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In diesem Jahr ein Walnuss-Baum in Remscheid mehr

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kuratorium „Baum des Jahres“ wählt seit 1989 in jedem Jahr eine schützenswerte Charakterbaumart als Baum des Jahres. in diesem Jahr ist es der Walnussbaum (botanisch: Juglans regia). Das Landschaftsamt der Stadt Remscheid pflanzt mittlerweile traditionell in jedem Jahr den Baum des Jahres; in diesem Jahr wird also an geeigneter Stelle ein Walnussbaum angepflanzt. Der Tag des Baumes wird in Deutschland jedes Jahr am 25. April begangen und soll die Bedeutung von Bäumen und des Waldes für den Menschen im Bewusstsein halten.

Seit Jahrhunderten nutzt der Mensch das wertvolle Holz des Walnussbaumes zum Beispiel für hochwertige Möbel oder edle Drechslerwaren. Die eiweiß-, vitamin- und mineralreichen Nüsse sind in Deutschland ein traditionelles Symbol in der Weihnachtszeit, ihre Inhaltsstoffe werden aber auch seit langem wegen ihrer heilenden und konzentrationsfördernden Wirkung medizinal genutzt.

Ursprünglich stammt der Walnussbaum aus Mittelasien, gelangte später auf Handelswegen über die Griechen zu den Römern und von dort nach Gallien. In Deutschland angekommen wurde er zunächst Walchbaum oder Welschbaum genannt, im 18. Jahrhundert dann Walnussbaum oder echte Wallnuss. Der Walnussbaum wird in Mitteleuropa nach 60 Jahren 15-20 Meter hoch, sein Höchstalter beträgt 150 Jahre. Der kurz ausgeprägte Stamm erreicht 60-80 cm Durchmesser und weist eine silbergraue Borke auf, die im zunehmenden Alter dunkler und rissig werden kann. Die Äste der lichten Krone sind weit ausladend, die Zweige besitzen eine oliv braune Farbe mit gefächertem Mark. Seine unpaarig gefiederten Blätter, die bis zu 30 cm lang werden können, strömen einen herb-aromatischen Duft aus. Am besten gedeiht der Baum auf kalkreichen Lehmböden an lichten oder sonnigen Standorten möglichst im freien Stand.

Bei den Walnussbäumen sind männliche und weibliche Blüten getrennt voneinander auf einer Pflanze vorhanden (einhäusig). Die männlichen Kätzchen hängen an den Blattachsen der vorjährigen Zweige und die kleinen rötlichen weiblichen Blüten entspringen im April/Mai an den Spitzen der neugetriebenen Zweige. Durch Windbestäubung erfolgt die Befruchtung. Die 5 cm großen Walnüsse reifen zwischen September und Oktober heran. Sie haben eine glatte grünbraune Schale, im Inneren befindet sich die eigentliche Frucht. Ein erwachsener Baum kann in guten Jahren bis zu 120 kg tragen, das entspricht ca. 4500 Nüsse. Der Walnussbaum ist der ideale und unübertroffene Haus- und Hofbaum, nicht zuletzt weil er auch lästige Insekten durch seine Inhaltsstoffe vertreiben soll. Sein Bestand ist jedoch durch Übernutzung und geringe Nachpflanzungen in den letzten hundert Jahren stark zurückgegangen. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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