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Stadt fordert Haltepunkte der Bahn in Mixsiepen und Honsberg

Mit zwei neuen Haltepunkten für den „Müngstener“ (in Mixsiepen und Honsberg) beschäftigte sich der Bauausschuss bereits im Dezember vorigen Jahres. Damals beauftragten die Ausschussmitglieder auf Anregung von York Edelhoff (SPD) die Stadtverwaltung, in einem Brief an die Bahn AG die Einrichtung dieser beiden Haltepunkte anzumahnen. Ergebnis: Null. Dass im jüngsten Verkehrsplan des Regionalrates (bei der Bezirksregierung in Düsseldorf) beide Haltepunkte nicht auftauchten, enttäuschte Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Kommunalpolitiker gleichermaßen.  Aber vielleicht war damals ja auch nur der Adressat falsch gewählt worden. Man müsse beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Essen vorstellig werden, hieß es in der gestrigen Sitzung des Bauausschusses. Also soll nunmehr ein zweiter Brief geschrieben werden, diesmal an den VRR, beschlossen die Ausschussmitglieder einstimmig. Und auch diesmal kam der Vorschlag von York Edelhoff. Inhalt des Briefes: Die Stadt halte die Einrichtung der beiden Haltepunkte nach wie vor für notwendig. Zur Verbesserung der Infrastruktur, auch und gerade im Zusammenhang mit dem „Stadtumbau West“. Ob was draus wird?

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Kommentare

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Christoph Humpert am :

Zwei zusätzliche Haltepunkte sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Allerdings würden diese zusätzlichen Haltepunkte die Fahrzeit unseres "Raketenexpress" nach Solingen bzw. Wuppertal nochmals verlängern. Als täglicher Nutzer des Münsteners, spreche ich wohl für viele Pendler, dass die Fahrzeit auf keinen Fall nochmals verlängert werden darf! Schon heute braucht unser "Raketenexpress" 30! Minuten von RS Hbf nach W Hbf. Der Bus braucht gerade einmal neun Minuten mehr! Wenn man die Stadtwerke dazu bewegen könnte, einen Expressbus vom Ebert-Platz nach Wuppertal zu installieren, wäre vielleicht auch eine Fahrzeit von unter 20 Minuten für die gleiche Stecke möglich. Dieser könnte dann vielleicht noch zweimal am Hasten und am Hahnerberg halten. Vielleicht liest ja mal einer von den Stadtwerken diesen Kommentar... Von Remscheid nach Solingen sind es etwas mehr als 20 Minuten mit unserem "Raketenexpress", nach Düsseldorf ganze 48 Minuten. Im Vergleich dazu braucht man von Wuppertal bis Düsseldorf nur 16 Minuten - und das ohne nerviges Umsteigen. Diese im Vergleich zu Nachbarstädten schlechte Infrastruktur sollte man nicht nochmals verschlechtern! Die Pendler, die trotz dieser schlechten Verbindung in Remscheid Ihren Wohnsitz haben, würden es vielmehr als sinnvoll erachten, die S7 zwischen Düsseldorf Flughafen und Solingen nach Wuppertal über Remscheid zu verlängern. Dieses Ziel sollte man mit jeglicher Anstrengung verfolgen Hierdurch würde die im Winter "wunderschöne" Wartezeit von fünf Minuten am Solinger Hauptbahnhof eingespart werden, und eine schnellere S-Bahn würde nochmals die Fahrzeit verringern. Erst danach sollte man über zusätzliche Haltepunkte nachdenken!

Hans Gerd Göbert am :

