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Eine Flasche Bier in der Hand ist noch kein Trinkgelage

Beatrice Schlieper, Sprecherin der Grünen. Foto: Lothar KaiserBeschwerden über Müll und Trinkgelage auf der „Trasse des Werkzeugs“ (so kürzlich bei einem Treffen des „Bürgerkreises Stachelhausen). Und dann die Forderung der SPD an die Verwaltung, das „Treffen von Biertrinkern“ (Waterbölles) auf Spielplätzen, aber neben dem Autoschalter der Stadtsparkasse und dem Alleecenter zu unterbinden. Denn die Hinterlassenschaften, Scherben und Unrat, seien ein Ärgernis. Diskussionsstoff genug also für die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am vergangenen Mittwoch. So forderte etwa Beatrice Schlieper, Fraktionssprecherin der Grünen, Jürgen Beckmann, den Leiter des städtischen Ordnungsamtes, zu „engagierten und kreativen Ideen“ auf, anstatt auf seine „dünne Personaldecke“ zu verweisen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sonst das Gefühl bekommen, nicht ernst genommen zu werden. Mit dem Antrag der SPD konnte sich Schlieper gleichwohl nicht anfreunden: „„Öffentliche Plätze sind wichtig für alle Bürgerinnen und Bürger. Es ist die Aufgabe der Einrichtungen vor Ort, bei Konflikten schlichtend einzugreifen und zu Lösungen zu kommen. Eine allgemeine Blockade hilft da nicht weiter. Wir sollten nicht gleich nach Verboten rufen.  Wer das Umfeld sauber hält und sich ruhig verhält, kann ruhig auch mal eine Flasche Bier in der Hand halten!“ Phillip Wallutat (FDP) sah das ähnlich: „Wenn jemand nicht auffällig wird, sollte man ihn in Ruhe lassen!“

Insgesamt konnte die Mehrheit der BV-Mitglieder auf dem Rathausplatz kein drängendes Problem erkennen, da gebe es noch die „soziale Kontrolle durch Passanten“, will sich aber mit der „Trasse des Werkzeugs“ in der nächsten Sitzung näher befassen – und dazu auch Vertreter der Polizei einladen. Beckmann nannte die Trasse einen „polizeilichen Einsatzschwerpunkt“; dort gebe es im Rahmen der Aktion „Sichere Innenstadt“ täglich  Polizeistreifen.  Auch über diese Aktion möchte die BV in der nächsten Sitzung mehr erfahren.

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