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Eine saubere Stadt entsteht in den Köpfen ihrer Bürger

Waterbölles-Kommentar

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Zur Stunde starten unter der Müngstener Brücke die Oberbürgermeister der drei bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal die gemeinsame „picobello“-Aktion, den 1. Bergischen Müllsammeltag. Mitglieder von Vereinen und Verbänden, Schülerinnen und Schüler, kurz viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an dem Großsaubermachen. In der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Remscheid wurde in den Büschen rund um die Schule bereits gestern aufgeräumt, und andere Gruppen machten sich heute schon vor dem offiziellen Startschuss an die Arbeit. Achtlos weggeworfenen Müll gibt es in den Städten genug, der darauf wartet, weggeräumt zu werden. In Grünanlagen, Spielplätze, im Umfeld von Schulen und Kindergärten, an öffentlichen Straßen und Plätze.  Aber Hand auf’s Herz, hat nicht schon jeder von uns irgendwann einmal ein Stück Papier oder eine Zigarettenkippe (ich rauche übrigens seit 25 Jahren nicht mehr) weggeworfen, als niemand zuschaute? Klar doch, ein Schnipsel, der verrottet. Aber auch Kleinvieh macht Mist. Zum einen Abfall kommt der andere. Schmutzecken entstehen nicht in einer Sekunde auf die andere; sie entstehen langsam – und unter Mitwirkung vieler. Eine saubere Stadt entsteht in den Köpfen ihrer Bürger. Das sollte uns über diesen Tag hinaus bewusst sein, an dem Remscheid optisch etwas sauberer wird.

Trackbacks

Waterbölles am : Müllsammelaktionen ändern am Problem rein gar nichts

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Waterbölles-KommentarZu einer Saubermann-Aktion auf der Trasse des Werkzeugs im Bereich Honsberg hatte Dieter Koch die Anwohner für den 8. Juni 2007 per Handzettel eingeladen; doch niemand kam. Koch und seine Tochter Laura sammelten den Müll anderer allei

Kommentare

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Karl-Heinz Spies am :

Ein nur bedingt treffender Titel für den Tag, wie ich finde. Wenn alle Bürger das Thema als Grundhaltung auffassen würden, wäre so ein Tag sicher überflüssig. Ich habe heute in einem 4-köpfigen Team selbst Müll gesammelt, es hat zugegebener Maße sogar Spaß gemacht. Es lag jedoch mit Sicherheit nicht an dem vielen Müll, der aufgesammelt wurde, sondern vielmehr an dem hohe Zuspruch Dritter, verbunden mit der Hoffnung, dass mittelfristig ein Umweltbewusstsein entsteht im Sinne Ihres Kommentars.

Christian Gross am :

Dass man eines Tages den Idealzustand erreicht, dass in allen Köpfen das Umweltbewusstsein fest verankert ist und bleibt und dass kein Müll mehr achtlos in die Gegend geworfen wird, ist wohl eine Illusion. Aber der Weg ist das Ziel, deshalb sind solche Säuberungsaktionen sicher ab und an notwendig und sinnvoll. Nur erstaunlicherweise ist Lennep von dieser Aktion ausgenommen worden. Kein offizieller Aufruf zum Mitmachen, z. B. an Vereine oder Gruppen hat stattgefunden. Warum, fragt sich der interessierte Bürger. Trotzdem hat es doch einige Lenneper gegeben, die aktiv waren und ihren Teil beigetragen haben. Einige Menschen hätten auch gern geholfen, nur sie fanden keinen Ansprechpartner, der das koordinieren konnte (oder wollte??). Eine schöne Aufgabe für das Stadtmarketing, leider wieder einmal verpasst.

