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ver.di über Stadtwerke: Angebot ist eine Frechheit!

Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di

Die Ver.di-Tarifkommission hat am 10. April über einen Vorschlag der Arbeitgeber zum RBSV ausgiebig diskutiert. Bei allen wesentlichen Verhandlungspunkten ist der Entwurf der Arbeitgeber nach wie vor unzureichend. Das Papier unterläuft die bisherigen Zusagen der Anteilseigner. Scheinbar verweigern uns die Geschäftsführer das von den Anteilseignern Zugesagte. Trotz der Versprechungen der Anteilseigner, dass es keine Benachteiligung der Mitarbeiter durch den RBSV gibt, mussten wir nach sechs Verhandlungsrunden bei dem vorliegenden Arbeitgeberangebot feststellen:

Bei Versetzungen sind Lohneinbußen bis zu 300 € monatlich möglich.
  • Zeitlich befristet und unzureichender Ersatz für Mehraufwendungen durch höhere Fahrtkosten.
  • Neue tariflose Gesellschaften: die Geschäftsführer planen Lohndumping.
  • Zulagen/Zuschläge sollen abgeschmolzen werden und anschließend ersatzlos wegfallen. Bei der Personalplanung und betrieblichen Aus- und Weiterbildung werden nicht einmal die gesetzlichen Standards eingehalten.
  • Bei der Zusammenführung der betrieblichen Vereinbarungen (Betriebsvereinbarungen, Regelungsvereinbarungen) wurden nur die Regelungen für eine Vereinheitlichung vorgeschlagen, die ausschließlich den Arbeitgebern nutzen.
  • Alle anderen betrieblichen Vereinbarungen sollen automatisch zum 31.12.2010 auslaufen.

Die ver.di-Tarifkommission ist nicht bereit, die RBSV-Gründung zu Lasten der Beschäftigten zu akzeptieren. Die ver.di-Tarifkommission erwartet von den Arbeitgebern ein erheblich verbessertes Angebot, das für die Beschäftigten aller Betriebe annehmbar ist. Die ver.di-Tarifkommission hat sich mit knapper Mehrheit dazu entschieden, am 17. und 18. April die Verhandlungen fortzusetzen, um alle Möglichkeiten auszuloten, zu einem guten Tarifergebnis zu kommen. Sollte von den Arbeitgebern kein substanzielles Angebot vorgelegt werden, wird die ver.di-Tarifkommission die Verhandlungen endgültig abbrechen.

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