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Jugendhilfe Bergisch Land: Trendwende ab Sommer 2007

Am 1. September 2005 fusionierten das städtische Kinderheim Remscheid („Waldhof“) und das Evangelische Kreiskinderheim Wermelskirchen. Für den neuen Träger, die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land gGmbH (EJBL), ein schwieriger Start, wie im September 2006 Geschäftsführer Günter H. Jäckle im Jugendhilfeausschuss bekannte. Denn von 102 Heimplätze waren Ende 2005 fast ein Viertel nicht belegt. Das führte zu Defiziten. Für 2006 werde allerdings eine „schwarze Null“ erwartet, kündigte Jäckle damals an. Nunmehr war er erneut im Jugendhilfeausschuss zu Gast und berichtete über die ersten drei Wirtschaftsjahre.  Wie   bei   der   Fusion   zugesagt sei es zu keinen personen- oder betriebsbedingte Kündigungen gekommen. Von den ehemals übergeleiteten 27 Mitarbeitern der Stadt Remscheid im „Waldhof“ seien heute noch  25   Mitarbeitende   im    Dienst   der   EJBL.    Materiell sei eine Gleichstellung der ehemaligen Waldhof-Mitarbeiter und der Mitarbeiter des Kreiskinderheimes Wermelskirchen vollzogen worden. Und die Finanzen? Die Jahresabschlüsse 2005 bis 2007 ergaben saldiert einen Überschuss von rd. 5.500 €. Für das Jahr 2006 war allerdings noch ein Verlust von 96.321,98 € zu verzeichnen gewesen.

Aber inzwischen ist Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Das zeigt sich auch an der Belegung der Einrichtung (die Jugendämter von Städten und Kreisen). Die Trendwende habe, so Jäckle, im Sommer 2007 begonnen, und im ersten Quartal 2008 sei die Einrichtung zu 100 Prozent ausgelastet gewesen. Jäckle: „Dies sichert bereits jetzt die Prognose einer kostendeckenden Belegung für das erste Halbjahr 2008. Erkennbare Risiken, die den Bestand oder die Weiterentwicklung der Gesellschaft gefährden könnten, sieht der Geschäftsführer derzeit nicht. Am Plan, sich aus dem „Waldhof“ zurückzuziehen, hält der   EJBL fest. Im vergangenen Jahr sei die Heilpädagogische Gruppe termingerecht in eine von der Stadt Remscheid angemietete Immobilie nach Bergisch-Born (Kempe-Hinzen-Haus) umgezogen, berichtete Jäckle. Für diesen Monat (April) sei der Umzug einer weiteren Gruppe in eine auf dem freien Wohnungsmarkt   angemietete   Immobilie   im   Stadtzentrum   von   Remscheid vorgesehen. „Damit liegen wir mit der Abfolge für das Verlassen der Immobilie „Waldhof' im Zeitrahmen“.

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