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DGB-Kundgebung am 1. Mai: "Gute Arbeit muss drin sein!"

Pressemitteilung des DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bergisches Land ruft auf zur Teilnahme an der traditionellen Mai-Kundgebung am Donnerstag, 1. Mai 2008, um 11 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz (Rathausplatz). Eröffnung und Begrüßung:   Ernst Dethlefs, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Remscheid. Ein Grußwort spricht Beate Wilding, Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid. Die Mairede hält Hans Peters, Vorsitzender der DGB Region Bergisch Land. Um 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer neben dem Hotel „Remscheider Hof", Bismarckstr. 39 (dort gibt der Spielmannszug Remscheid 1908 e.V. ein Platzkonzert); um 10.30 Uhr startet der Demonstrationszug zum Rathausplatz, wie immer unter musikalischer Begleitung. Nach der Kundgebung, gegen 12 Uhr, beginnt auf dem Theodor-Heuss-Platz ein Maifest mit großen Kulturprogramm sowie Info- und Aktionsständen und  Spielangeboten unter     Beteiligung     vieler     Remscheider Vereine (angeboten werden Kaffee und Kuchen, Internationale Grill­spezialitäten, Getränke  usw.).

 „Gute Arbeit muss drin sein“, ist das Motto des diesjährigen 1. Mai. Nur gute Arbeit ist sozial. Arbeit, die soziale Sicherheit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben er­möglicht. Wir fordern deshalb angesichts explodierender Gewinne, Managergehälter und Dividenden kräftige Reallohnerhöhungen für alle Beschäftigten. Daneben muss Lohndumping entschieden bekämpft werden: Durch tarifliche Mindestlöhne, durch Mindestlöhne nach dem Entsendegesetz und einen generellen unteren gesetzlichen Stundenlohn von mindestens 7,50 Euro.

  • Mehr Sicherheit fürs Alter - muss drin sein. Nur ein gut bezahlter und sicherer Arbeitsplatz ermöglicht später eine auskömmliche Rente. Daneben gilt es, die massiven Rentenkürzungen der vergangenen Jahrzehnte zu korrigieren.
  • Arbeit, die nicht krank macht - muss drin sein. Gute    Arbeit    schützt     die    Gesundheit    der Beschäftigten.     Heute     schaffen     es     wegen Erwerbsminderung  oder  Arbeitslosigkeit nur 20 Prozent aus regulärer    Beschäftigung mit 65 Jahren in die Altersrente. Deshalb ist die Rente mit 67 ein inhumanes Rentenkürzungsprogramm.
  • Gleiches Geld für gleiche Arbeit - muss drin sein. Gleichwertige Arbeit muss gleich entlohnt werden. Dass Frauen für dieselbe Arbeit durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer verdienen, ist ein Skandal, den wir uns nicht länger leisten dürfen.
  • Gleiche Bedingungen für Zeitarbeit - muss drin sein. Wir brauchen gleiche Bezahlung und gleiche Arbeitsbedingungen für Zeitarbeitnehmer, damit sie nicht länger als Dumpinglöhner und billiger Ersatz für Stammbelegschaften missbraucht werden können.
  • Mehr Zeit für Familie und Kinder - muss drin sein. Gute Arbeit ermöglicht Freiräume für das Zusammenleben der Familien. Wer Beruf und Familie weitgehend problemlos kombinieren kann, ist zuhause und im Betrieb eine starke Stütze.
  • Mitbestimmte    Arbeit    -    muss    drin    sein. Durch mehr Mitbestimmung, z.B. bei Betriebsschließungen, -Verlagerungen oder -verkaufen, kann dem zügellosen Casino-Kapitalismus Einhalt geboten werden. Daneben muss die Arbeit von Betriebs- und Personalräten gestärkt werden.
  • Klima-, Umwelt- und Arbeitsschutz - muss drin sein. Gute Arbeit schont die Umwelt und damit auch die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Weiterbildung - muss drin sein. Berufliche Weiterbildung für alle ist besonders wichtig, um Arbeitsplätze zu sichern, beruflichen Aufstieg zu ermöglichen sowie Innovation in den Unternehmen zu fördern.

Dafür engagieren sich die Gewerk­schaften am 1. Mai, aber auch Tag für Tag, mit vollem Einsatz, um gute Arbeit für alle zu ermöglichen.

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Ingo Klein am :

Der 1.Mai-Arbeitskreis lädt herzlich ein zum 1. Mai-Gottesdienst um 9 Uhr in der Stadtkirche am Markt. Die Predigt hält Pfarrer Hans-Günther Korb in Anlehnung an das diesjährige Motto des DGB: "Gute Arbeit muss drin sein!" Mitverantwortlich für die Gestaltung des Gottesdienstes zeichnen Sozialausschüsse der CDU (CDA), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Evangelischer Arbeitskreis der CDU (EAK) und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB). Die Kollekte ist für den Remscheider Blindenverein bestimmt. (Ingo Klein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Lennep)

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