Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Jürgen Kucharczyk gegen die Kommerzialisierung der Kitas

Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk (SPD)

Pressemitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk

Zum aktuellen Stand der Debatte zum Kinderförderungsgesetz (KiföG) erklärt das Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, der bergische SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk: „Die CDU/CSU-Fraktion und Bundesministerin von der Leyen wollen kommerziell und damit gewinnorientiert geführte Kindertagesstätten mit staatlichen Geldern fördern. Dies sieht eine Regelung im Referentenentwurf für das neue Kinderförderungsgesetz vor. Beim Ausbau der Kleinkinderbetreuung könnten demnach nicht nur gemeinnützige Träger, sondern auch private Kitas mit staatlichen Zuschüssen rechnen. Der Bund stellt für den Krippenausbau bis 2013 vie Milliarden Euro bereit. Damit soll erreicht werden, dass für jedes dritte Kind ein Kita-Platz oder eine Tagesmutter zur Verfügung steht. Es kann nicht sein, dass öffentliche Gelder dahin gegeben werden, wo Gewinn erzielt wird. Ein Mehr auch an betrieblichen Kitas ist selbstverständlich zu begrüßen. Wenn Kitas künftig rein kommerziellen Interessen unterliegen, ist das ein großes Risiko: Denn die Qualität ist in der Kinderbetreuung das A und O. Bildung und Betreuung sind keine Waren. Das letzte Wort ist daher in der parlamentarischen Beratung des Kinderförderungsgesetzes noch nicht gesprochen.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Bisher werden private Initiativen wie Elternvereine deutlich schlechter gestellt - sie haben einen weitaus schlechteren Zugang zu öffentlichen Mitteln als andere. Um aber einen zügigeren Ausbau von Kindertagesbetreuung voranzutreiben, müssen auch die privaten Träger mit ins Boot geholt werden. Wir müssen auch den Elternvereinen und anderen privaten Trägern, die sich in der Kinderbetreuung engagieren, die Möglichkeit geben, leichter an Subventionen heranzukommen und sie zusätzlich an den Aufgaben der Jugendhilfeplanung etc. beteiligen. Lieber Herr Kucharczyk, es wird mal wieder der Teufel an die Wand gemalt: Schon werden alle Kitas kommerziell und die Qualität sinkt ins bodenlose... Aber dass privat-gewerbliche Initiativen immer mehr an Bedeutung gewinnen, liegt zum einen an der kränkelnden Finanzierung der kommunalen Kitas durch die öffentlichen Haushalte. Zumindest in NRW wurden die privaten Träger durch Kibiz berücksichtigt, dies muss nun auch auf Bundesebene geschehen. Subventionen spielen gerade in der Privatwirtschaft eine große Rolle; hier nennt man das Mittelstandsförderung! Deswegen: Sparen Sie nicht an der Bildung; Schaffen Sie Möglichkeiten!!

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!