Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Verbotskatalog mit Blick auf Gewaltdarstellung erweitert

Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk (SPD)

Pressemitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk

Zu seiner 10. Rede vor dem Deutschen Bundestag anlässlich der 1. Lesung eines Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes am gestrigen Donnerstag erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Jürgen Kucharzyk:

„Das deutsche Jugendschutzgesetz, das wir als SPD 2002 auf den Weg gebracht haben, hat sich bewährt. Der Jugendmedienschutz in Deutschland ist vorbildlich in Europa. Dies bestätigen die Studie des Hans-Bredow-Institutes sowie zahlreiche Expertinnen und Experten. Um das hohe Niveau der Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen aufrecht zu erhalten, sind gezielte Änderungen erforderlich. Das Jugendschutzgesetz wird an die rasante technische Entwicklung in den vergangenen Jahren sowie an Erfahrungen aus der Praxis angepasst. Der vorliegende Gesetzentwurf, der jetzt in die parlamentarische Beratung eingeht, greift zudem Anregungen des Hans-Bredow-Institutes auf.

Der Gesetzentwurf sieht vor, den Verbotskatalog der schwer jugendgefährdenden Trägermedien im Hinblick auf Gewaltdarstellungen zu erweitern. Zukünftig sollen auch solche Medien, die besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, mit einem weit reichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverbot belegt werden. Auch die Indizierungskriterien sollen in Bezug auf mediale Gewaltdarstellungen erweitert und präzisiert werden. Das Alterskennzeichen auf Verpackungen beispielsweise von Computerspielen soll künftig größer und besser sichtbar sein. Das hilft Eltern beim Kauf und dem Verkaufspersonal an der Kasse.

Ein wirksamer Schutz von Kindern und Jugendlichen erfordert auch, dass die Regelungen des Jugendschutzgesetzes konsequent angewendet und kontrolliert werden. Dies gilt für Filme, Spiele und Alkohol gleichermaßen. Händler, Verkaufspersonal und Behörden vor Ort sind hier in der Pflicht. Der Ruf nach schärferen Gesetzen verkennt die geltende Rechtslage.Aber auch Eltern, Pädagogen und die Jugendarbeit haben eine besondere Verantwortung. Sie müssen Kinder und Jugendliche ernst nehmen, ihnen Perspektiven aufzeigen und sie stark machen.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!