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Florierende Post-Filiale in Lennep soll geschlossen werden

Die Post AG möchte ihre Filiale an der Kölner Straße in Lennep dicht machen und die Geschäfte mit Briefen und Paketen (wie in anderen Teilen Remscheids auch) einem Einzelhändler überlassen. Kein Verständnis für diese Pläne haben die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Lennep. Sie tagten gestern im evangelischen Gemeindehaus in Bergisch Born und beschlossen dort, zu ihrer nächsten Sitzung die Regionalbeauftragte der Post AG einzuladen. BV-Vorsitzender Dr. Heinz Dieter Rohrweck (CDU) hatte sich zuvor – halb scherz-, halb ernsthaft – von den Kommunalpolitikern versprechen lassen, sich beim Gespräch mit der Vertreterin der Post in der Wahl der Worte vornehm zurückzuhalten. Damit könnte in erster Linie Parteifreund Hilmar Somborn gemeint gewesen sein:

Er hatte von einer „Riesen-Sauerei“ gesprochen. Auch aus unternehmerischer Sicht könne er die Pläne der Post nicht nachvollziehen. Schließlich laufe die Lenneper Postfiliale sehr gut, mache garantiert keine Verluste: „Da sind oft drei Schalter gleichzeitig geöffnet, und vor jedem Schalter bildet sich eine Schlange.  Wie soll das künftig in einer ‚Partner-Agentur’ gehen?“ Der stellvertretende Bezirksvorsteher Udo Hellmann (SPD) erinnerte daran, dass die BV einst auch gegen die Schließung der Postfiliale in Bergisch Born protestiert habe: „Und was ist passiert? Nichts!“ Das Problem müsse grundsätzlicher angegangen werden. Hellmann wörtlich: „Einrichtungen, die der öffentlichen Versorgung dienen, dürfen nicht privatisiert werden!“ Damit war nicht nur die Post, sondern auch die Bahn gemeint.

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Waterbölles am : BV Lennep liss sich die Pläne der Post näher erläutern

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Dass die Post AG ihre Filiale an der Kölner Straße in Lennep dicht machen und die Geschäfte mit Briefen und Paketen einem Einzelhändler überlassen will, hatte am 28. Mai in der Bezirksvertretung Lennep Hilmar Somborn (CDU) als „Riesen-Sauerei“ beze

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Kommentare

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Klaus Kreutzer, Verkehrs- und Förderverein Lennep am :

"Eine Umwandlung gibt es nur, wenn sie sinnvoll ist", sagte Postpressesprecher Pietruck. Es müsse ein Partner gefunden werden, der das gleiche Angebot vorhalten will wie die bisherige Filiale. Zudem werde das Logistik-Unternehmen den Standort und die Kundenstruktur untersuchen. So hieß es noch kürzlich in einer Presseverlautbarung der Post. Jetzt ist man nach Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, das man schon kannte, bevor die Prüfung begann. Es muss rationalisiert werden, kostet es, was es wolle Wieder geht in Lennep ein Stück Infrastruktur vor die Hunde, und wieder scheint es so, als ob sich niemand dagegen aufbäumen würde. Die Verantwortlichen der Post glauben allen Ernstes, man könne in Lennep „mal eben so“ ca. 300 qm Ladenfläche in einem Einzelhandelsladenlokal zusätzlich anbieten. Wo denn bitte? Vielleicht beim Metzger gegenüber? Dort fragt dann die freundliche Fleischereifachverkäuferin: „Darf es neben der Mailänder Salami noch 50 Gramm von den Briefmarken mit dem Peperoni - Aroma sein?“ Nein danke, es ist schon bitter genug! Zur Erinnerung: Im Jahre 2000 hat die Post ihr Domizil gegenüber dem Bahnhof in Lennep aufgegeben. Seither steht das komplette Gebäude leer. Vorübergehend wurde es einmal zu einem Bruchteil von der Taxivereinigung genutzt. Man beachte: Eine Eigentumsimmobilie wurde verlassen und steht dann jahrelang leer. Dafür mietet man dann neue Räume fremd an, um dafür Miete zu bezahlen. Dann erkennt man, dass das angeblich „unwirtschaftlich“ ist und sucht nach neuen Partnern. Die aberwitzige Idee der Schließung sollte man schnellstens knicken, in einen dieser gelben Kästen stecken und dort nicht wieder herausholen. Ich bitte die Politik um Unterstützung, diesen Unsinn zu verhindern.

Michael Baumgart am :

Wenn die Postfiliale in Lennep tatsächlich geschlossen wird, werde ich mir nach nahezu 20 Jahren eine neue Bank suchen. Meine Bankgeschäfte werde ich nicht in einer Partnerfiliale zwischen Gemüse und Milchprodukten erledigen. Wie wurde die Entscheidung zur Schließung gefällt? An der Auslastung kann es nicht gelegen haben. Regelmäßig stehe ich bis vor die Türe in einer Warteschlange. Außerdem, was wird aus den Postfächern, und wo hole ich demnächst mein Paket ab, wenn der Zusteller mich nicht angetroffen hat?

Chronist am :

Inzwischen ist bekannt, wer in Lennep die Postgeschäfte übernimmt: Das Büro- und Schreibwarengeschäft Knipping an der Hermannstraße, also nicht weit entfernt von der jetzigen Postfiliale. Am 23. September soll der Wechsel vollzogen werden. Im Geschäft an Kölner Straße verbleibt danach nur der Briefdienst mit der Postfachanlage.

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