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Kein Ersatz für verlegte Fußgängerampel in Vieringhausen

Das dürfte im Seniorenbeirat einen kleinen Aufstand auslösen: In der Straße Vieringhausen (B 229) wird in Höhe der Hausnummer 9 keine Fußgängerschutzinsel errichtet. Mit erheblicher zeitlicher Verzögerung hatte der Beirat einen Ersatz für die zur „Trasse des Werkzeugs“ verlagerte Fußgängerampel gefordert. Daraufhin machte sich die Verwaltung an die Arbeit und schlug eine „Que­rungshilfe“ genau an der Stelle vor, an der sich früher die Fußgängerampel befunden hatte. der ehemaligen Fußgängerschutzanlage (Vieringhausen 9) gebaut werden. Für die beiden Fahrstreifen verblieben demnach jeweils 3,25 Meter. Auch müssten zwei Pflanzscheiben und zwei Parkplätzen wegfallen. Kosten der Maßnahme: 9.500 Euro – die Personalkosten bzw. die Arbeitszeit der städtischen Mitarbeiter nicht eingerechnet. Die Unterhaltungskosten für Beschilderung und Markierung sind mit jährlich ca. 50 Euro kalkuliert. Doch in letzter Minute ruderte die Bezirksvertretung Alt-Remscheid zurück. Beatrice Schlieper von den Grünen war in der jüngsten Sitzung der Kragen geplatzt: „Was läuft da ab? Das ist doch extrem ärgerlich. Fehlte noch ein 200-seitiges Gutachten!“ Auch Fritz Heuser (CDU), selbst Senior, war anderer Meinung als der Seniorenbeirat: „Ich kann dem Vorhaben nicht zustimmen. Überall fehlt der Stadt das Geld, und dann hier mal eben fast 10.000 Euro ausgeben?! Ich sehe da gar keine Gefahrenpunkte!“

Für „nicht angemessen“ hielt auch Philipp Wallutat (FDP) die ganze Aktion. Schließlich befände sich die Fußgängerampel in einer zumutbaren Entfernung von 100 Metern. Weil zwei BV-Mitglieder der CDU im Laufe der Diskussion den Saal verließen und erst nach der Abstimmung zurückkehrten, fiel diese eindeutig aus: drei Stimmen (von der CDU) für die Querungshilfe, fünf dagegen und fünf Enthaltungen (SPD). Damit war das Thema vom Tisch. Endgültig? Man wird sehen…

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Waterbölles am : Die "Querungshilfe" kommt erneut auf die Tagesordnung

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„Das dürfte im Seniorenbeirat einen kleinen Aufstand auslösen“, vermutete der Waterbölles, als  es im April 2008 die Bezirksvertretung Alt-Remscheid ablehnte, „mal eben fast 10.000 Euro“ (Fritz Heuser, CDU) eine „Querungshilfe" (Fußgängerschutzi

Kommentare

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Harald Fetsch am :

Nach meiner Kenntnis habe alle Ratsfraktionen, bis auf die W.i.R., der Entfernung der Ampel an der Haltestelle zugestimmt. Nachdem die Stadtverwaltung sich monatelang mit gutem Grund gesträubt hatte, diesen Beschluss umzusetzen, hat sich der Seniorenbeirat nach der Maßnahme zu Wort gemeldet. Er beklagt jetzt, dass Alte, Schwangere, Behinderte, und Müttermit Kindern im Kinderwagen, in der Straßenverkehrsordnung als Fußgänger bezeichnet, jetzt an einer schmalen, unübersichtlicheren Stelle als an der Werkzeugtrasse die Fahrbahn überqueren müssen. Der Weg über die Ampel, ist je nach Ziel, 200 Meter zusätzlich. Schließlich muss der Hin- und Rückweg berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich eine Wegezeit von vier Minuten. Einschließlich Warte- und Überquerungszeiten an der Ampel zusammen fünf Minuten. Die Akzeptanz dazu wird wohl nicht vorhanden sein. Als Lösungsmöglichkeiten bieten sich an, die Ampel zurück an die Haltestelle zu verlegen. Dort existieren noch die Ampelmasten. An der Werkzeugtrasse wäre eine Verkehrsinsel sinnvoll. Eine andere Möglichkeit wäre, an beiden Stellen eine Verkehrsinsel einzurichten. Damit entfielen künftig jegliche Unterhaltungskosten für eine Ampel. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Ampel Richtung stadteinwärts an dem Mast der Haltestelle zu installieren. So wäre an der Haltestelle und an der Werkzeugtrasse ein Überqueren mit einer Ampel möglich.

Chronist am :

Der Bauausschuss nahm den Punkt "Querungshilfe" heute kurzerhand von der Tagesordnung. Darüber habe ja schon die Bezirksvertretung erschöpfend entschieden, hieß es ein wenig säuerlich.

Michael Dickel am :

Man sollte dieses Thema im Hinterkopf behalten, denn in Kürze muss dort eine größere Baumaßnahme stattfinden. Die gesamte Straße ist von der Trasse bis zum Abzweig nach Reinshagen in einem so desolatem Zustand, dass sie über kurz oder lang komplett erneuert werden muß. Mir graut schon jetzt vor dem Verkehrschaos. Man sollte die Gelegenheit nutzen und wirklich mal kreativ über eine Lösung des Fußgängerproblems und auch des immer wieder im Gespräch befindlichen Kreisverkehrs nachdenken. Diese Straße ist eine Einfahrt in unsere Stadt, da kann man nicht kleckern. Als Bundesstrasse ist das auch eine Angelegenheit, die nicht nur die Stadt angeht. Mehr als zehn Zentimeter tiefe Spurrillen sind nicht mit ein wenig Teer auszugleichen, und dann kann man auch gleich mal über geeignete Lärmmaßnahmen nachdenken. Könnte nicht analog dem Tunnel Burgholz in Cronenberg von Vieringhausen aus die Bundesstrasse durch einen Tunnel unter anderem unter der Deponie ins Tal geleitet werden?

Peter Matzner am :

Lieber Michael, dann bitte aber Rucksackverladung per Bahn durch den Tunnel. Im Ernst, man sollte wirklich nachdenken, insbesondere im Hinblick auf die Bushaltestelle und die Querungsmöglichkeit. Warum kann man eigentlich nicht den Bushalt in den Bereich der Trasse verlegen?

Felix Staratschek am :

Ein Tunnel? Wäre sicher finanzierbar, gäbe es im Untergrund eine Goldader statt harter Grauwacke (könnte an vielen Stellen in Remscheid auch Rotwacke heißen). Der Bau des Tunnels in Wuppertal war schon Luxus! Würden überall Tunnel gebaut, wo viel Verkehr ist, würde das öffentliche Haushaltsloch erst Recht zu einem Grand Canyon.

Michael Dickel am :

Ich gehe mal davon aus, dass sie sich mit Google Earth auskennen. Legen Sie doch mal eine Strecke von Schüttendelle nach Müngsten. Ein Tunnel hauptsächlich im Deponiegelände hätte auch den Vorteil des Grundstückeigentums und man wird dort weder Grau- noch andere Wacke finden, sondern allenfalls jede Menge Sünden der Vergangenheit. Aber um Sie ein wenig bei Laune zu halten: Wie wäre denn die Stilllegung der Bahnlinie und Nutzung der Trasse und damit der Müngstner Brücke als Fahrbahn für den Straßenverkehr?

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