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Remscheid stellt sich seiner indischen Zukunft

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Indien rückt zunehmend ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit. Der indische Konzern Tata kaufte im Frühjahr die englischen Autohersteller Jaguar und Land Rover. Mittal Steel erwarb vor nicht allzu langer Zeit den wichtigsten europäischen Stahlhersteller Arcelor. Und auch in Deutschland wurden bekannte Mittelständler wie der Automobilzulieferer Carl Dan Peddinghaus in Ennepetal von Bharat Forge und jüngst die ThyssenKrupp Präsizionsschmiede in Remscheid von der indischen Sona Group übernommen. Gründe also genug für die Stadt Remscheid und die Deutsch-Indische Gesellschaft, für Freitag, 20. Juni, um 18 Uhr ins Deutsche Werkzeugmuseum zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Deutsch-Indische Wirtschaftskultur - Der Umgang mit dem ‚neuen’ Indien“ einzuladen, um die Bedeutung der intensiveren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien für Remscheid und das Bergische Land zu diskutieren. Firmensprecher aus der Region, Indienexperten und lokale Wirtschaftsrepräsenten gehen an diesem Abend dem Phänomen Indien auf den Grund und zeigen auf, wie sich der zunehmende Kontakt mit Indien auf unser kulturelles und wirtschaftliches Leben auswirken. Der Eintritt ist frei.

Firmenübernahmen wie die der ThyssenKrupp Präsizionsschmiede in Remscheid verdeutlichen dabei auch vorhandene Zukunftsängste in Deutschland: Angst vor der Marginalisierung in einer globalisierten Welt, Furcht vor Produktionsverlagerung, Stellenabbau und vermeintlichem Technologieraub. Indiens clevere Manager kratzen am Selbstverständnis der Rollenverteilung zwischen Erster und Dritter Welt. Welche  positiven Aspekte dem gegenüber stehen und welche neuen Perspektiven für Remscheid und seine Menschen in der Auseinandersetzung mit dem „neuen“ Indien entstehen, ist ebenfalls Thema der Diskussion.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding wird die Podiumsdiskussion eröffnen. Die Moderation liegt bei Sven Andreßen von der Deutsch-Indische Gesellschaft e.V. . Die Diskussionsteilnehmer sind Patrick Kopischke  von der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, Dr. Stefan Witt, Geschäftsführer der Remscheider Sona BLW Präzisionsschmiede GmbH (ehem. ThyssenKrupp), Eckard Rudau, Geschäftsführer der CDP Bharat Forge GmbH aus Ennepetal, Stefan Göbel von Oerlikon Barmag aus Remscheid und Mike Batra, Geschäftsführer von Wamser & Batra Ltd. aus Neu Delhi. (Büro der Oberbürgermeisterin / Sven Andreßen)

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