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Die "offene" Moschee in Duisburg, ein Modell für Honsberg?

In Duisburg gebe es eine neue Moschee mit Kulturzentrum; dort herrsche geradezu Aufbruchstimmung zwischen Deutschen und Türken, berichtete im April vor dem „Bürgerkreis Stachelhausen“ Susanne Gebhardt, Dezernentin für Städtebauförderung bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Im Juni werden sich interessierte Remscheider Bürger die Moschee/Begegnungsstätte an der Warbruckstraße in Duisburg-Maxloh näher ansehen können: In Abstimmung mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding und der Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH plant Adelheit Böhm vom Fachbereich Städtebau und Stadtentwicklung der Stadt Remscheid für Freitag, 27. Juni (Ersatztermin 1. Juli) eine Besichtigung für die Mitglieder des Bürgerkreises Stachelhausen und der Honsberger StadtteilEntwicklungsKonferenz (SEK).
In Begegnungsstätte, die der Duisburger Moschee angegliedert ist, sind neben Moscheevereinen u.a. auch Kirchengemeinden, Gymnasien, die Universität und eine „Ideenwerkstatt“ vertreten. 
Seit Februar ist bekannt, dass die evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid ihr Gemeindehaus auf dem Honsberg Mitte 2010 schließen will, derzeit der Treffpunkt für rund 20 Gruppen und Initiativen. Adelheit Böhm in der Einladung zur Fahrt nach Duisburg: „Am Honsberg kann als Nachfolgenutzung für das Gemeindehaus im Rahmen des Stadtumbau West möglicherweise ein neues Stadtteilzentrum / Integrationszentrum entstehen. Mit Hilfe der Innovationsagentur Stadtumbau NRW wird versucht, in diesem neuen Zentrum alle Glaubensgemeinschaften und sozialen Träger unter einem Dach zu vereinen. Ein erstes Arbeitstreffen der Vorbereitungsgruppe hat bereits stattgefunden. Es ist sicher sehr interessant, sich die Begegnungsstätte in Duisburg einmal anzuschauen und mit den Beteiligten vorort über ihre Erfahrungen bei der Entstehung zu sprechen.“

Die Begegnungsstätte wurde im Rahmen des NRW-Ziel 2-Programms mit Mitteln der Europäischen Kom­mission und Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm "Soziale Stadt NRW" gefördert. Ziel des "DITIB-Merkez-Moscheevereins" und des neu gegründeten Vereins „DITIB Begeg­nungsstätte zu Duisburg-Marxloh e.V." ist es, „eine attraktive öffentliche Einrichtung zu schaffen, die an der Schnittstelle von muslimisch geprägter Teilgesellschaft und deutscher Mehrheitsgesellschaft geeignet ist, den Stadtteil auf vielfältige Weise zu bereichern. So werden weite Teile der Begegnungsstätte für Veranstaltungen aller Art, z.B. für Lesungen, Workshops, Konzerte, Familienfeiern und Nach­barschaftstreffen genutzt werden können. Das Bildungszentrum soll dem gesellschaftspoli­tischen Dialog und der Akzeptanzarbeit sowie Bildungs- und Fortbildungsangeboten - ähnlich denen von kirchlichen Familienbildungsstatten -vorbehalten sein“ (Zitat aus einem Faltblatt des NRW-Verkehrsministeriums).

Klaus Kowakowski, lange Zeit Sprecher des „Bürgerkreises Stachelhausen“, hat die Einladung nach Duisburg ebenfalls erhalten, hat aber erhebliche Vorbehalte und fordert in einem Schreiben an den Honsberger Pfarrer Hans-Günter Korb statt einer Moscheekuppel auf dem evangelischen Gemeindezentrum an der Lindenhofstraße „eine Begegnungsstätte unter christlicher Federführung“.

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Kommentare

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Chronist am :

Unter der Überschrift "Das Wunder von Marxloh" berichtete der RGA heute über die Eröffnung der neuen Moschee in Duisburg am 26. Oktober und stellt fest: "Niemand regt sich auf". Im Moscheebeirat sitzen auch die christlichen Kirchen. Sprecher des Moscheevereins ist der 37 Jahre alte Mustafa Kücük, Thyssen-Arbeiter und CDU-Kommunalpolitiker: "Wir sind Teil der deutschen Gesellschaft. Wir könnben erreichen, dass Christen und Muslime Freunde werfden!"

Michael Dickel am :

Ich erlaube mir, auf den Gastkommentar von Herrn Giordano unter dem Linkhttp:// www.welt.de/ politik/ article2621512/ Stoppt-die-Grossmoscheen -in-Deutschland.html? page=1#article_readcomments zu verweisen und möchte aufs Schärfste dem RGA widersprechen. Es gibt mehr als genug Menschen, die sich darüber aufregen, und nur ein geringer Teil sind Nazis. (Waterbölles-Hinweis: Leerzeichen bei Verwendung des Links bitte vorher entfernen)

Dirk Schaefer am :

Ich glaube der RGA wollte in seinem Artikel nur zeigen, dass sich am Standort der Moschee, also in Duisburg-Marxloh, niemand groß über deren Bau aufregt!! Dort scheint es ja auch mit dem Thema Integration gut zu funktionieren. Siehe zum Beispiel den Sprecher des Moscheevereins, der auch noch Politiker in der CDU ist. Dass es nicht auch Menschen gibt, die in dieser Sache ganz anderer Meinung sind, wurde dort nicht behauptet. Genau wie die Kommentare zu dem Thema von Herrn Giordano. Auch diese haben ja sowohl Zustimmung als auch Ablehnung hervorgerufen.

Chronist am :

Die Moschee in Duisburg-Marxloh macht gegenwärtig Schlagzeilen. Angefangen mit dem Rücktritt des Vorsitzende der Moschee, Mehmet Özay, im November 2009. Er hatte damals von "verschiedenen Gruppierungen", gesprochen, die eine konservativ-traditionelle Ausrichtung der Moschee anstrebten. Der türkische Dachverband (DITIB) und die Moscheegemeinde hatten dies zurückgewiesen, später auch der Beirat der Begegnungsstätte der Moschee. in Duisburg-Marxloh hat inzwischen erklärt, es gebe keine extremistischen Strömungen im Vorstand der Gemeinde. Der Gemeinde- und der Begegnungsstättenvorstand haben ihren Streit um Arbeitsschwerpunkte inzwischen beigelegt und eine transparentere Arbeit vereinbart. Die rechtspopulistische Organisation "ProNRW" will am 28. März gegen die Duisburger Moschee protestieren. Der DGB-Niederrhein hat eine Gegendemo angekündigt. Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland betonte die erfolgreiche Integrationsarbeit der vergangenen Jahre, die im Bau und der Eröffnung der Marxloher Merkez-Moschee versinnbildlicht werde.

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