Diese beiden Haltepunkte tauchten nicht erst im Dezember auf, sondern wurden schon seit 1998 in den Bezirksvertretungen und Ausschüssen bis zum Erbrechen durchgekaut. Die "verbindlichen" Zusagen des ehemaligen Wunderheilers Kennepohl, bis zu welchen Zeitpunkt die Haltepunkte nun endgültig eingerichtet werden sollten, könnten ganze Ordner füllen. Bis heute sieht auch noch der B-Plan 599 (Mixsiepen) einen derartigen Haltepunkt und die erforderlichen Parkplätze vor. Der Fairness halber möchte ich jedoch erwähnen, dass es nicht Schuld der Stadt Remscheid ist, dass es bisher nicht zur Ausführung kam, sondern des "global players" Mehdorn. Mich erstaunt nicht, mit welch ollen Kamellen die Parteien jetzt wieder kommen, weil sie sich damit für den Wahlkampf Mitte nächsten Jahres positionieren möchten. Zu den Ausführungen von Herrn Humpert möchte ich anmerken, dass ihm die Anwohner der extrem dicht besiedelten Wohn- quartiere Mixsiepen und Honsberg wohl gleichgültig sind. Hauptsache, die jetzigen Pendler fahren etwas bequemer. Ein Expressbus vom Ebertplatz nach Wuppertal wäre schön, wenn er sich auch an die zahlreichen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten würde. Meine volle Unterstützung hat die Forderung, die S 7 nach Remscheid zu verlängern. Aber haben Sie, sehr geehrter Herr Humpert, in den letzten Monaten einmal den Horrortrip von Ohligs zum Hbf. Düsseldorf gemacht? Mit Umsteigen in Eller in einen Bus (Schienenersatz- verkehr) und kostenloser Stadtrundfahrt bis zum Bahnhof. Das ist kein Express, sondern fast ein Abenteuerurlaub. Ich weiss jetzt nur nicht, ob diese Erfindung der Langsamkeit inzwischen abgeschlossen wurde. Was sind dazu im Vergleich die vier Minuten Fahrzeitverlängerung durch zwei dringend erforderliche Haltepunkte?

Christoph Humpert am :

Man sollte schon glücklich sein, wenn sich Politiker mit dem Thema "Müngstener" auseinandersetzen. Deswegen freue ich mich, dass Herr Edelhoff den Müngstener scheinbar nicht ganz vergessen hat. Natürlich wäre es wünschenswert, in Mixsiepen einen zusätzlichen Haltepunkt zu haben, aber der Müngstener würde halt noch mehr ausgebremst. Teilweise hat man bei Fahrten mit dem Müngstener den Eindruck, dass man zu Fuss schneller unterwegs wäre... Gefordert habe ich nur, die politischen Anstrengungen dahingehend zu bündeln, dass die S7 bis Wuppertal verlängert wird. Dies sollte primär verfolgt werden und das ganz unabhängig davon, wie lange dauert, die Verlängerung durchzusetzen. Die Verlängerung der S-Bahn hätte einen unglaublichen Mehrwert für Remscheid. Der Schienenersatzverkehr ab Eller war wirklich Horror, aber er war kurzfristig und es gab zahlreiche Alternativen ab Eller bis zum Hbf zu fahren (U-Bahn, Straßenbahn). Der Nachtexpress ab Remscheid schafft die Strecke bis Wuppertal in 20 Minuten, obwohl er fast überall hält. Ich denke ein Expressbus, mit lediglich zwei Haltepunkten, müsste diese kurze Fahrzeit auch tagsüber schaffen. Momentan fährt die 615 bis Wuppertal alle 20 Minuten an Wochentagen. Hierbei würde ich vorschlagen, die Taktfrequenz der 615 auf 30 Minuten zu erhöhen und zusätzlich einen solchen Espressbus einmal in der Stunde anzubieten.

Felix Staratschek am :

Vergesst nicht die Strecke, die der Müngstener fährt! Der Bus fährt direkt vom Ebertplatz nach Wuppertal Richtung Norden, der Zug fährt erst nach Osten, bis Lennep, dann nach Norden bis Oberbarmen und dann wieder nach Westen. Und was den Komfort angeht, sind mir 30 Minuten Zug lieber als 20 Minuten Bus. Wäre statt der neuen Haltepunkte Zine kürzere Fahrzeit nicht wichtiger? zumindest beim derzeitigen Fahrplan könnten minimale Beschleunigungen der Zugfahrten durch bessere Triebwagen deutlich bessere Anschlüsse nach Köln bringen. Zumindest sollten bei Einrichtung dieser Haltestellen dort nur Züge halten, deren Anschlüsse dadurch nicht reduziert werden. Haltestellen, die nur stündlich bedient werden, gibt es auch auf anderen Strecken.

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