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Udo Hellmann: "Habt Euren Spaß, es ist Eure Anlage!"

Großer Auftrieb heute Nachmittag bei der Einweihung der Skatanlage im Lennepe Bachtal. Fotos: Lothar Kaiser

Was lange währt, wird endlich gut: Die von vielen Lenneper Jugendlichen gewünschte Skateanlage wurde heute Nachmittag im Lenneper Bachtal durch Bürgermeister Lothar Krebs und den stellvertretenden Lenneper Bezirksvorsteher Udo Hellmann eingeweiht. Mit dem Bau der Anlage waren Politik und Verwaltung nach einigem Zögern (auf Seiten der CDU) der Forderung der Jugendlichen nachgekommen; sie hatten deshalb im Rathaus auch persönlich vorgesprochen. Und der Jugendrat hat ihr Anliegen unterstützt. Auf einer Fläche von 25 mal 14 Metern stehen den Skatern nunmehr eine „Quarter-Pipe“, eine „Funbox“ und eine „Spine-Ramp“ zur Verfügung. Durch Spenden vieler Firmen und ein von Jugendlichen am 25. Januar in der „Welle“ organisiertes Benefizkonzert hatte sich die Ausstattung der Anlage über die Etatmittel von 33.100 € hinaus verbessern lassen (Spine-Ramp). Udo Hellmann: „Toll, was Ihr da auf die Beine gestellt habt. Es zeigt, dass die Bürger – in diesem Falle die skateboardinteressierte Jugend - bereit sind, sich zu engagieren. Es zeigt aber auch, wie richtig und sinnvoll es war, mit dem Jugendrat ein Gremium zu installieren, welches die Interessen und Wünsche der Jugend in die Spitzen von Politik und Verwaltung einbringt“. Dazu herzlichen Glückwunsch.

Der stellvertretende Lenneper Bezirksvorsteher Udo Hellmann. Foto: Lothar KaiserHellmann erinnerte daran, dass Remscheid mit Rollen einiges verbindet (Herstellung von Rollschuhen, Rollhockey-Bundesligamannschaft) und dass  Skateboarden  früher „Asphaltsurfen“ hieß, entstanden in den 60er Jahren durch die Übertragung des Wellenreitens auf Asphalt und Beton. Schnell ein Trendsport, der durch seine spektakulären Tricks bis heute fasziniert.

Die Organisation der heutigen Einweihung übernahmen der freie Jugendträger Die Welle e.V., die Interessengemeinschaft Hasenberg und die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid. Udo Hellmanns Wunsch: „Dass alle Jugendlichen, die an der Ideenfindung und Planung mitgemacht haben, diese Arbeit in guter Erinnerung behalten und mit dafür sorgen werden, dass die im Vorfeld geäußerten Bedenken (u.a. Vermüllung) für diesen Standort auch in  Zukunft vergessen werden können. Es liegt an Euch. Überzeugt die Kritiker. Habt Euren Spaß, es ist Eure Anlage. Und wenn ihr Kumpels seht, die Blödsinn machen – geht hin und sagt: Lass das, das ist unsere Anlage, daran hab' ich, daran haben wir mitgearbeitet!“

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Chronist am :

".... und haltet sie bitte sauber", hätte er besser noch hinzugefügt. Denn inzwischen liegen der Bezirksvertretung Lennep Beschwerden über Abfall und Glasscherben vor auf dem Skater-Gelände vor. Radfahrer seien zum Absteigen gezwungen, so übersät mit Flaschenresten seien Teile des Rad- und Gehweges entlang der Anlage, beklagte am Mittwoch in der BV-Sitzung Bibiana Martz von den Grüpnen. Die BV Lennep befand: "Ein Fall für den Jugendrat!"

Lothar Kaiser am :

Im Bericht 2007 der AGOT heißt es: "Das Bedürfnis von Jugendlichen, sich innerhalb ihrer Peergroups informell treffen zu können, führt gelegentlich zu Konflikten durch Lärmbelästigung, Verschmutzung oder Interessenkollisionen mit anderen Nutzergruppen (z.B. Spielplätze). Aufsuchende Jugendarbeit, Konfliktmoderation und Angebote alternativer Treffpunkte und Aktivitäten in und außerhalb von Einrichtungen können Konflikt mindernd und Akzeptanz fördernd wirken. Entscheidend ist jedoch auch hier, dass diese Arbeit die auf der Herstellung und Pflege von Beziehungen basiert, kontinuierlich und verlässlich durchgeführt werden kann. Dies erfordert eine entsprechende personelle Ausstattung und nach Möglichkeit eine gute sozialräumliche Vernetzung."

Chronist am :

"Hochgradig versifft" sei inzwischen die Umgebung der Skater-Anlage im Lennepebachtal, gab in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Lennep Hilmar Somborn (CDU) die Klagen von Anwohnern wieder. Udo Hellmann (SPD) überreichte er - der Kommunalwahlkampf läßt grüßen - Reinigungshandschuhe "Größe 6". Die SPD habe die Anlage an dieser Stelle schließlich haben wollen, jetzt könne sie dort auch sauber machen. Roland Kirchner (W.i.R.) wandte ein, die Hinterlassenschaften stammten gar nicht von den Skatern, sondern von anderen Jugendlichen, die dort Parties feierten. Dies habe kürzlich auch die Stadtteilkonferenz Hasenberg festgestellt - in dieser Sitzung sei die CDU nicht vertreten gewesen sei. Die Verwaltung berichtete, einige Jugendliche hätten bereits Platzverweise erhalten und müssten im Wiederholungsfall mit einer Strafe rechnen. Skater seien aber nicht darunter.

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