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Remscheider Arbeitslose geben Zeitung heraus

„Arbeitslos, aber nicht lustlos“ ist „ALZ“ überschrieben, die neue Zeitung des Arbeitslosenzentrums Remscheid, im Internet zu finden auf einer der vielen Seiten des Evangelischen Kirchenkreises Lennep. Die Ausgabe 1/2006 enthält zum Beispiel eine Geschichte über die Anfänge des Arbeitslosenzentrums vor sechs Jahren sowie Schilderungen eines 48jährigen Arbeitslosen, die betroffen machen („Ich bin zu alt für den Arbeitsmarkt“). Auch und gerade für Arbeitnehmer „in Lohn und Brot“ enthält „ALZ“ einigen Lesestoff, der bei Mitmenschen mit festem Einkommen Erstaunen auslösen dürfte.

Einem Arbeitslosengeld II-Empfänger, ist da zu lesen, bleiben nach Abzug aller festen, monatlichen Abgaben im Schnitt gerade mal 160 bis 170 Euro zum Leben, also wöchentlich etwa 41 Euro. Da kann man keine großen Sprünge machen, nein, da kann man eigentlich gar nichts mehr machen. Kaffee, Schokolade, ein paar neue Schuhe gar – der absolute Luxus, gar nicht dran zu denken. Aber noch schwerer wiegt, wie ein Betroffener in „ALZ“ schreibt, dass Bewerbungen meist ins Leere laufen und nicht einmal Absagen zurückkommen. Eindruckvoll beschrieben wird auch der unverschuldete Weg in die Arbeitslosigkeit („Es kann jeden treffen“).

Doch die Autoren der ersten „ALZ“-Ausgabe verlieren sich nicht in Selbstmitleid und Depression, sondern versuchen, dem Titel „… nicht lustlos“ treu zu bleiben, so schwer das auch manchmal fallen mag. So heißt es etwa über das „Frühstück für Arbeitslose“, das die Diakonie jeden Mittwoch zwischen 10  und 12 Uhr bietet in ihren Räumen neben der Stadtkirche anbietet: „Das ist eine urgemütliche Sache! Wer kommt? Arbeitslose, Rentner, Hausfrauen, 1-Euro-Jobber, 400-Euro-Jobber, auf „eine Maßnahme oder Reha“-Wartende. Naja – und Sie, wenn Sie möchten. Sie sind herzlich eingeladen!

Der Fachbereich Diakonische Dienste des Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenkreises Lennep berät Arbeitslose im Hause Ambrosius-Vaßbender-Platz 1 (Telefon (9332126) kostenlos Montag, Donnerstag und Freitag  zwischen 9.30 und 12.30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung. Aus dem Angebot:

  • Information über Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Beratung und Unterstützung bei Stellensuche und Bewerbung
  • PC mit Internetanschluss für Stellengesuche
  • Qualifiziertes Bewerbungstraining
  • Unterstützung bei Behördengängen und Formalitäten
  • Information über Rechte und Pflichten während der Arbeitslosigkeit, der ABM/AsS oder der Qualifizierungsmaßnahme
  • Beratung bei psychosozialen Problemen
  • Vermittlung von ergänzenden Hilfsangeboten anderer Einrichtungen.

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