Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Schulbuch-Problem: Kinder wieder einmal im Abseits

Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Das Lernmittelfreiheitsgesetz sieht für die Grundschulen vor, dass pro Kind für Lernmittel (vor allem Schulbücher) durchschnittlich  36  € ausgegeben werden können. Ein Betrag, der bei steigenden Schulbuchpreisen seit vielen Jahren konstant geblieben ist und eh vorne und hinten nicht ausreicht. In den vergangenen Jahren zahlten Eltern davon etwa die Hälfte, nämlich 18 €, der Schulträger rund 16,50 € (eigentlich nur 14 €, aber den Rabatt darf der Schulträger einkassieren) statt der kompletten zweiten Hälfte, also auch 18 €. Nun endet, wie seit langem bekannt, die befristete Erhöhung des Elternanteils auf 50%, die Eltern brauchen nur noch ein Drittel des Gesamtbetrages zu tragen. Der Schulträger muss nun eigentlich wieder zwei Drittel tragen, also 24 €. Dies tut er aber nicht:

Er zahlt weiter nur die bisherigen 16.50 €. Für die Kinder an den Grundschulen dürfen also im nächsten Schuljahr nur 28.50 € ausgegeben werden: Etwa 16,50 € vom Schulträger (entspricht einem Buch) und  zwölf € von den Eltern (entspricht einem Arbeitsheft). Daneben müssen die Eltern natürlich Arbeitsmittel wie Zirkel, Stifte, Schreibhefte oder Taschenrechner selbst bezahlen. Wenn der Schulträger meinen sollte, die Eltern könnten auch die Arbeitsbücher der Kinder bezahlen, würde er die Schulen zum gesetzwidrigen Handeln anleiten.

Die GEW fordert eine deutliche Erhöhung des Schulträgerbetrages  für die Schulbücher. Alle umliegenden Kommunen haben die kommende Erhöhung in ihren Etats berücksichtigt. Wenn Remscheid dies versäumt hat, muss zusätzlich Geld zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird im nächsten Schuljahr auch Englisch in Klasse 1 Pflicht. Hierfür muss eine Grundausstattung angeschafft werden. Wer zocken kann, muss auch für unsere Kinder Geld haben. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass die in der Gesellschaft inzwischen anerkannte Forderung: „Bildung ist unsere Zukunft, Bildung hat Priorität“ in keinster Weise umgesetzt wird. (Für den GEW-Stadtverband Remscheid Jürgen Gottmann, Vorsitzender)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!