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Hotel für Flüchtlinge im Herbst nicht ausgeschlossen

„Die Flüchtlingszuwanderung nach Remscheid ist weiterhin geprägt von den Zuzügen ukrainischer Kriegsflüchtlinge. Kontinuierlich werden ukrainische Geflüchtete aus den Landesaufnahmeeinrichtungen nach Remscheid zugewiesen. Daneben finden spontane, unkoordinierte Zuzüge von ukrainischen Staatsangehörigen nach Remscheid statt. Im Schnitt nimmt die Stadt Remscheid derzeit 15 bis 20 ukrainische Kriegsflüchtlinge pro Woche auf“, teilt die Stadtverwaltung zur Sitzung des Integrationsrats am 29. September mit. Auffällig sei seit einigen Wochen wieder eine steigende Tendenz, wie das zuständige Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW bestätigt habe.

Insgesamt sind der Stadt in diesem Jahr 293 Flüchtlinge und Asylsuchende zugewiesen worden. Darunter befanden sich 202 ukrainische Kriegsflüchtlinge. Die übrigen Herkunftsstaaten sind Syrien, Irak, Nigeria, Bangladesch, Somalia, Türkei, Albanien, Libanon, Nordmazedonien, Afghanistan, Belarus, Serbien, Iran, Algerien, Aserbaidschan und Georgien. Aktuell halten sich 1015 ukrainische Kriegsflüchtlinge in Remscheid auf. Sie sind sowohl in städtischen Unterkünften / Wohnungen als auch privat untergebracht. Ihre Unterbringung stellt die Stadt Remscheid nach eigenen Angaben „weiterhin vor große Herausforderungen“. Erwartet wird ein weiterer Anstieg der Flüchtlingszuwanderung aus der Ukraine und anderen Ländern in den Herbst- und Wintermonaten. Ihr Zuzug sei nur teilweise planbar. Aktuell sind keine Flüchtlinge in Hotels untergebracht. Bei einem erneuten sprunghaften Anstieg der Flüchtlingszahlen könnte aber im Notfall eine Hotelunterbringung erforderlich werden.

Aktuell sind 585 ukrainische Flüchtlinge in städtischen Unterkünften untergebracht, davon der größte Teil, 493 Personen, in Wohnungen. Seit Anfang März 2022 wurden 94 zusätzliche Wohnungen angemietet. Der Fachdienst Zuwanderung steht permanent in Kontakt im Wohnungsgesellschaften, Hauseigentümern und Vermietern, um weitere Unterkunftsmöglichkeiten zu akquirieren. Vor der geplanten Wiedereröffnung des Übergangsheims am Talsperrenweg mit kleinen abgeschlossenen Wohneinheiten für ca. 100 Personen müssen noch Brandschutzvorgaben überprüft und Renovierungen vorgenommen werden, „, so dass ein genauer Eröffnungstermin noch nicht genannt werden kann“, so die Verwaltung. Die ukrainischen Kriegsflüchtlinge, die in der Einrichtung Hölterfeld untergebracht sind, werden von Sozialberatern unterstützt, selbst eigenen Wohnraum in Remscheid anzumieten.

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