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Gymnasien registrieren Rückgang der Mittelstandsfamilien

„Meine besten Abiturienten verlassen alle das Bergische Land. Sie sehen hier für sich keine Karrierechancen nach dem Studium“, beklagte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses Michael Birker, Leiter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums. Und wenig erfreut zeigte er sich auch über die rückläufigen Anmeldungszahlen für die Gymnasien. Dass der Run auf die Gesamtschulen mit Angst vor dem ‚Turbo-Abitur’ nach zwölf statt bisher 13 Schuljahren zu tun habe, wollte Alfons Lück-Lilienbeck, der Leiter der Albert-Einstein-Schule, jedoch nicht bestätigen. Früher ging nach Großvater und Vater auch der Sohn auf ein bestimmtes Gymnasium. Das ist noch heute so. Aber insgesamt nimmt die Zahl der klassischen Mittelstandsfamilien ab. Das merken die Gymnasien.“ Zu den Anmeldungen für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (Schuljahr 2008/2009) hatte die Verwaltung dem Schulausschuss im Einzelnen folgendes mitgeteilt:

„Ca. 1.111 Schülerinnen und Schülern der Remscheider Grundschulen wechseln zum Schuljahr 2008/2009 in die Sekundarstufe l (im Vorjahr waren es 1.199 Kinder). Bisher wurden 1.138 Kinder angemeldet (Vorjahr: 1.231); davon 98 auswärtige Kinder (Vorjahr 102), welche hauptsächlich aus den Randbereichen von Wuppertal und Radevormwald kommen). (…) Wie in den Vorjahren verzeichnen die beiden Remscheider Gesamtschulen die größte Nachfrage. 541 Kinder wurden angemeldet (Vorjahr 520), 344 Kinder aufgenommen. (…) Die Zahl der Anmeldungen an den Remscheider Hauptschulen ist im Vergleich zum Vorjahr um rund zwölf Prozent gesunken (von 222 auf 251). Auch wenn sich die Anmeldungen insgesamt verringert haben, so ist im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Anmeldungen an der GHS Bökerhöhe und der GHS Wilhelmstrasse leicht gestiegen. Der stärkste Rückgang erfolgte mit 30 Prozent an der GHS Klausen. Entsprechend dem gesetzlichen Mindestwert von 18 Kindern je Klasse kann dort nur eine Eingangsklasse gebildet werden. Mit Ausnahme der GHS Hackenberg sind an allen Hauptschulen noch Aufnahmekapazitäten vorhanden.

In den Handlungsempfehlungen … zur Schulentwicklungsplanung wurde seinerzeit vom Gutachter empfohlen, die GHS Bökerhöhe zum Schuljahr 2009/2010 sukzessive aufzulösen und die bestehenden Jahrgänge in die GHS Rosenhügel zu überführen. Angesichts der relativ stabilen Anmeldezahlen der GHS Bökerhöhe und des damit dokumentierten Eltern­wahlverhaltens ist es aus gemeinsamer Sicht von Verwaltung, Schulaufsicht und Hauptschulleitungen sinn­voll, die Entwicklung für ein weiteres Schuljahr zu beobachten.  (…) Bei den Realschulen ist die Zahl der Anmeldungen mit 209 Kindern im Vergleich zum Vorjahr (214) nur leicht gesunken. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenfrequenzwerte (25 bis 29 Kinder je Klasse) bildet die Albert-Schweitzer-Realschule mit 92 Aufnahmen drei Eingangsklassen und die Alexander-von-Humboldt-Realschule mit 117 Aufnahmen fünf Eingangsklassen.  Unter dem Aspekt der wohnortnahen Betrachtung wurden sieben Anmeldungen von der Albert-Schweitzer-Realschule zur Alexander-von-Humboldt-Schule verwiesen. (…) Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (359) ist im Vergleich zum Vorjahr (420), um ca. 15 Prozent gesunken. Die höchsten Rückgänge erfolgten mit 19 Prozent am Röntgen-Gymnasium und mit 18 am Leibniz-Gymnasium.

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