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Beteiligung an der Ganztagsschuloffensive der Landes

In der Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung am 10. Juni erhofft sich die CDU-Fraktion eine breite Zustimmung der übrigen Fraktionen zu den Auftrag an die Verwaltung,

  • an den Gymnasien und Realschulen der Stadt Remscheid eine Abfrage durchzuführen, ob und an welchen Schulen ein Interesse zur Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule besteht.
  • eine Abfrage bei allen Schulen der Sekundarstufe I durchzuführen, inwieweit diese Mittel oder Lehrerstellenanteile für eine pädagogische Übermittagbetreuung der Schülerinnen und Schüler, die Nachmittagsunterricht haben, jedoch keine Ganztagsschule besuchen, ab dem 01.02.2009 in Anspruch nehmen wollen.
  • festzustellen, inwieweit das „1000-Schulen-Programm" der Landesregierung zum Ausbau von Mensen und Aufenthaltsräumen im Rahmen der Umsetzung der „Ganztagsoffensive" genutzt werden kann. Dieses Programm steht insbesondere für Gymnasien und Realschulen, aber auch für Haupt- und Förderschulen zur Verfügung.

Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Humpert und Kai Kaltwasser, Sprecher der CDU im Schulausschuss, haben den Antrag gemeinsam unterschrieben und begründen ihn wie folgt:

„Die Landesregierung hat am 15. April 2008 eine ‚Ganztagsoffensive’ zum Ausbau von Realschulen und Gymnasien zu gebundenen Ganztagsschulen und zur Einrichtung einer pädagogischen Übermittagsbetreuung für alle weiterführenden Schulen vorgestellt. Im Rahmen dieser Offensive stellt die Landesregierung bis 2010 175 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. 100 Mio. Euro sind für Baumaßnahmen und 75 Mio. Euro für Personalkosten vorgesehen. Mit dieser Offensive soll ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot an Ganztags-Realschulen und Ganztags-Gymnasien geschaffen werden. Jede der 54 Kreise und kreisfreien Städte soll beginnend ab 2009 jährlich je eine Realschule und ein Gymnasium zu gebundenen Ganztagsschulen ausbauen können. Somit sind bereits 216 neue Ganztagsschulen allein bis 2010 in Nordrhein-Westfalen geplant.

Schulen, die nicht in eine gebundene Ganztagsschule umgewandelt werden wollen, können dabei ebenfalls von dem Programm der Landesregierung profitieren. Denn es ist geplant, diese Schulen mit einer pädagogischen Übermitttagbetreuung zu unterstützen. Zum 1. Februar 2009 können die Schulen wählen, ob sie Geld oder Lehrerstellen-Anteile für die pädagogische Übermittagbetreuung beantragen wollen. Das neue Programm „Geld oder Stelle" wird hierfür zur Verfügung stehen. Das bedeutet beispielsweise, dass eine Schule mittlerer Größe entweder ein Budget von 25.000 Euro oder wahlweise eine halbe Lehrerstelle bekommt. Für Schulen, die mit der fünften Klasse beginnend den Ganztag aufwachsen lassen, werden die Mittel für den Nachmittagsunterricht der übrigen Schüler anteilig zur Verfügung gestellt.

Mit dem „1.000-Schulen-Programm" stellt die Landesregierung finanzielle Unterstützung im Umfang von 100 Mio. Euro für investive Maßnahmen zum Ausbau von Mensen und Aufenthaltsräumen zur Verfügung, und zwar über die Erhöhung der Schul-/Bildungspauschale von 460 Mio. Euro auf 540 Mio. Euro hinaus. Je Schule werden seitens des Landes bis zu 100.000 Euro zur Verfügung gestellt, wenn der Schulträger in gleicher Höhe kofinanziert. Dabei kann die Kofinanzierung auch aus den Mitteln der Schul-/Bildungspauschale erfolgen.

Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Ganztags zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern ist es für unsere Stadt von großer Bedeutung auf der Basis einer klaren Datenlage die Bedarfe frühzeitig festzustellen und gegenüber der Landesregierung benennen zu können.“

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Waterbölles am : Die Kernfrage: Ganztagsschule oder Übermittagsbetreuung?

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Der Antrag der CDU-Fraktion vom 19. Mai, die Stadt möge sich an der Ganztagsoffensive des Landes beteiligen, wurde gestern im Schulausschuss eher am Rande behandelt. Denn in der Zwischenzeit haben sich Schulverwaltung und Schulen (Gymnasien und Realschule

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