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Stolz auf Diplom als Museumsprofi und den "Doktorhut"

Sie seien in den vergangenen Monaten „neugierig, fleißig und voller Teamgeist“ gewesen, bescheinigte gestern Nachmittag Sonja Klarholz den sieben Jungen und Mädchen zwischen 9 und 10 Jahren, bevor diese als neue „Museumsprofis“ im „Mini-Club“ des Deutschen Röntgen-Museums ihre Urkunden/“Diplome“ nebst „Doktorhüten“ (fürs Gruppenfoto) erhielten. Und darauf waren Ole Pfitzner, Julius Klüsseldorf, Antonia Becker, Martha Siegmund,, Robin Joel Weigand, Raphael Famulla und Vanessa Meiser dann auch sichtlich stolz. Zu Recht! Schließlich hatten sich die jungen Experten seit September 2021 einmal wöchentlich im Museum getroffen, um gemeinsam zu experimentieren, zu forschen und mehr über den berühmten Forscher Wilhelm Conrad Röntgen und seine bahnbrechende Entdeckung zu erfahren, um dieses Wissen nun an junge Besucherinnen und Besucher des Museums weitergeben und sie auf eine Entdeckungsreise durch die Ausstellung mitzunehmen zu können. Auch das Museum wurde ausgiebig von den jungen Forschern erkundet. Manchen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen verschiedener Lenneper Grundschulen auch im museumseigenen Schülerlabor „RoeLab“ auf den Grund. Gemeinsam erfuhren sie sowohl etwas über den Bau des menschlichen Körpers als auch über die Anwendung von Röntgenstrahlen innerhalb und außerhalb der Medizin.

Aus vielen spannenden Informationen stellten sie eine abwechslungsreiche Führung zusammen, sozusagen von Kindern für Kinder. Das Publikum bei ihrer gestrigen ersten eigenen Führung waren ihre Familien und Freunde. Welche verschiedenen Strahlenarten gibt es eigentlich? Was unterscheidet das sichtbare Licht von den Röntgenstrahlen? Welche Materialien können von Röntgenstrahlen durchdrungen werden und welche nicht? Die Antworten darauf fielen den junge Museumsprofis nicht schwer. Kinder haben einen ganz anderen Blick auf verschiedene Themen als Erwachsene, sprechen die gleiche Sprache und wissen, was Gleichaltrige wirklich interessiert, weiß Museumsleiter Dr. Uwe Busch. Dies mache eine Führung auf Augenhöhe zu etwas ganz Besonderem, so Sonja Klarholz. Führungen des „X-Clubs“ werden sehr gerne z.B. für Kindergeburtstage, im Rahmen von Ferienfreizeiten und Schulausflügen gebucht (Tel. RS 163384 oder per E-Mail info@roentgenmusseum.de">info@roentgenmusseum.de).

Finanziell unterstützt von der Volksbank im Bergischen Land eG, gestern vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Andreas Otto, werden im Röntgen-Museum schon seit Oktober 2010 junge Museumsführer erfolgreich ausgebildet; so war die gestrige Urkundenübergabe bereits die achte. Zu den Gratulanten gehörte auch Prof. Dr. Ulrich Mödder, der Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Röntgen-Museums. Sein Lob klang so: „Wer andere Leute ansprechen und für etwas begeistern kann, der hat es später im Leben leichter!“

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