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Konferenz zum Thema "Barrierefreie Bahnhöfe" am 23. April

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Behindertenbeirat hat für Mittwoch um 10 Uhr Experten und Interessierte zu einer Fachkonferenz zum Thema „Barrierefreie Bahnhöfe – speziell: Orientierungs- und Leitsysteme“ in den Großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Hintergrund: Menschen mit Behinderung stoßen immer noch auf enorme Probleme bei der Bahnbenutzung.  Ziel der Fachkonferenz soll es sein, Möglichkeiten und Erkenntnisse zu erörtern, wie in Zukunft die bergischen Bahnhöfe barrierefrei mit Orientierungs- und Leitsystemen gestaltet und gebaut werden können. Denn ein behindertengerechter Zugang zu den Bahnhöfen und ein barrierefreies Einsteigen in die Züge nützt allen Menschen, behinderten und nicht behinderten.

Später soll auf der Grundlage dieser Fachkonferenz  ein Empfehlungskatalog mit Mindeststandards für eine „unbehinderte Mobilität“ erarbeitet werden, die für bewegungseingeschränkte, blinde und gehörlose Menschen von Nutzen sein wird. So kann beispielsweise blinden und sehbehinderten Menschen  mit Hilfe einer Handlaufbeschriftung, mit Aufmerksamkeitsfeldern (Rillenplatten), mit Sprachansagen vor und in den Aufzügen sowie mit leicht zugänglichen Informationsmonitoren die Orientierung zu und in den Bahnhöfen erleichtert werden, wogegen  gehörlose Menschen  verstärkt optische bzw. visuelle Anzeigetafeln oder Lichtsignale benötigen. Allerdings – und dies muss eine Mindestvoraussetzung sein, kann eine echte Verbesserung der Zugänglichkeit von Zügen für alle Reisenden nur erreicht werden, wenn die Bahnsteighöhe und die Höhe des Wagenbodens angeglichen und der dazwischen liegende Spalt entweder extrem  gering ist oder mittels einer ausfahrbaren Rampe überbrückt wird.

Die Herstellung der Barrierefreiheit und der Abbau von physischen Barrieren in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist auch ein „Kernstück“ des Behindertengleichstellungsgesetzes von NRW. Sinngemäß heißt es dort: „Alle von Menschen gestalteten Lebensbereiche müssen für Menschen mit Behinderung zugänglich und von ihnen genutzt werden können .... und zwar ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe.“  Dies bedeutet, dass auch bei Bahnhöfen neben einer stufenlosen Zugänglichkeit auch visuelle, akustische und taktile  Leit-, Orientierungs- und Informationssysteme  vorhanden sein müssen, damit Menschen mit einer sensorischen Behinderung sich zurechtfinden können.

Das Tagungsprogramm sieht vor, dass nach einem Einleitungsreferat der Oberbürgermeisterin Beate Wilding   die Landesbehindertenbeauftragte von  Nordrhein-Westfalen  Angelika Gemkow über das Thema: „NRW ohne Barrieren – Barrierefreiheit nutzt allen Menschen“ referieren wird, anschließend nimmt der  Diplom-Ingenieur Martin Philippi  von der „agentur barrierefrei“ zur Planung und Gestaltung von barrierefreien Bahnhöfen Stellung  und  Hans-Otto Heming von der Stadt Remscheid wird diesen Beitrag  mit Überlegungen zu „Orientierungs- und Leitsystemen für Menschen mit Behinderung“ ergänzen. Moderieren werden diese Fachkonferenz Edwin Behrens, Behindertenbeauftragter, und Herbert Güthe, Vorsitzender des Behindertenbeirates. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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