Stadtverwaltung am :

In Remscheid beteiligten sich 3.792 Helfer an der Aufräumaktion und sammelten im gesamten Stadtgebiet über 17 Tonnen Müll. Oberbürgermeisterin Beate Wilding: „Ich danke allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Erneut haben die Remscheiderinnen und Remscheider ihr bürgerschaftliches Engagement unter Beweis gestellt. Darauf können wir stolz sein!“ Zugleich äußerte Wilding sich zufrieden über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten Solingen und Wuppertal, die im kommenden Jahr wiederholt werden sollte. (Büro der Oberbürgermeisterin)

Michael Dickel am :

Ich muß zugeben, die Müllproblematik in Remscheid ist mein Lieblingsthema. Und um es vorweg zu sagen: Ich kehre vor meiner eigenen Tür, und anderer Leute Dreck lasse ich liegen. Ich habe auch kein Verständnis mehr für diese Aktionen. Ich bin am Sonntag wieder mal 25 Kilometer durch Remscheids Straßen und Wälder gelaufen und kann nur sagen: Hoffnungslos. Dort wo eben noch aufgeräumt war, liegt schon wieder der nächste Dreck. So lange die Gutmenschen meinen, mit Aufräumen und Verständnis für Dreckspatzen würde man dieses Problem lösen, sehe ich keinen Hilfebedarf. Seit voriger Woche Donnerstag blicke ich auf das Haus gegenüber und den Sperrmüll, der mittlerweile durch aufgespannte Regenschirme gekrönt wird. Auf meine Anfrage beim Hausverwalter, wann dieser denn nun abgeholt würde, kam dann auch gleich der Hinweis, dass man dem Mieter extra Bescheid gegeben hat, dass der Müll erst am Abholtag abzustellen ist. Man hat sich aber lieber für die Alternative eine Woche vorher und "aus dem Fenster geschmissen" entschieden, scheint mir. Und so sieht es, neben den ohnehin immer überquellenden Müll-und Wertstofftonnen dieses Hauses und den Papier- und Glascontainern der Stadt (die ja täglich nach daneben stehendem Müll abgefahren werden), aus wie bei Hempels unterm Sofa. Nur das diese Menschen nicht Hempel heißen. Und sollte man nicht langsam über eine Strafsteuer für Kaugummis nachdenken? (natürlich sind die allermeisten Menschen bereit, das gekaute Gummi in einen Mülleimer zu schmeissen) Aber in Remscheid scheint es eine Art Wettbewerb zu geben, wo die bespuckteste Ecke ist. Und wenn ich lese, dass bei der Aktion 17 Tonnen Müll gesammelt wurden, bleibt eine Nachfrage. Waren es 17 Mülltonnen oder 17 Tonnen Müll. Letzteres wäre doch wirklich unglaublich. Und ich wiederhole mich. Noch am Sonntag habe ich Ecken gesehen, dort hätte man alleine einen LKW hinschicken können, und er wäre voll gewesen. Hier kann man auch gezielte Absicht unterstellen, denn es sind ganze Müllsäcke und nicht nur ein Stück Papier.

Else Nothing am :

Sehr geehrter Herr Dickel, ich kann einiges teilen und als Diskussionsgrundlage anerkennen. Aber bitte: Wer oder was sind die von Ihnen genannten "Gutmenschen" ? Sind die schlecht, weil sie Gutes wollen?

Chronist am :

Im vergangenen Jahr ging das städtische Umweltamt 293 Hinweisen auf „wilde" Abfallablagerungen nach und leitete, soweit erforderlich, ein ordnungsbehördliches Verfahren ein. So nachzulesen im Bericht der Verwaltung zur Remscheider Abfallwirtschaft 2007.

Michael Dickel am :

Sehr geehrte Else Nothing - nothing else? Es sind die gleichen Menschen, die in Foren unter Pseudonym schreiben - oder liege ich da falsch? Ich ärgere mich ganz einfach über den Satz unserer OB (Entschuldigung Beate), wir Remscheider könnten stolz auf das bürgerliche Engagement sein. Wir Remscheider schließt doch wohl auch die ein, die sich einen Dreck um die Sauberkeit scheren. Und ich kann nicht verstehen, warum man an dieser Situation auch nur etwas Gutes finden kann. Zu den ordnungsbehördlichen Verfahren: Mit welchen Ergebnissen wurden diese abgeschlossen? Die Zahl 293 ist mehr als Null aber anhand des Mülls und der Einstellung zahlreicher "Bürger" mit Sicherheit zu niedrig. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich in der Mitteilung stand "soweit erforderlich". War es nicht eher - soweit möglich? . Denn ich glaube kaum, dass bei den wilden Ablagerungen Visitenkarten angeheftet sind.

