressourcensparen am PC. Ausgemusterte Handys müssen nicht zu Hause als Elektroschrott verstauben, sondern können zwecks Recycling in einer Handybox entsorgt werden. Informationen zu Produktionsketten von Kleidung, zu Textil-Labeln, die für nachhaltigere Kleidung stehen, finden sich in einem weiteren Modul. Vorgestellt werden daneben Themenbereiche wie „Ernährung und Genuss“, „Freizeit und unterwegs sein“ sowie „Plastikmüll vermeiden“. „Natürlich können wir mit dem Einkaufskorb allein nicht die Welt retten“, sagt Lydia Schwertner, Leiterin der Remscheider Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW. „Aber wir Verbraucher:innen entscheiden jeden Tag mit, ob es auf der Welt ein wenig umweltfreundlicher und gerechter zugeht.“ Die Ausstellung bietet dazu Anregungen für ganz alltägliche Entscheidungen. Etwa zum saisonalen Kochen, zum plastikarmen Einkauf oder zu nachhaltiger Freizeitgestaltung. Jede Station bietet Mitmachelemente an.

Dass nachhaltiger Konsum einfacher wird, dafür setzt sich die Verbraucherzentrale NRW schon seit vielen Jahren bei Politik und Wirtschaft ein. Manchmal sind es auch Gewohnheiten, die nachhaltigem Konsum im Weg stehen. „Manche Dinge müssen einfacher werden, andere muss man einfach machen.“ so Lydia Schwertner. Bei der offiziellen Eröffnung der Ausstellung am Dienstag betonte Umweltdezernentin Barbara Reul-Nocke: "Die Verantwortung für mehr nachhaltigen Konsum liegt nicht alleine bei der Politik oder der Wirtschaft. Wir Verbraucherinnen und Verbraucher können mit unseren Konsumentscheidungen zu einer zukunftsfähigen Entwicklung beitragen. Wir wissen, dass die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht, als die Welt bereitstellt und dürfen nicht so weitermachen. Es gibt nur eine Erde um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken.“ Die Ausstellung wurde vom Fachdienst Umwelt, Abteilung Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Mobilität nach Remscheid geholt.

 

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Kommentare

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Marvin Schneider am :

Eine tolle Initiative! Der MyViertel e.V. hatte vor Jahren einen Antrag für den Quartiersfonds gestellt, um einen Tauschschrank im Bereich Markt/Alte Bismarckstraße aufzustellen. Wir hatten bereits eine passende Fläche ausgesucht und Gespräche mit dem Eigentümer der Fläche geführt sowie potenzielle "Erbauer" eines Tauschschrankes kontaktiert. Leider ist die Sache durch den Wegfall des Innenstadtmanagements und des damit verbundenen Innenstadtbeirates im Sande verlaufen. Die Kosten beliefen sich auf ca. 2.500 Euro für Montage, Materialien und Transport. Wäre das nicht jetzt ein toller Aufhänger, diese Idee nochmal aufzugreifen und einen Tauschschrank in der Innenstadt zu installieren? Ich frage für einen Freund...

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