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Ex-Deponie: Solarenergiepark oder Rekultivierung als Wald?

Der bereits eingeebnete Teil der Müllkippe an der Solinger Straße. Archivfoto: Lothar Kaiser

Zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Grünflächen und Ordnungsangelegenheiten (10. Juni), des Bauausschusses (17. Juni) und des Hauptausschusses (12. Juni) haben B90/DIE GRÜNEN beantragt, die Verwaltung möge ergebnisoffen zu prüfen, ob sich das Gelände der Deponie Vieringhauser Straße für die Errichtung einer großflächigen Solarenergieanlage eignet. Über die Durchführbarkeit und Rentabilität sollen Gespräche sowohl mit den REB wie auch mit der EWR geführt werden. Die Grünen begründen ihren Antrag mit der bevorstehenden Schließung der Deponie. Laut Auskunft von REB-Chef Zirngiebl müsse die Verfüllung bis zum 15. Juli 2009 abgeschlossen sein. Danach beginne die Rekultivierungsphase. Die Grünen: „Für die Weiterentwicklung des Standortes ist eine Klärung der Folgenutzung unabdingbar. Trotz mehrmaliger Nachfragen und der Versicherung seitens der Stadtverwaltung, bald etwas vorzulegen, ist bislang keine Planung für eine Folgenutzung erkennbar.“ 

Die exponierte süd-östliche Hanglage der Deponie sei ein idealrer Standort für einen Solarenergiepark, betont die grüne Sprecherin Beatrice Schlieper. In den vergangenen Jahren sei laut Deutschem Wetterdienst zudem ein moderater Anstieg der Sonnentage zu beobachten, was sich positiv auf die Rentabilität der Anlage auswirken könnte. Gleichzeitig werde es für Energieversorger wie die EWR zunehmend interessanter, in die Erzeugung von Energie zu investieren. Angesichts hoher und ständig steigender Bezugskosten für die fossilen Energieträger Öl und Gas werde die Stromerzeugung aus Solarenergie mittlerweile an vielen Standorten rentabel. Zudem sicherten eigene Solarenergieanlagen eine gewisse Unabhängigkeit von den Oligopolen, die den Energiemarkt in Deutschland beherrschen.

Möglicherweise aber haben die Grünen die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn offenbar geht man bei der Bezirksregierung in Düsseldorf davon aus, dass das Gelände wieder aufgeforstet, rekultiviert werden muss. Denn dort sei ja auch Wald gewesen, bevor die Deponie angelegt worden sei.

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Waterbölles am : Für das Gelände der Mülldeponie gibt es viele Pläne

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Was wird aus der städtischen Mülldeponie an der Solinger Straße? Auch der Bauausschuss stimmte heute dem Antrag der Grünen zu, von der Verwaltung ergebnisoffen prüfen zu lassen, ob sich das Deponiegelände für eine großflächige Solarenergieanlage eigne. Zu

Kommentare

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Chronist am :

Die Verwaltung hat den Prüfauftrag zur Zukunft der Deponie Solinger Straße angenommen. Nun wird untersucht, wie das Gelände am besten genutzt werden kann, wenn die Deponie geschlossen ist. Zu der Prüfung gehört nicht nur der aktuelle Antrag der Grünen, dort eine großflächige Solaranlage zu installieren. Auch ein früherer Vorschlag, das Gelände für Freizeit und Naherholung herzurichten, geht in den Auftrag ein.

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