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Mit diesem Gastgeschenk kann sich Remscheid sehen lassen

Dieses Schachspiel ist einzig auf der Welt, hergestellt in Remscheid. Von  links nach rechts im Bild: BZI-Ausbilder Gerhard Petert, Lebenshilfe-Geschäftsführer Klaus Schneider, Oberbürgermeisterin Beate Wilding, BZI-Geschäftsführer Markus von Dreusche und die beiden Lebenshilfe/Lesota-Werk-Gruppenleiter Lutz Murawsky und Oliver Behfeld.  Foto: Lothar Kaiser

Für drei Auszubildenden im Berufsbildungszentrum (BZI) der Remscheider Industrie war es eine Herausforderung, die sie „freudig und hochmotiviert“ (Ausbilder Gerhard Peter) angenommen haben: 32 Schachfiguren am Computer zu entwerfen und mittels CNC-Maschinen in der Lehrwerkstatt aus Edelmetall (nicht aus dem sonst üblichen ST37-Stahl) herzustellen, das war eine Aufgabe, die bis dahin im BZI noch nie anstand. Künftig wird das vielleicht jedes Jahr einmal der Fall sein. Denn das Schachspiel aus vergoldetem und versilbertem Messing – samt handgearbeitetem Schachbrett aus hellem Ahorn- und dunklerem Wenge-Holz und edlem Holzkasten mit Remscheider Wappen aus Stahl rund zwölf Kilo schwer – gefiel Oberbürgermeisterin Beate Wilding so gut, dass sie nichts dagegen hätte, es auch in den folgenden Jahren den Preisträgern der Röntgen-Plakette als Gastgeschenk der Stadt zu überreichen. Das erste im BZI entstandene Schachspiel, das heute auf einer Pressekonferenz präsentiert wurde, ist für Prof. Dr. Willi A. Kalender bestimmt, der am 19. April die Röntgen-Plakette erhalten wird. Was es denn früher für Gäste der Stadt gegeben hätte, wollte eine junge Reporterin wissen. Wilding: „Fragen Sie lieber nicht…!“

Würde ein Privatmann ein solches 40 mal 40 Zentimeter großes Schachspiel bei einem Metallbetrieb und Schreiner in Auftrag geben, er müsste gut 10.000 Euro auf den Tisch legen, 200 Arbeitsstunden zu 50 Euro zugrunde gelegt. In diesem Fall jedoch hat das Schachspiel nur einen ideellen Wert, denn die 120 Stunden, die die drei Auszubildenden und ihr Ausbilder im BZI dafür benötigten,  gehörten zu der regulären Ausbildung.  Und auch im zur Lebenshilfe Remscheid e.V. gehörenden Lesota-Werk in Bergisch Born wurde keine „Extraschicht“ gefahren. Dort entstand das fein gearbeitete Schachbrett im Rahmen einer beruflichen Bildungsmaßnahme für 15 psychisch erkrankte/behinderte Menschen. Und Spaß an dieser besonderen Arbeit hatten dort auch die beiden Gruppenleiter Oliver Behfeld und Lutz Murawsky: „Das war was Edles!“ Das fand auch Oberbürgermeisterin Beate Wilding und bedankte sich herzlich bei allen, die zum Gelingen dieses wahrlich glänzenden Werkes beigetragen hatten: „Eine Klasse-Arbeit!“

Ein Unikat soll das Schachspiel im BZI und im Lesota-Werk gefertigte Schachspiel übrigens bleiben, auch wenn es in den nächsten Jahren weitere hochwertige Gastgeschenke dieser Art geben wird. Weil die BZI-Auszubildenden das Design der Figuren jedes Mal neu am PC entwerfen. Wenn schon Ausbildung an edlen Messingstücken, dann richtig!

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