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Jetzt sind Entwürfe von jungen Graffiti-Künstlern erwünscht

Graffiti im Parkhaus an der Kirchhofstraße. Fotos: Lothar KaiserDie Stadt Remscheid wird Betonflächen am Fußgängertunnel Hauptbahnhof,  Stützmauern an der Haddenbacher Straße / Ausfahrt Dorfmühler Straße, an der Bushaltesstelle Ulmenstraße, am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium / Ludwigstraße und am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium / Alte Rat­hausstraße „für die künstlerische Gestaltung durch interessierte junge Bürgerinnen und Bürger freigegeben“. So nachzulesen in der Beschlussvorlage, der die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag ohne Ausnahme zustimmten. Zugleich stimmten sie dem Auftrag an die Verwaltung zu, „die künstlerische Gestaltung dieser Flächen entsprechend dem Konzept ‚Remscheid in Farbe’ umzusetzen“. Das hatten im vergangenen Jahr die Grünen vorgelegt. „Sehr zufrieden mit der Auswahl der Flächen“ zeigte sich am Donnerstag im Jugendhilfeausschuss David Schichel von den Grünen. Deren „Graffiti-Antrag“ habe die Verwaltung sehr gut umgesetzt. Schichel: „Ich verstehe das als Startschuss für weitere Aktionen dieser Art!“ Zitat aus der Vorlage:

„Mit ‚Remscheid in Farbe’ erhalten junge Menschen in Remscheid eine Darstellungsmöglich­keit ihrer kreativen und künstlerischen Potentiale und eine weitere Möglichkeit der Gestaltung ihrer Stadt. Einzelne Orte in Remscheid werden aufgewertet und attraktiver gemacht. Die Auswahl der hierfür vorgesehenen Flächen erfolgte in enger Abstimmung mit dem Fachbereich 66 (Straßen und Brückenbau) und dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. Die Entwicklung des Konzepts erfolgte in Abstimmung mit der Polizei, der Jugendkunstschule und der Ju­gendeinrichtung Kraftstation. Die Erfahrungen der Graffiti-Aktionen von Bündnis 90/ Die Grünen wurden ebenfalls einbezogen.“ Mit Unterstützung der Arbeit Remscheid gGmbH sollen die Betonflächen für die spätere Bemalung vorbereitet werden (Reinigung und Grundierung). Dafür sind 2.000 Euro veranschlagt.

Der Ablauf des Projekts „Remscheid in Farbe" erfolgt in vier Schritten:

  • Über die Jugendeinrichtungen der AGOT (Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit), die Ju­gendkunstschule, die Schulen, die Presse und weiterer Stellen wird das Projekt öffentlich gemacht. Jugend­liche werden dazu eingeladen, Entwürfe für die Gestaltung der Flächen einzureichen. Sie können sich mit Ihren Entwürfen bei der Kinder- und Jugendförderung melden. Bei der Vergabe der Flächen gilt die Reihenfolge der Einreichung der Entwürfe (möglichst in endgültiger Fassung darstellen in DIN A4).
  • Die Entwürfe werden auf Unbedenklichkeit geprüft. Bei der Zuordnung der Entwürfe zu den betreffenden Flächen werden der Jugendrat, die Nutzer/Anlieger der Flächen (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Stadtwerke, Fachbereich Straßen und Brückenbau) eingebunden.
  • Die Kinder- und Jugendförderung trifft mit den Jugendlichen präzise und verbindliche Vereinbarungen zur Gestaltung der Wände (Umsetzung des Entwurfs, Zeitschiene, Kosten für Farben, Zusage der vollständigen Umsetzung, Einhaltung verkehrsrechtlicher und sicherheitsrelevanter Vorgaben). Auf die Aufstellung von Gerüsten soll aus Kostengründen nach Möglichkeit verzichtet werden.
  • Unmittelbar vor Beginn der künstlerischen Gestaltung müssen die Flächen mit einem Hochdruckreiniger gereinigt und in einzelnen Fällen grundiert wer­den. Die fertig gestalteten Flächen sollen  „öffentlichkeitswirksam mit den beteiligten Partnern präsentiert“ werden.

Geplant ist ferner für Ende 2008, das Projekt gemeinsam mit den Partnern und dem Jugendrat auszuwerten. „Auf der Grundla­ge dieser Auswertung wird über die weitere Fortführung und Ausgestaltung des Projekts beraten.“ Die endgültige Beschlussfassung erfolgt durch die Bezirksvertretung 1 - Alt Remscheid und durch die Bezirksvertretung 2 – Süd.

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