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Einbrecher stahlen 16 Laptops oder: Randale auf Schulhöfen

In der Nacht von Freitag auf Samstag stahlen bisher Unbekannte aus dem Röntgen-Gymnasium in Lennep 16 Laptops. Das meldet die Wuppertaler Polizei. Wäre das eine Woche vorher passiert, der Ärger der Schulleiter in der Sitzung des Schulausschusses wäre noch größer gewesen, als er ohnehin schon ist:

Bemüht, aber wirkungslos? Der Verein zur Betreuung ausländischer Flüchtlinge (BaF) ist in die Kritik geraten. Er soll darauf achten, dass sich Kinder und Jugendliche an die Öffnungszeiten der Schulhöfe halten (im Winter bis 18 Uhr, im Sommer bis 20 Uhr). Konkret: Die Kontrollen sollen Randale und Verunreinigungen vorbeugen. Eine Sisyphosarbeit angesichts von nur zwei Mitabeitern, die obendrein noch andere Aufgaben haben (die Aufsicht in den Flüchtlingsheimen). Im städtischen Schulausschuss machten vergangene Woche Schulleiter ihrem Ärger Luft über teilweise eklig verschmutzte, beschmierte und verwüstete Schulhöfe. So bekannte Michael Birker, der Leiter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums: „ Ich halte von BaF gar nichts; da ist der Einsatz der Polizei viel wirksamer!“

Wie die Verwüstungen der Schulhöfe (sie passieren meist an den Wochenenden) verhindert werden können, will der Schulausschuss in seiner Juni-Sitzung ausführlich beraten. Gemeinsam mit Vertreter der BaF, der Polizei und des städtischen Ordnungsamtes. Wenn gar nichts hilft, müssten die Schulhöfe wieder geschlossen werden. Alfons Lück-Lilienbeck, der Leiter der Albert-Einstein-Gesamtschule, plädierte in der vergangenen Sitzung für schärfere Kontrollen und verwies auf zerschlagene Bier- und Schnapsflaschen und jede Menge Müll („wie auf einer Kippe“).. Die Situation sei nicht länger hinnehmbar. Einmal habe sogar jemand am Haupteingang der Schule Feuer gelegt.

Am Röntgen-Gymnasium in Lennep zerstörten Unbekannte 28 Felder der wertvollen Bleiglasfenster. Sie zu reparieren – das kann nur die Dombauhütte in Köln – kostet viel Geld. Darüber hat Schulleiter Helmut Hammes Oberbürgermeisterin Beate Wilding schriftlich informiert. Klagen wurden im Schulausschuss ferner laut von den Leitern der Pestalozzi- und der Sophie-Scholl-Schule.

Wegen fehlender Spielplätze in der Innenstadt hatte die Politik die Schulhöfe vor geraumer Zeit in den unterrichtsfreien Zeiten als Spielflächen freigegeben. Die Mitarbeiter der BaF würden Störenfriede auffordern, die Schulhöfe zu verlassen, hätten aber keine ordnungsrechtliche Handhabe, berichtete in der Sitzung Daniela Krein, die Geschäftsführerin der BaF. Und dass die Störenfriede kurze Zeit später wieder da seien, sei natürlich nicht zu verhindern. Letzteres gilt aber auch für sie sporadischen, präventiven Kontrollen durch die Polizei. Eine Dauerbewachung der Schulhöfe? Illusorisch. Fazit: Es geht nicht ohne die Anwohner (die Hausmeister nicht zu vergessen). Sie können – und sollten – zum Telefon greifen und die Nummer 110 wählen, wenn ihnen auffällt, dass es Jugendliche auf einem Schulhof in der Nachbarschaft wieder mal zu bunt treiben. Mit Anschwärzen hat das nichts zu tun. Das ist Bürgersinn.

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