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Stadt Remscheid nimmt an „Wattbewerb“ teil

 Wie passt dazu das Folgende?
Wolfgang Luge als potenzieller Investor und Architekt Michael Wehrmann, auf Photovoltaik-Anlagen spezialisiert, hatten für den vergangenen Dienstag die lokale Presse in die Denkerschmette eingeladen, um den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Dächern zu propagieren. Ebenfalls eingeladen waren dazu von Seiten der Stadt Vertreter des Gebäudemanagements (als Verpächter geeigneter Dächer) und der EWR als künftiger Anbieter von Invest-Modellen sowie die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und FDP.  Und erschienen ist – niemand von diesen! Offenbar hätten sie nichts Neues zu berichten gehabt… (Waterbölles)

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid möchte den Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet erhöhen und organisiert deshalb Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Photovoltaik. Dabei geht es nicht nur um die Information der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch um die finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Projekte. Seit dem 22. Juni nimmt die Stadt nun auch beim sogenannten Wattbewerb teil.

Der „Wattbewerb“, im Februar 2021 ins Leben gerufen, ist ein Wettbewerb verschiedener Städte und Gemeinden Deutschlands. Es gewinnt die Stadt beziehungsweise die Gemeinde, in der pro Kopf am meisten Solarstrom erzeugt wird. Die Kommunen können sich durch den Vergleich mit anderen Kommunen besser einordnen und erkennen, wie groß das ungefähre Potenzial für Photovoltaik ist. Gleichzeitig ist der „Wattbewerb“ eine Motivation für den Ausbau solarer Energie.

Die Stadt Remscheid freut sich über alle Bürgerinnen und Bürger, die Photovoltaikanlagen oder Stecker-Solargeräte installiert haben oder installieren möchten und die Stadt im „Wattbewerb“ so voranbringen. Nach aktuellem Stand belegt Remscheid den 23. Platz aller deutschen Großstädte – die ersten drei Plätze belegen die Städte Krefeld, Paderborn und Ulm.

Interessenten für die Nutzung von Solarenergie sollten das Solardachkataster der Stadt Remscheid unter www.solare-stadt.de/remscheid beachten. Hier können sie prüfen, ob das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist und ob sich die Anlage über einen längeren Zeitraum wirtschaftlich betreiben lässt. Die Stadt Remscheid vergibt weiterhin Fördermittel für die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen und Stecker-Solargeräten. Informationen zum städtischen Förderprogramm gibt es unter www.remscheid.de/klimaschutz im Bereich „Energieeffizienz & Klimaschutz im Alltag“. Weitere Informationen zum Wattbewerb finden Interessierte unter www.wattbewerb.de.

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Ich möchte dazu meinen Kommentar auf der Facebookseite der Stad hier nochmal einfügen, der dort von dieser komplett ignoriert wird. Offenbar hält man das soziale Medium in der kommunalen Verwaltung für eine Einbahnstraße, statt dort tatsächlich zu kommunizieren. Ein Social Media Manager der weiß was er tut würde der Stadt gut zu Gesicht stehen ... Zum Thema: Die "speziellen Steckeinrichtungen" sind nach Meinung diverser Experten überflüssig und behindern ausschließlich die flächendeckende Installation von sogenannten Stecker-Solaranlagen (es ist in allen Tests eine Kabelerwärmung von nur unter einem Grad festgestellt worden). Es wird offen gemutmaßt, dass der Steckerzwang durch Lobbyarbeit der Handwerker durchgesetzt wurde, die an den Installationen verdienen wollen, ebenso Lobbyarbeit der Stromkonzerne, die durch private Solaranlagen Marktanteile schwinden sehen (wenn jeder seinen eigenen Strom macht, kann man damit keine Dividenden mehr erzielen). Dazu kommt, dass Normen keinen Gesetzescharakter haben und deswegen nicht auf rechtlichem Wege durchgesetzt werden können. Wie ist die Stellungnahme der Stadt Remscheid hierzu? Wollen Sie tatsächlich mehr Solaranlagen, oder sollen die durch technisch sinnlose Vorgaben verhindert werden, weil Stromkonzerne kein Geld mehr verdienen, wenn jeder seinen eigenen Strom erzeugt? Warum versuchen die Stadtwerke sinnlose, herbeilobbyisierte Normen durchzusetzen? Eine Genehmigung ist laut aktueller Gesetzeslage nicht notwendig und nicht vorgesehen, man muss die Anlage ausschließlich bei der BNetzA und beim lokalen Stromanbieter registrieren(!). Warum möchten die Stadtwerke Remscheid auf der verlinkten Infoseite den Eindruck erwecken, die Anlagen müssten von ihr genehmigt werden?

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