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Glasfaserausbau schreitet Stück für Stück voran

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid und die Telekom haben die Sommerferien genutzt, um weitere sieben Schulen an das schnelle Glasfasernetz anzuschließen. Über schnelles Internet verfügen jetzt auch diese Bildungseinrichtungen: Grundschule Adolf Clarenbach (Pestalozzistraße), Grundschule Hasenberg (Schneppendahler Weg), Grundschule Kremenholl (Kremenholler Straße), Grundschule Mannesmann (Burger Straße), Grundschule Reinshagen (Schimmelbuschweg), Realschule Alexander-von-Humboldt (Grunerstraße) und das Berufskolleg Käthe-Kollwitz mit seinen Standorten Tersteegenstraße und Freiheitstraße. Außerdem stehen die Förderschule Heinrich-Neumann (Gewerbeschulstraße) und der Neubau des Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung (Schmakaldener Straße) unmittelbar vor dem Anschluss.

Bis auf zwei Schulen sind bereits jetzt alle 44 Remscheider Schulen tiefbautechnisch angeschlossen, sodass dort die Glasfaser in die Leerrohre eingeblasen werden und die Anschlüsse danach an den Schulen freigeschaltet werden können. Bis Weihnachten sollen dann alle Remscheider Schulen ans Netz angeschlossen werden, so Gigabitkoordinator Christian Marré: „Stadt Remscheid und Telekom haben in der Corona-Krise ihre Ausbaustrategie geändert und die schnellen Internetanschlüsse an die Schulen als erste Maßnahmen vorgezogen“.

„Wir müssen für 2023 die Voraussetzungen schaffen, um optional auf Energiekrise oder Corona-Lockdown reagieren zu können, um technisch Homeschooling anbieten zu können“, fordert der Technische Beigeordnete Peter Heinze, in dessen Zuständigkeit der Ausbau des schnellen Internets fällt. Inzwischen sind rund 92,6 Kilometer von 127 Kilometer Leerrohrleitungen verlegt und sogar oberirdisch auf Masten 5,6 Kilometer Strecke verlegt worden. Außerdem sind 130 von insgesamt 202 Netzverteilern aufgestellt.

“Der Glasfaserausbau in Deutschland, aber insbesondere auch in Remscheid und an den Schulen hat für uns höchste Priorität“, sagt Marco Kramer, Leiter Breitband Team Hagen der Telekom Deutschland GmbH. „Der Ausbau ist jedoch eine gemeinsame Kraftanstrengung der Telekom und der Stadt. Ein schneller Ausbau benötigt neben dem Know-How zur Planung, Errichtung und Betrieb der Netze ein Umfeld, welches dies entsprechend ermöglicht. Gemeinsam werden wir die Remscheider Schulen gigabitfähig machen und die Glasfasern in Magenta leuchten lassen“.

Neben den 44 Schulen werden weitere 21 weitere Bildungseinrichtungen, zwei Feuerwehren, ein Verwaltungsgebäude, 3674 Gebäude mit 6294 Haushalten und 729 Gewerbebetriebe mit dem Ausbauprogramm „Weiße Flecken“ ans Glasfasernetz angebunden, bei den Gebäuden sind ungefähr die Hälfte der Adressen an das Rohrleitungsnetz angeschlossen. Es sind bereits rund Dreiviertel der Tiefbauarbeiten in Remscheid abgeschlossen. Bis Ende August 2023 soll das aktuelle Ausbauprogramm durch die Telekom fertiggestellt sein.

Das Förderprojekt „Weiße Flecken“ der Stadt Remscheid (Förderung 18,7 Millionen Euro von Bund und Land NRW) ist seit August 2019 in der Umsetzungsphase. Doch Remscheid plant schon ein weiteres Ausbauprogramm: Die Stadt hat eine Förderung für Beratungsleistungen im Gigabitausbau für das Programm „Graue Flecken“ über 50.000 Euro beim Bund erhalten. Diese Fördergelder werden von der Stadt Remscheid für die Vorbereitung und Umsetzung der Vergabe im geförderten Gigabitausbau genutzt. Der Gigabitausbau im Graue-Flecken-Programm soll dann im Jahr 2023 vergeben werden.

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Kommentare

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Hans-J. Möhrke am :

Am Anfang musste alles ganz schnell gehen. Der Antrag sollte innerhalb weniger Tage gestellt sein. Seitdem heißt es warten. Homeoffice auf dem Holz ist fast nicht möglich. Vielleicht erlebe ich das schnelle Internet ja noch bevor ich in Rente gehe!

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