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Was macht künftig die Wirtschaftsförderin Karin Schellenberg?

Gruppenbild mit OB Wilding von der ExpoReal 2006 in München. Links Stadtplaner Hand Gerd Sonnenschein, rechts Karin Schellenberg.

„Kommunale Wirtschaftsförderung muss der Schaffung und der Sicherung von Arbeitsplätzen dienen“, sagte Oberbürgermeisterin Beate Wilding in der Ratssitzung am 24. April, als sie die Politik mit einer Umstrukturierung der Verwaltung überraschte.  Neuer Chef der „schlagkräftigen Einheit“, die Wilding in dieser Sitzung anstelle der bisherigen städtischen Wirtschaftsförderung ankündigte („Zentraldienst Stadtentwicklung und Wirtschaft“), soll der bisherige Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Städtebau, „Stadtplaner“ Hans Gerd Sonnenschein, werden. Unsicher wird dadurch der Arbeitsplatz der bisherigen Leiterin des Fachbereichs „Wirtschaftsförderung“, Karin Schellenberg.

Im Rathaus kursieren bereits Gerüchte über eine „betriebsbedingte“ Kündigung.  Aufgegriffen wurden sie am Wochenende von der Wählergemeinschaft W.i.R „Wir waren äußerst zufrieden mit Ihren Aktivitäten. Auch ist uns nicht bekannt, dass Frau Schellenberg 'goldene Löffel' geklaut hat“, heißt es in einem Kurzkommentar auf der Internetseite der W.i.R. Und weiter: „Eine betriebsbedingte Kündigung halten wir menschlich für sehr unanständig, und es ist ein finanzielles Desaster für die Stadt Remscheid.“

Vielleicht hätte die W.i.R. besser daran getan, im Konjunktur zu formulieren (mit „hielten“ und „wäre“). Denn ein Gerücht bleibt ein Gerücht, solange niemand es bestätigt. Und genau das hat Viola Juric, die neue Pressereferentin der Stadt Remscheid (am Donnerstag wird sie offiziell vorgestellt) tunlichst vermieden, als RGA-Redakteur Gerhard Schattat von ihr wissen wollte, was dran ist an dem Gerücht. Ja, Sonnenschein übernehme den neuen Zentraldienst. Hans-Gerd Deuß, langjähriger Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung, werde Leiter der Abteilung „Wirtschaft, Unternehmen und Objektbetreuung“. Welche Aufgabe Karin Schellenberg künftig haben werde, sei noch unklar. Angestrebt werde eine „für beide Seiten annehmbare Lösung“.

Die herbeizuführen dürfte gar nicht so einfach sein. Denn Wirtschaftsförderung bleibt auch weiterhin ein wichtiges Aufgabenfeld der Verwaltung. Wie sollte sich da eine „betriebsbedingte Kündigung“ begründen lassen? Eine neue, eher untergeordnete Aufgabe bei gleich hohen (!!) Bezügen? Ebenso vorstellbar wäre ein Aufhebungsvertrag, vorausgesetzt, Karin Schellenberg würde dem zustimmen. Bei ihrem hohen Gehalt müsste sich die Stadt einen solchen Vertrag schon etwas kosten lassen. Da dürfte ein fünfstelliger Betrag nicht reichen.

Trackbacks

Waterbölles am : Neuer Zentraldienst mit drei "Kümmerern" für Unternehmer

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Zu der von Oberbürgermeisterin Beate Wilding zum 1. Mai dieses Jahres angeordneten Neuordnung der Stadtverwaltung Remscheid – das umfangreiche Papier hatte sie dem Rat der Stadt am 24. April  vorgelegt – gehört auch der neue "Zentraldienst Stadtentwi

Kommentare

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Peter Maar am :

Die Gerüchte hinsichtlich einer drohenden betriebsbedingten Kündigung von Frau Schellenberg sind schon deshalb abwegig, weil ihr auf Grund ihrer Beschäftigungsdauer (mehr als 15 Jahre) und ihres Alters (älter als 40) nach den Bestimmungen des BAT überhaupt nicht betriebsbedingt gekündigt werden kann.

Andreas Gebhardt am :

Fehler werden immer und überall mal gemacht. Ob sich jedoch die Stadt RS noch weitere erlauben kann bleibt fraglich – auf einen mehr oder weniger kommt es da wohl auch nicht mehr an. Ich als Außenstehnder und Unternehmer stelle mir wieder einmal die Frage, ob es nicht heute und auch in der Zukunft einfacher und besser wäre, mehr und zielorintierter miteinander zu kommunizieren, als Leute im letzten Moment vor vollendete Tatsachen bzw. vor die Türe zu setzen. Karin Schellenberg hat bis dato einen guten Job gemacht. Vergleicht man ihre Arbeit mit anderen – einen sehr guten Job. Sie versteht / verstand es, die Kommunikation und Zielsetzung zwischen allen Beteiligten auf gutem Wege zu halten. Leider wurden auch ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt, anstatt gemeinsam gute Ziele zu verfolgen und umzusetzen. Ich denke, dass so langsam die "Seestadt auf dem Berge" sich zur "TITANIC" entwickelt. Vielleicht wäre es besser, gemeinsam nach dem Eisberg zu schauen, als die Schuld bei einem einzelnen Kapitän zu suchen...

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