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Käthe-Kollwitz-Berufskolleg: Jubiläum und "u3"-Ausbildung

Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren spielt in den Kindertagesstätten künftig eine größere Rolle. Weil die Zahl der Kita-Plätze „u3“ zunimmt. Wie Peter Nowack, Abteilungsleiter für Tageseinrichtungen im Fachbereich Jugend, Soziales, Wohnen,  im Februar im Jugendhilfeausschuss berichtete,  kann die Stadt im Kindergartenjahr 2008/09 den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für unter 3-Jährige zu 13,9 Prozent (389 Plätze) decken und bis 2010 zu 20 Prozent.  Das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg - Fachschule für Sozialpädagogik – will diese Veränderungen in den KITAS berücksichtigen und hat deshalb den Antrag gestellt, zum 1. August 2008 einen Aufbaubildungsgang „u3" errichten zu dürfen. Er wurde gestern von den Mitgliedern des Schulausschusses einstimmig unterstützt, so dass am Donnerstag mit einem endgültigen Beschluss des Hauptausschusses zu rechnen ist.

Das Berufskolleg begründet seinen Antrag mit dem sehr hohen Interesse der Träger sozialpädagogi­scher Bildungseinrichtungen an der Einrichtung eines solchen Bildungsganges in Remscheid. Der Ausbildungsgang soll einzügig in Teilzeitform mit 600 Unterrichtsstunden in 1,5 Jahren berufsbegleitend durchgeführt werden. Da der aktuelle Bedarf in der Bergischen Region sehr groß ist, bestehe in den Nachbarstädten keine Bedenken gegen das Parallelangebot, habe die Bezirksregierung Düsseldorf bestätigt, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Schulausschuss, der gestern in der Gertrud-Bäumer-Schule tagte. Die räumlichen, sächlichen und personellen Voraussetzungen seien gegeben; dem Schulträger entstünden keine zusätzlichen Kosten.

Das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, einst Mädchenberufsschule, besteht seit 50 Jahren im Gebäude Freiheitstr. 146. Am 18. März 1958 wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Im Rahmen einer Projektwo­che vom 21. bis 25. April werden die einzelnen Abteilungen der Schule Aspekte der Schulgeschichte und darüber hinaus auch der allgemeinen Gesellschaftsgeschichte in den vergangenen fünfzig Jahren betrachten. Die Ergebnisse dieser Projekt­woche sollen am Samstag, 26.April, von 10 bis 16 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Besucher erwarten Informationen zu den einzelnen Schulformen:

  • Berufsorientierungsjahr
  • Bildungsgänge Ernährung und Haus­wirtschaft (ein- und zweijährig)
  • Lehrgang zum/zur Hauswirtschaf­ter/in
  • Berufsfachschule für Sozial- und Ge­sundheitswesen: Fachrichtung Kinder­pflege
  • Fachschule für Sozialpädagogik
  • Fachoberschule für Sozial- und Ge­sundheitswesen sowie
  • Aufbaubildungsgänge Sozialpädago­gik. Ferner gibt es
  • Mitmachangebote für Groß und Klein
  • Ausstellungen zu pädagogi­schen und gesellschaftspoliti­schen Fragestellungen
  • Vorführungen und
  • Kulinarische Zeitreisen.

Die Schwerpunkte der Ausbildung lagen zunächst im hauswirtschaftlichen und gewerblichen Bereich, mit dem sozialpädagogischen Bereich ist seit den 1970er Jahren ein weiterer Schwerpunkt hinzugekommen. Insgesamt haben in diesen 50 Jahren gut 42.000 Schülerinnen und Schüler und Studierende das Berufskolleg besucht.

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