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Grüne Jugend wirbt heute für kompostierbare Einkaufstüten

Foto: Lothar Kaiser

Für die „jute“ Sache geht zur Stunde die Grüne Jugend Remscheid auf die Straße. Verbunden mit der Aufforderung “Jute statt Plastik“ begannen die Jugendlichen um 11 Uhr vor dem „Plus“-Markt an der Daniel-Schürmann-Straße damit, an Passanten kompostierbare Tüten verschenken; im Laufe des Tages werden auch andere Supermärkte in die Aktion eingebunden.  Wer die „grünen Tüten“ erstmals in der Hand hält, wundert sich: Sie sehen aus wie Plastik, fühlen sich wie Plastik an, und sind doch aus nachwachsenden Rohstoffen gemacht, können also getrost zu den Grünanfällen geworfen werden. David Schichel, Kreisvorsitzender der Remscheider Grünen: „In ein paar Jahren werden sie dann verrottet sein!“

„Auf dem Gebiet der beliebten und praktischen Einkaufstüten hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Die Geschäfte könnten ökologische Plastiktüten heute genauso günstig anbieten wie die herkömmlichen Tüten aus Polyethylen bzw. –propylen“, sagt die Biologiestudentin Alexandra Ellenbeck, Sprecherin der Grünen Jugend Remscheid. „Viele Kundinnen und Kunden wissen aber noch gar nichts von diesen neuen Möglichkeiten. Das wollen wir mit unserer Aktion ändern!“

In den Supermärkten übergeben die grünen Jugendlichen Briefe an die Geschäftsleitung mit der Bitte, künftig verstärkt  Tragetaschen aus kompostierbaren Kunststoffen anzubieten.  Gemeinsam mit Unternehmern und Kunden sei gerade im Einzelhandel in den vergangenen Jahren schon vieles erreicht worden: Ob Mülltrennung, Rücknahme von Verpackungen, Dosenpfand, Fair-Trade- oder Bio- Produkte – der Einzelhandel in Deutschland sei sich seiner ökologischen Verantwortung zunehmend bewusst, loben die Grünen. Dennoch bleibe einiges zu tun. Denn jeder Bundesbürger verbrauche im Schnitt 43 Plastiktüten im Jahr. Zitat: „So werden in Deutschland nach wie vor jährlich rund 3.500.000.000 Polyethylen- oder -propylentüten aus rund 100.000.000 Litern Rohöl hergestellt und verkauft. Jede dieser Tüten benötigt ca. 400 Jahre, um zu verrotten. Das muss nicht sein!“

Bereits seit den 70-er Jahren bieten Mehrweg-Jutebeutel eine echte und ökologische Alternative zum Plastik. Doch auch im Bereich der kostengünstigeren Einwegtüten hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Kompostierbare Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, längst marktreif, eröffnen der Verpackungsindustrie neue Möglichkeiten. „Leider macht der Einzelhandel hiervon noch zu wenig Gebrauch!“, beklagte die Grüne Jugend Remscheid und fordert den heimischen Einzelhandel auf, ihr  Angebot an Tragetaschen zum Wohle der Umwelt umzustellen.

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