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Zum "Charity Festival" werden 5.000 Besucher erwartet

Gleich zwei musikalische Events für einen guten Zweck. Foto unten: Der Rathausplatz soll gut beschirmt werden.Und schon wieder hatte Salvatore Lerose, der im Alleecenter die Espresso-Bar Lavazza betreibt, eine gute Idee. Diesmal aber wird alles eine Nummer größer, um Geld zusammenzubringen für einen guten Zweck. Der Mann, der schon zahlreiche Charity-Veranstaltungen, unter anderem die kulinarische Casselly-Zirkus-Nacht im Herbst 2007, auf die Beine gestellt hat, ist maßgeblich an den Vorbereitungen des „Remscheider Charity Festival“ am Freitag, 22., und Samstag, 23. August, beteiligt. Es soll – regensicher unter einem großen Zeltdach („Magic Sky", siehe Foto rechts) auf dem Rathausplatz stattfinden. Und es soll, wie es heute auf einer Pressekonferenz im Rathaus hieß, „d a s Open-Air-Ereignis 2008 im Bergischen Land“ werden. Eigentlich sind es sogar zwei musikalische Ereignisse - am Freitag mit ABBAFEVER und Nightfever und am Samstag mit Ross Antony, Giovanni & Jana Ina Zarrella, Jim Rockford-Band, Monrose und Special Guest (ist noch geheim). Am Mittwoch, 23. April, beginnt der Verkauf der 5.000 (!) Karten zum Preis von 18 Euro zzgl. Mehrwertsteuer für die Veranstaltung am Freitag (und 28 Euro zzgl. MwSt. für die am Samstag) bei Extra-Ticket im Remscheider Allee-Center sowie allen RGA-Geschäftsstellen außer dem Medienhaus. In Begleitung eines Erwachsenen können Kinder unter zwölf am Samstag schon für 18 Euro plus MwSt. dabei sein, wenn die deutsche Girlband „Monrose“ auf die Bühne kommt.

Der Reinerlös beider Konzerte kommt dem Müttercafe „Mama Mia“, Elberfelder Straße 41, und dem Bau einer Schule im indischen Dorf Baghawanala zugute. „Mama Mia" (offen montags 13 bis 16 Uhr, dienstags 10.30 bis 13.30 Uhr, mittwochs 10 bis 13 Uhr, donnerstags 10 bis 13 Uhr und gefördert vom Kinderschutzbund Remscheid) ist zu einhundert Prozent auf Spenden angewiesen. Die ursprüngliche Förderung durch die Aktion Mensch endete im Jahr 2007, inzwischen legen sich zahlreiche Firmen und Institutionen ins Zeug, damit den jungen Müttern und ihren Kids auch weiterhin geholfen werden kann. Auf das Ambiente hat der Kinderschutzbund beim Müttercafe „Mama Mia" an der Elberfelder Straße ganz besonderen Wert gelegt. Die von einer Künstlerin gestalteten Räume machen es jungen Müttern mit ihren Kindern noch leichter, einander kennenzulernen - und genau darum geht es hier: Gemeinsam Pause machen vom Alltags- und Erziehungsstress. In der großen Spielecke toben und krabbeln die Kleinen, während gleich nebenan die ganz Kleinen in Ruhe gestillt und gefüttert werden - und parallel tauschen sich die Mütter über jedwede Themen der Kindererziehung und weit darüber hinaus aus. Zu den regelmäßigen Angeboten gehören auch ein gemeinsames Frühstück, Ausflüge und eine 14-tägige Spielgruppe.

Sie organisieren die Charity oder stehen selbst auf der Bühne. Foto: Lothar KaiserDer Bau der Schule in Baghawanala wird gefördert durch die Zweigstelle Remscheid der Deutsch-Indischen Gesellschaft; er kostet rund 10.000 Euro. Regelmäßiger Unterricht für Kinder: Das ist an manchen Orten dieser Welt keine Selbstverständlichkeit. Die Deutsch-Indische Gesellschaft will dafür sorgen, dass sich das im Dorf Baghawanala bald ändern wird. Die rührige Remscheiderin Helma Ritscher verkauft auf diversen Märkten in der bergischen Region regelmäßig indischen Schmuck. Von der Ausstellung bis zum Kochbuch: Kaum ein Thema rund um Indien, dem sie sich nicht zusätzlich und mit Erfolg widmet. Die Schule ist ihr aktuelles, besonders ehrgeiziges Projekt Sie soll von jenen besucht werden, die es in ihrem Land ganz besonders schwer haben: den Dalits. Sie leben mit ihren Familien unterprivilegiert als „Unberührbare" am Rand der Gesellschaft. Das Geld für Privatschulen - rund 1 bis 1,40 Euro im Monat - können sich viele Eltern nicht leisten. Vor sechs Jahren besuchte Helma Ritscher Baghawanala und die umliegenden Ortschaften zum ersten Mal damals entstand die Zusammenarbeit mit dem People's Vigilance Committee on Human Rights, einer Organisation zur Überwachung der Menschenrechte. Mit verschiedenen Aktionen, darunter einem Drachenfest, macht Helma Ritscher seitdem auf die Lebenssituation der Dalits aufmerksam. Unter anderem entstand so auch eine Schulpartnerschaft des Remscheider Röntgen-Gymnasiums und des Human Rights Committees.

Salvatore Leroses gute Kontakte zu Giovanni Zarrella trugen mit dazu bei, dass inzwischen alles in trockenen Tüchern ist. Mit Marc Blasberg, Verkaufsleiter bei Radio RSG, Thomas Bischzur, Verlagsleiter des Remscheider General-Anzeigers, den Agenturen NBK Live Marketing und Royal Flash Entertainment sowie der Stadt Remscheid fand er schnell Unterstützer für das Projekt. Und es fanden sich auch namhafte Sponsoren. Das „Magic Sky“-Schirmsystem, das am 22. und 23. August in Remscheid aufgebaut sein wird, hat einen Durchmesser von 31 Metern - ideal für ein Open-Air-Event wie das Charity-Festival, Schutz vor Sonnenbrand oder Regen.

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Chronist am :

Da am 22. und 23. August 2008 das Remscheider Charity Festival "Nacht der Stars" auf dem Theodor-Heuss-Platz stattfindet, wird der Wochenmarkt am Samstag, 23. August, auf den Schützenplatz Remscheid verlegt. Trotz der zeitgleich auf dem Schützenplatz Remscheid stattfindenden Reptilienschau "Land der Repilien" werden die Wochenmarkthändler an dem selben Platz stehen, an dem sie auch während der Verlegung wegen der Eisbahn beziehungsweise wegen des Weihnachtsdorfes im Winter zu finden waren.

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