Lothar Kaiser am :

Die Vermutung, dass es sich um ein Pseudonym handelt, liegt nahe. Dumm, dass ich nicht selbst drauf gekommen bin. Also, liebe "Else Nothing", Sie sind ab sofort als Leserbriefschreiberin im Waterbölles gesperrt, jedenfalls, so lange Ihre Identität unklar ist und sie weiterhin unter E.N. schreiben. Und ich werde künftig noch genauer hinsehen, wer schreibt. Versprochen. Schon vor zwei Jahren habe ich darauf hingewiesen, dass im Waterbölles mit offenem Visier diskutiert werden sollte. In der linken Spalte sind die "Spielregeln" im Übrigen dauerhaft nachzulesen.

Horst Zolnowski am :

Als Besitzer des Hauses, in dem sich die Remscheider Denkerschmette befindet, kann ich nur meine Bedenken äußern zum Bemühen der Stadt um Sauberkeit.Wenn man über die Brücke in Richtung Kremenholl geht oder aus den Fenstern der Denkerschmette schaut, sieht man nur auf Unrat am Bahndamm der Strecke Remscheid-Solingen.Unser Bemühen bei der Stadt (Beschwerde-Management,Ordnungsamt,Stadtreinigung) haben nichts gebracht. Der Kommentar aller, dafür ist die DB zuständig. Sollen wir, wie im vergangenen Jahr, als der ganze Bahndamm gerodet wurde und Baumstämme und Äste im Bahndamm liegen blieben, bei der DB Duisburg oder Düsseldorf vorsprechen? Wir haben einen Mitarbeiter erreicht, der sich zuständig fühlte und einen Ortstermin festgelegt hat, um sich diesen unzulänglichen Zustand anzusehen. Wir als Bürger der Stadt Remscheid haben es erreicht dass die Bahnstrecke an einem Wochenende im August 2007 gesperrt wurde und Bäume und Sträucher entfernt wurden. Wir und nicht die Mitarbeiter der Stadt, deren Aufgabe es gewesen wäre!!

Chronist am :

Ein Altpapiercontainer an der oberen Fichtenstraße (Hof Hohenhagen) heute gegen 16 Uhr. Darin nicht nur Papier, sondern auch jede Menge Kunststoff-Folien. Dummheit? Ignoranz? Was soll man davon halten?

Chronist am :

Am Samstag, 28. März 2009, soll Remscheid wieder picobello werden. Nach dem Erfolg des Vorjahres geht die große Putz- und Aufräumaktion in diesem Jahr wieder über die Stadtgrenzen hinaus - auch die Städte Wuppertal und Solingen sowie der Wupperverband laden zum 2. Bergischen Müllsammeltag ein. Die ersten Freiwilligen haben bereits ihr Interesse signalisiert, aber es gibt genügend Flächen im Stadtgebiet. Auch in diesem Jahr gibt es das Angebot für Schulen und Kindertageseinrichtungen, bereits einen Tag vorher auf Müllsammeltour zu gehen. Wie bereits in den Vorjahren wird die Aktion von den Remscheider Entsorgungsbetrieben (REB) tatkräftig unterstützt. Sie sorgen für die Logistik, stellen Handschuhe und Müllsäcke für die Helfer zur Verfügung und fahren den gesammelten Müll in vielen Sondertouren ab. Anmeldungen sind formlos möglich unter stadtmarketing@str.de, Telefon (0 21 91) 16 - 29 30, Telefax (0 21 91)16 - 32 97.

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