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Mehr Menschen mit Migrationshintergrund in den Stadtrat

Luigi Costanzo. Foto: Lothar Kaiser

Pressemitteilung der SPD

Mit großer Sympathie hat der Vorsitzende des Remscheider Migrationsausschusses, Luigi Costanzo (SPD), die Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen zur Kenntnis genommen, für mehr Menschen mit Migrationshintergrund in den Stadträten zu werben. Der Resolutionsentwurf verfolgt das Ziel, die politischen Parteien aufzufordern, diese Bevölkerungsgruppe bei der kommenden Kommunalwahl in 2009 stärker bei der Kandidatenaufstellung  zu berücksichtigen. „Ich werde den Resolutionsentwurf in die kommende Sitzungen des Migrationsausschusses einbringen und für eine Verabschiedung werben“, so Luigi Costanzo. (SPD Ratsfraktion, Martin Brink)

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Kommentare

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Michael Dickel am :

Der erste Reflex auf diese Meldung ist ein Nicken. Ja - das macht Sinn. Erst beim zweiten Lesen fragt man sich, wie sich das mit dem Antidiskriminierungsgesetz verträgt. Sowohl eine Nicht- als auch eine Berücksichtigung würde den jeweils anderen diskriminieren. Für die Kandidatur für ein politisches Mandat darf meiner Meinung nach weder der Migrationshintergrund noch eine Glaubenszugehörigkeit, vor allen Dingen nicht das Geschlecht, eine Rolle spielen, sondern auschließlich eine von den Mitglieder der Parteien gesehene Qualifikation. Denn gerechter würde es in Remscheid durch "Quotenmigranten" nicht zugehen. Wichtiger scheint mir überhaupt, Remscheider zu finden, die bereit sind, sich für ein Mandat zur Verfügung zu stellen, bereit zur kollektiven Beschimpfung. Und davon soll man dann die besten wählen, egal welcher Herkunft.

Chronist am :

Der Migrationsausschuss hat die Resolution gestern angenommen, in einem Punkt allerdings in einer leicht abgeschwächten Version. Es heißt nunmehr "... appelliert der Ausschuss für Migrationsfragen der Stadt Remscheid an die demokratischen Parteien in Remscheid, bei der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat Menschen mit Migrationshintergrund zu berücksichtigen."

Jutta Velte am :

Auf Antrag der Grünen hat der Migrationsausschuss beschlossen, eine eigenen Kampagne zu starten, um mehr Menschen mit Migrationsgeschichte für Politik zu interessieren.

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