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Sanierungskosten der Halle West explodieren

Schon einmal hatte die Verwaltung auf Mehrkosten die der Sanierung der Sporthalle West hingewiesen; zur Sitzung des Hauptausschusses am  18. August tut sie dies nun ein zweites Mal: „Mit fortscheitendem Maßnahmenverlauf kommt es erneut zu deutlichen Kostensteigerungen, die ausschließlich auf die konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen sind. (…) Die aktuellen Submissionen weisen extreme Preisanstiege aus. So hat beispielsweise für die Ausschreibung Heizung/Sanitär und Elektroinstallationen jeweils nur eine Firma ein Angebot abgegeben. Das Angebot Heizung/Sanitär liegt 41 Prozent, das Angebot Elektro liegt 21 Prozent über der Schätzung. Alleine bei Beauftragung dieser Leistungen weist die Maßnahme schon einen Fehlbetrag von rund 220.000 € auf. Ebenso sind damit keinerlei Sicherheiten mehr für unvorhergesehene Kostensteigerungen während der Bauphase vorhanden. Aus der beigefügten Anlage ist ersichtlich, dass bei seriöser Schätzung ein weiterer Fehlbedarf von rund 600.000 € kalkuliert werden muss. Das notwendige Maßnahmenbudget erhöht sich somit voraussichtlich auf 4.382.000 €.“ Gleichwohl sei die Finanzierung der in 2022 vorgesehenen Auftragsvergaben „nach aktuellem Stand gesichert“, betont die Verwaltung in ihrer Mitteilungsvorlage.

Vorläufig gestoppt worden ist die Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen in Kombination mit Batteriespeichern für kommunale Gebäude. Ob für eine solche Anlage auf dem Dach der Sporthalle West noch ein Förderantrag gestellt werden könne, sei aktuell unklar, so die Verwaltung. Es sei jedoch beabsichtigt, an der Fachplanung der PV-Anlage festzuhalten und diese auch ohne Förderung zu realisieren.

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Kommentare

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Paul Holz am :

Viele Ausschreibungen werden bei der Stadt Remscheid aktuell nur beschränkt durchgeführt. Hierbei werden vielleicht zu wenige Firmen eingeladen ein Angebot abzugeben. Auch leistungsfähige, örtliche Unternehmen werden eventuell nicht immer angefragt. Das führt wahrscheinlich nicht zu einer Kostenersparnis, es würde aber sicher mehr als nur ein Angebot vorliegen. Submissionen bei denen es nur einen Teilnehmer gibt, können zurückgezogen und neu ausgeschrieben werden. Dies geschieht bei anderen, aktuellen Projekten der Stadt auch, führt allerdings auch zu Verzögerungen bei der Ausführung. Für größtmögliche Transparenz sollten nach einem Vergabeverfahren alle Details öffentlich einsehbar sein. Das deutsche Vergaberecht lässt das aber sicherlich nicht zu.

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