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Kein Wort zur Abwahl auf den Internetseiten der Parteien

Nein, diskussionsfreudig kann man die Parteien in Remscheid

-   und-

nach einem Blick auf ihre Internetseiten nun wirklich nicht nennen. Gestern, in der Sondersitzung des Rates, waren Wortmeldungen zur Abwahl von Stadtdirektor Jürgen Müller nicht zulässig. Man sollte meinen, da hätten sich Argumente angestaut, die sich heute auf den Internetseiten der Parteien wiederfänden. Irrtum. Business as usual. Kein Wort zur Abwahl, auf keiner Seite. Ist zu diesem für Remscheid bisher einmaligen Vorgang wirklich von den Kommunalpolitikern alles gesagt, von Müllers Gegnern wie von seinen Freunden? Kurz nach der Abwahl war gestern von einem Ratsmitglied zu hören, dafür interessiere sich der eine Teil der Bürgerschaft gar nicht, und der andere verstehe es ohnehin nicht. Mündiger Bürger, ade?  

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Kommentare

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David Schichel am :

Die Argumente, die zur Abwahl Jürgen Müllers führten, waren zumindest auf der Seite der Grünen schon seit vergangenem März dargestellt. Hieran hat sich seither nichts geändert, trotz der CDU- internen Schlammschlacht der letzten Wochen. Jetzt nachzukarten verstieße nicht nur gegen die gute Sitte, es brächte auch die Diskussion keinen Deut weiter. Für Remscheid muss es jetzt heißen, nach vorne zu schauen - klingt platt, ist aber so.

wieland Gühne am :

Lieber Waterbölles, W.i.R. arbeiten das Thema in Ruhe auf. Am Montag mehr auf der W.i.R.-Hompage.

Manfred Reiff am :

Zunächst sollte man festhalten, dass die Partei "Die Linke" zur Zeit (noch) nicht im Rat der Stadt vertreten ist und sich somit "als Zuschauer" genüßlich zurücklehnend das Gegeifere der anderen Parteien anschauen kann. Womit ich deren Vertreter nicht unterstellen will, dass sie zu diesem bisher einmaligen Vorgang in Remscheid keine eigenen Meinung hätten. Die Internetdarstellung der meisten Parteien, in diesem Fall die der WIR weitgehend ausgenommen, ist in der Tat auch zu anderen Themen keine Fundgrube an Informationen für den mündigen Bürger, deren "Vertreter" sie eigentlich sein sollten. Die Phrasen ihrer Bundes"kollegen" sind bei ihnen offenbar noch nicht angekommen ("Wissensgesellschaft", "Vernetzung der Telekommunikation", u.a.) Die Aussage des anonymen Ratsmitglieds, dies würde einen Teil der Bürgerschaft nicht interessieren oder andere würden es nicht verstehen, zeigt mit welcher Arroganz, Überheblichkeit und Abgehobenheit dieser "Vertreter" des Souveräns das ihm verliehene Mandat ausübt. Vielleicht benötigen diese Politiker und ihre Parteien ein ähnlich deutliches Dekabel wie am letzten Sonntag bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein. An mir soll es nicht scheitern ...

Christoph Humpert am :

So schlimm finde ich diese Tatsache gar nicht. Vielleicht ist man ja schon fleißig damit beschäftigt, einen Nachfolger zu finden. Deutschlands Straßen sind ja mit BWL-ern und Juristen geflastert. Da kann man sich doch schon mal auf einen Top-Fachmann freuen!

Dirk Schaefer am :

Ich als desinteressiertes Mitglied der ''Bürgerschaft'' muss dem ungenannten Ratsmitglied recht geben. Ich verstehe schon lange nicht mehr, was bei uns im Rathaus vorgeht!! Das einzige, was ich auch den vielen Kommentaren der ''politisch Tätigen'' auf dieser Seite entnehmen kann, ist, dass es wohl nicht um das Wohl der Bürger dieser Stadt geht. So bleibt mir und vielen anderen wohl nichts anderes übrig, als auf die nächste Kommunalwahl zu warten. Dort werde ich dann garantiert nicht Parolen oder bunte Plakate honorieren, sondern die Leistungen die einige der Damen und Herren in den letzten Jahren für unsere Stadt erbracht haben! Aber wahrscheinlich werden diese dann argumentieren, dass sie nur deshalb soviele Stimmen verloren haben, weil die Bürger ihre Politik nicht verstanden haben......

Fritz Beinersdorf am :

DIE LINKE. Remscheid hat bereits am 27.5.08 reagiert und in einer Pressemitteilung zur Abwahlsitzung des Rates Stellung genommen. Unter der Überschrift: „Stadtdirektor Müller ist abgewählt“, hat der Waterboelles am 27.5.08, um 17.35 Uhr einen umfänglichen Artikel zur Ratssitzung ins Netz gestellt. Am gleichen Tag, ca. 20 Uhr, ist die Pressemitteilung der LINKEN versandt worden und der Waterboelles hat diese dann um 21.07 Uhr als ersten Kommentar zu diesem Artikel ins Netz gestellt. Da steht er noch immer. Auf der Website www.dielinke-remscheid.de ist die Meldung seit 28.5.08, 16 Uhr, zu lesen. Dort, im Waterboelles und in der Bergischen Morgenpost sind unsere vorherigen Stellungnahmen zum Skandal nachzulesen. Wenn ich alles richtig in Erinnerung habe, war DIE LINKE. die erste Partei in Remscheid, die zum städtischen Roulettspiel Stellung bezogen hat. Sicherlich, DIE LINKE. ist noch nicht im Rat, aber wir sitzen wirklich nicht im Lehnstuhl und feixen, denn wir sind - wie alle Bürger - von diesem Skandal betroffen. Wir machen uns Sorgen, denn dieser Skandal, die Vorgänge um den Bahnhof, das Kaufen eines Personalrats, verlorene Prozesse, ein verschwiemeltes Demokratieverständnis beim ehemaligen Stadtdirektor, der jüngste „kleine“ Kennepohlskandal... , wird das Vertrauen der Bürger in die Demokratie nicht aufbauen. Das Gegenteil ist der Fall. Wohin das führen kann, das hat Deutschland schon einmal erlebt...

Christoph Humpert am :

Ich hoffe, Herr Beinersdorf, dass die Linke sich wirklich Sorgen um Remscheid macht. Die politischen Plädoyers Ihres Kreisvorstandes auf der Internetpräsenz zeigen bislang ein anders Bild. Kommunalpolitische Stellungnahmen gibt fast gar nicht. Hier folgt der Kreisvorstand dem Trash-Populismus a la Lafontaine. Eine Ausnahme bildet bislang nur Ihr Plädoyer. Von Ihrer Partei, die nach der nächsten Kommunalwahl womöglich die drittstärkste Fraktion stellt, erwarte ich mehr.

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