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"Auch Lehrer müssen sich benoten lassen!"

Pressemitteilung der Schüler Union Remscheid

Immer öfter war das Internetportal spickmich.de in der Vergangenheit in der Kritik. Auf spickmich.de haben Schüler die Möglichkeit ihre Lehrer in verschiedenen Kategorien mit den Schulnoten von 1,0 bis 6 zu bewerten und ihren Lehrern damit ein „Zeugnis“ auszustellen. Wenn es nach vielen Lehrern und Schuldirektoren geht, sollte spickmich.de gerichtlich verboten werden. Angeblich würden einige Lehrer gezielt von ihren Schülern schlecht bewertet, was Mobbing gleich käme. Die Meinung der Schüler Union Remscheid hingegen sprich klar für spickmich.de. Schüler haben genauso das Recht ihre Lehrer zu bewerten wie diese ihre Schüler. Natürlich kann es vorkommen, dass einige ihren Lehrern grundsätzlich in allen Kategorien eine 6 geben, jedoch ist die Objektivität von Lehrern auch nicht immer gegeben. Die Schüler Union Remscheid ist der Meinung, dass spickmich.de den Lehrern helfen kann, ihre Schwächen zu erkennen und ihre Stärken zu verbessern.

So hat ein Lehrer vielleicht eine gute Durchschnittsnote von 2,9, jedoch in den Einzelwertungen z.B. in der Kategorie „gut vorbereitet“ nur eine 4,0, während er in der Kategorie „menschlich“ mit 2,0 bewertet worden ist. Hier kann der Lehrer also durchaus Rückschlüsse auf sein Verhalten im Unterricht und auf dessen Qualität schließen. Auch die Durchschnittsnote aller Lehrer von 2,7 ist nicht schlecht und zeigt, dass die meisten Lehrer hier relativ gut wegkommen. Besonders die kritisierte Anonymität der „Notengebung“ gewährleistet, dass dem Schüler keine Vor- oder Nachteile durch die Bewertung entstehen und somit auf eine gewisse Objektivität geschlossen werden kann.

Die Lehrer, die sich über spickmich.de beschweren und aufregen, sind demnach wohl nicht so gut bewertet worden und sollten sich, anstatt ihre Energie bei Beschwerden zu verschwenden, lieber einmal Gedanken machen, warum sie so schlecht bewertet worden sind und vielleicht versuchen ihre Noten bis zum nächsten „Zeugnis“ zu verbessern. (Stefanie Janschek & Lars Großmann)      

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Kommentare

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Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale am :

Sicherlich sollten Schüler die Gelegenheit bekommen, den Unterricht und die Lehrer zu bewerten. Spickmich.de verfolgt aber weniger den Zweck einer zielgerichteten, effektiven Evaluation - Bewertungen in Kategorien wie "sexy" oder "cool und witzig" tragen nicht zu einer objektiven Verbesserung des Unterrichts bei. Der Ansatz müsste vielmehr bei den Schulen selbst liegen - hier müssen anonymisiert Befragungen der Schüler, aber auch der Lehrer durchgeführt werden. Dies garantiert, dass es keine belustigende Kategorien gibt, die -wie bei spickmich.de - der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sinn und Zweck einer Evaluation ist es, dass sowohl Lehrer als auch die Schule ein Feedback erhalten und entsprechend reagierrn können. Ebenso erhalten Eltern und zukünftige Schüler die Chance, die Schule, ihr Angebot und ihr Profil von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Christoph Humpert am :

Man sollte sich an seine eigene Schulzeit erinnern. Da war der Lehrer der Held, wenn er fünf Minuten früher schlussgemacht hat, es leichte Klassenarbeiten gab oder die Benotung sehr fair war. Ich bin mit nicht sicher, ob ich in meiner Schulzeit solche Lehrer nicht gut bewertet hätte. Selbst an Hochschulen ist eine Evaluation schwer durchzuführen. Dort schneiden Professoren mit besonders hohen Durchfallquoten auch sehr schlecht ab bei den Studenten, obwohl die Lehre evtl. nicht schlecht ist, sondern nur der Kurs sehr anspruchsvoll. Spick mich ist also sehr kritisch zu bewerten. Da ein gesund denkender Mensch Spick aber nicht auf eine Stelle mit dem Zeit Hochschulranking oder ähnliches stellen wird, sollte man sich nicht so viele Gedanken machen. Im übrigen finde ich es gar nicht so schlecht, wenn den Lehrern mal jemand auf die Finger schaut .... auch wenn dies nicht durch objektive Bewertungen erfolgt. Wenn es Spick nicht geben würde, könnten die Lehrer nahezu machen was sie wollen! Nach dem Motto: Klassenzimmertüre zu und ich bin mein eigener Chef!

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