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Kein kostenloses Schwimmen für Kinder und Jugendliche

Die Fragen von CDU und Linken nach kostenlosem Eintritt von bedürftige Kinder und Jugendliche im Alter bis einschließlich 18 Jahre für die Dauer der Sommerferien im H20 Badeparadies in Lennep und im Freibad Eschbachtal hat die Verwaltung in der gestrigen Ratssitzung abschlägig beantwortet:  

Frage: Hat die Verwaltung inzwischen geprüft, ob (…) den bedürftigen Kindern und Jugendlichen ein freier Eintritt im  H2O und im Freibad Eschbachtal gewährt werden kann?
Antwort: Durch den coronabedingten Ausfall des Röntgenlaufs in den vergangenen beiden Jahren standen Haushaltsmittel zu Verfügung, die in Kooperation mit der H2O GmbH dazu genutzt werden konnten, den kostenlosen Eintritt von Kindern bis 18 Jahren zu realisieren. Der kostenlose Eintritt im Freibad Eschbachtal wurde ebenfalls realisiert, führte aber zu entsprechenden Mindereinnahmen. Da der Röntgenlauf in 2022 stattfinden wird, hat die Stadt Remscheid keine Haushaltsmittel, die anderweitig zur Finanzierung für freiwillige Leistungen genutzt werden können. Andere Haushaltsmittel stehen derzeit nicht zur Verfügung. Das Land NRW und der Bund haben bislang kein Programm aufgelegt, mit dem kostenloser Eintritt in Bädern in Kommunen für Kinder und Jugendliche finanziert werden kann.

Frage: Hat die Verwaltung inzwischen weitere Möglichkeiten überprüft, ob die Kinder und Jugendlichen in den Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien weiterhin im Rahmen der Fördermöglichkeiten Schwimmunterricht erhalten können?
Antwort: Diese Fragestellung wird seit mehreren Jahren eher durch ein Problem verschärft, das bundesweit seit mehreren Jahren thematisiert wird. Auf entsprechende Berichte in allen Medien wird ausdrücklich hingewiesen. In der Branche fehlen bundesweit bis zu 3.000 Fachkräfte, die zunächst überhaupt zur Sicherstellung eines regulären Badebetriebs notwendig wären. Von zusätzlichen Einheiten im Bereich Ausbildung mal ganz abgesehen. Diese Erfahrung musste auch bei den kostenlosen Angeboten der Stadt Remscheid in 2020 und 2021 gemacht werden. Der intensive Aufruf durch den Fachdienst Sport und Freizeit und den Sportbund auf der Suche nach Übungsleiterinnen und Übungsleiter gestaltete sich sehr schwierig und hatte wenig bis gar keine Resonanz.

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