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Gute Gründe für eine Kernsanierung der Stockder-Stiftung

Wegen offener Fragen im Zusammenhang mit der geplanten "Kernsanierung” des Altenheims Stockder-Stiftung fasste der Bauauschuss am 22. April keinen Beschluss, sondern ließ der Verwaltung bis zur Ratssitzung am Donnerstag Zeit für  die Beantwortung. Heraus kam eine anderthalbseitige schriftliche Vorlage. Sie wurde in der Sitzung auf Nachfragen der CDU mündlich ergänzt durch Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz und Gerhard Schönberg, Vorstandsmitglied der Bergischen Diakonie Aprath (BDA) und Geschäftsführer der - bis zum vorigen Jahr noch rein städtischen – Altenheime “Haus Lennep” und “Stockder Siftung”. “Die Bewohner des Altenheims warten darauf, dass es endlich weitergeht“, appellierte in der Ratssitzung Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz an die Mitglieder der CDU. Er warnte vor monatelangen Verzögerungen bei der beantragten europaweiten Ausschreibung und bat, anstelle eines Neubausder nunmehr vorgesehenen "Kernsanierung“ zuzustimmen.

Der Vertrag zwischen BDA und Stadt sah in Vieringhausen einen kompletten Neubau vor. Der hätte ca. 6,2 Millionen gekostet. Schönberg: “Die Kernsanierung dürfte – bei gleicher Bauzeit - mit etwa 4,7 Millionen deutlich günstiger ausfallen.” Hinzu kommt, wie die Verwaltung schriftlich ausführte, dass das Land seit Jahresbeginn keine Neubauten von Alten- und Pflegeheimen mehr fördert, son­dern nur noch eine Kernsanierung der vorhandenen Substanz sowie bauliche Erweiterungen, die notwen­dig sind, um die Vorgaben des aktuellen Landespflegegesetzes und der Krankenhausbauverordnung zu erfüllen. Die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel, d.h. zinsgünstiger Darlehen, wirkt sich kostendämp­fend auf die Investitionskostenpauschale aus, was letztendlich auch der Stadt Remscheid als Sozialhilfeträ­ger zugute kommt. Schömberg weiter: „Es stimmt, der gegenwärtige Anbau, schmal und lang gestreckt, steht mit weiten Wegen einem modernen Pflegekonzept entgegen. Aber er soll ja an zwei Seiten erweitert werden. Im Übrigen wird das Gebäude bis auf das statische Grundgerüst entkernt.“

Gefördert wird die Kernsanierung der Alten- und Pflegeeinrichtung unter der Voraussetzung, dass ein Wohngruppenkonzept mit maximal zwölf Bewohnern pro Wohngruppe realisiert wird. Der gewährte Darlehensbetrag beläuft sich aktuell auf 60.000 Euro pro Heimplatz bzw. maximal 80 Prozent der förderfähi­gen Baukosten. Die jährliche Zinsbelastung liegt bei 0,5 Prozent, hinzu kommen weitere 0,5 Prozent Verwaltungskosten. Die Tilgungsrate liegt bei vier Prozent p.a. Für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolf Lüttinger war damit klar: "Es gibt zu diesem Modell keine Alternative. Die Stadt kann dabei nur sparen, etwa beim Wohngeld!“ Der Rat der Stadt stimmte der "Kernsanierung“ daraufhin einstimmig zu.

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Waterbölles am : 64.000 Euro für Altenheim-Neubau umsonst ausgegeben

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Im Nachhinein ist man immer klüger. Und nicht jede Investition führt zum gewünschten Ergebnis. Weil die Zeiten und die Verhältnisse sich ändern können. Binsenweisheiten, die gestern zunächst den Betriebsausschuss für die Alten- und Pflegeheime der Stadt R

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