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Fusion von VHS und Musik-/Kunstschule kommt doch nicht

Zur morgigen Ratssitzung haben die Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/Grüne den Antrag gestellt, die seit langem vakante Stelle des Leiters der Volkshochschule Remscheid zur Wiederbesetzung auszuschreiben. Damit verabschiedet sich die Mehrheit der Ratsmitglieder zugleich vom Plan einer Fusion von VHS und Musik-/Kunstschule. Zitat: „Die von der Verwaltung beabsichtigte Verschmelzung der Institutionen Volkshochschule sowie der Musik- und Kunstschule wird in dieser Wahlperiode nicht umgesetzt.“ Volkshochschule wie auch Musik- und Kunstschule würden als elementare Kultureinrichtungen in Remscheid stabilisiert, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl Heinz Humpert. In einem weiteren Antrag streben CDU, SPD und Bündnis 90/Grüne die Bestellung eines Generalmusikdirektors / einer Generalmusikdirektorin als Nachfolger/Nachfolgerin von Romely Pfund an sowie die Einrichtung eines Aufsichtsrates zusätzlich zur bestehenden Gesellschafterversammlung der Bergischen Symphoniker.

Dazu erklärte CDU-Fraktionschef Karl Heinz Humpert: „Wenn die Gesellschafterversammlung dem Antrag folgt, herrscht erst einmal Klarheit für die Existenz der Bergischen Symphoniker in den nächsten Jahren." Das erfolgreiche Wirken des Orchesters, insbesondere auch für die musikalische Bildung bei Kindern und Jugendlichen, erfahre eine Bestätigung und könne fortgesetzt werden. Dies zu fördern sei immer die Linie der CDU-Politik in Remscheid gewesen.

Ein paar Haare in der frisch zubereiteten Suppe hat dagegen Wolf Lüttinger gefunden, der Fraktionsvorsitzende der FDP. Dass es derzeit keine Mehrheit für einen Beschluss zur Zusammenlegung der Volkshochschule und der Musik- und Kunstschule zu einem Bildungszentrum VHS-MKS gebe, ist für ihn nur eine Seite der Medaille. Die andere: „Bevor Entscheidungen getroffen werden, mit denen sich der Rat auf die derzeitige Organisationsstruktur festlegt, etwa durch Ausschreibung der Stelle der Leitung der Volkshochschule, sollte geprüft werden, ob sich die Bedingungen für einen Beitritt der Stadt Remscheid zum Zweckverband 'Bergische Weiterbildung' gegenüber den Annahmen aus dem Jahr 2005 verbessert haben.“ Deshalb hat die FDP-Fraktion zur Ratssitzung einen Katalog von Fragen vorgelegt. Sie fordert, bis zu deren Beantwortung die Stelle des VHS-Leiters nicht auszuschreiben.

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Chronist am :

Der Rat der Stadt beauftragte gestern Oberbürgermeisterin Wilding, eine Änderung der "Symphoniker-Satzung" (Aufsichtsrat) vorzubereiten und darüber mit der Nachbarstadt Solingen zu verhandeln. Auch der Ausschreibung der Stelle des Generalmusikdirektors/-direktorin stimmte der Rat zu. Lediglich die W.i.R. war dagegen. Wieland Gühne: „Mit dem Antrag von CDU, SPD und Bündnis 90/Grüne wird die Chance vertan, ernsthaft über Veränderungen bei den Bergischen Symphonikern zu sprechen. Die wird auch ein neuer Aufsichtsrat in die Wege leiten!“ Im vergangenen Jahr hatte die Wählergemeinschaft ein „Bürgerorchester“ zur Diskussion gestellt. Wenn Remscheid die Ausschreibung der Dirigenten-Stelle blockieren würde, wäre das „eine echte Katastrophe“, warnte der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl Heinz Humpert. Hans Peter Meinecke (SPD) bekannte dagegen, seine Partei habe mit dem Vorschlag der Unternehmensberater von Rödl & Partner sympathisiert, das Orchester einzusparen. Aber in Solingen habe man dafür keine Mitstreiter gefunden. Und jetzt die Ausschreibung zu blockieren und das Orchester so „künstlerisch auszuhungern“, sei auch keine Lösung. Einzig der W.i.R.-Fraktionsvorsitzende Wieland Gühne hielt am Plan einer Fusion der Volkshochschule mit der Musik- und Kunstschule fest und lehnte die von CDU, SPD und Grünen beantragte Wiederbesetzung der Stelle des VHS-Leiters ab. Gühne begrüßte deshalb die Fragen der FDP zum Zweckverband 'Bergische Weiterbildung'. Die Antworten darauf will die Verwaltung zur Ratssitzung im Juni vorlegen. Bis dahin bleibt der Antrag zur VHS-Leitung unbeschieden.

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