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Jugendpolitisches Forum der Julis: Ein etwas anderer Tag

Pressemitteilung der Jungen Liberale

Am Wochenende fand in der Welle in Lennep das jugendpolitische Forum der Jungen Liberalen Remscheid (JuLis) in Kooperation mit der FDP und der Welle e.V. zum Thema „Schule aus – was nun? Der Weg in den Beruf“ statt. Der Freitagabend war ganz und gar dem Vergnügen gewidmet. Unter den rockigen Klängen von den Bands Dilsike und Qila wurde in den Räumen der Welle die Wände zum wackeln gebracht. Am Samstag sollte dann zum Thema diskutiert werden. 11 Uhr war für das Impulsreferat von BZI-Leiter Markus von Dreusche angesetzt. Doch es kam alles anders als erwartet: Die jungen Menschen, diejenigen, für die es gedacht war blieben aus.„Wir standen zuerst etwas ratlos da, als wir bemerkten, dass es bei den zwei Gästen blieb“, so Benjamin Becker, Chef der Jungliberalen. Kurzum: es musste ein „Notfallplan“ her:

In Absprache mit Markus von Dreusche und den beiden Veranstaltungspartnern Hans Lothar Schiffer (FDP-Vorsitzender) und Zbigniew Pluszynski (Leiter der Welle) wurde dann das Impulsreferat und die Diskussion in den drei Foren (Der Weg zum Ausbildungsplatz, Der Weg zur Fachschule und Der Weg zur Hochschule) abgesagt. Die Abschlussdiskussion um 15:30 Uhr war davon nicht betroffen. Wir wollten dieses wichtige Thema und die Veranstaltung nicht komplett absagen – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, gab sich Becker zuversichtlich. Dann wurde telefoniert – es wurde nochmals kräftig Werbung gemacht.

15:30 Uhr: Die Fachleute waren da, interessierte Gäste auch. 30 dürften es gewesen sein – junge Menschen, Eltern, interessierte Bürger und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren gekommen, um mit Burkhard Mast-Weisz, Beigeordneter der Stadt, Gislea Plitz, Mitglied des Bundestages FDP, Markus von Dreusche, Geschäftsführer des BZI, und Dietrich Hoeborn, Dekan an der Universität Wuppertal, zu diskutieren. Moderator war RGA-Chefredakteur Wolfgang Schreiber.

In einer ungezwungen Atmosphäre – man saß in einer Art Café-Runde zusammen – wurde dann über persönliche Erfahrungen mit der Berufsberatung, mit jungen Leuten in der Ausbildung und dem gesellschaftspolitischen Umgang mit Bildung, Beruf und Alltag gesprochen. Herr Hoeborn berichtete zum Beispiel, dass sein Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Sicherheitstechnik, aber auch die Universität Wuppertal im gesamten, viel für einen Informationsaustausch mit den jungen Menschen unternehme: Sommeruni und Girls Day, aber auch Kooperationen mit einzelnen Schulen werden angestrebt. „Aber wenn ich 150 Briefe an Schulen verschicke und sich keine meldet, kann ich das nicht verstehen“, ärgert sich der Dekan.

Da waren sich alle in der Runde einig, dass zwischen den einzelnen Institutionen mehr Schnittstellen und Kooperationsmöglichkeiten entstehen sollten. Auch über Bildungspolitik wurde diskutiert; zum Beispiel über Ganzstags-Angebote für alle Schulformen oder über den Bildungsauftrag in Kindergärten. Die Bundestagsabgeordnete Gisela Piltz, FDP, machte sich dabei auch Gedanken über eine mögliche Umstrukturierung des Kindergeldes, „Wir müssen garantieren, dass das Geld auch den Kindern zugute kommt – warum also nicht das Kindergeld zweckgebunden auszahlen? So könne man die Lernmittel und das Mittagsessen bezahlen.“

Die Veranstalter waren mit der Diskussion sehr zufrieden, wenngleich man in den nächsten Tagen auf Ursachenforschung gehen werde, warum so wenig junge Menschen dort waren.„Davon lassen wir uns aber nicht abschrecken“, so Benjamin Becker, „das sind wichtige Themen, die öffentlich diskutiert werden müssen.“ Und Hans Lothar Schiffer, FDP, fügt hinzu: „Es war trotz allem eine gelungene Veranstaltung – die Zusammenarbeit mit den JuLis und mit der Welle war hervorragend!“ Dies sieht auch Zbigniew Pluszcynski von der Welle so. „Wenn sich junge Menschen für ihre Altersgenossen einsetzen, kann man das nur begrüßen.“

Eine neue Idee für eine gemeinsame Veranstaltung wurde bereits gefunden, „Etwas ganz anderes und soviel sei gesagt: Es hat etwas mit Fußball zu tun.“, so der 25-jährige JuLi-Chef Benjamin Becker. „Auf die Idee hat uns Herr Mast-Weisz gebracht, nachdem wir am Rande der Veranstaltung gegen ihn beim Kickern verloren haben“, schmunzelt Torben Clever von den Jungen Liberalen. (Saskia Rung, (stellv. Vorsitzende und  Pressesprecherin)  

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Kommentare

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Christoph Humpert am :

Ich könnte mir denken, dass der Termin unglücklich gewählt war. Immerhin ging es Samstag mit König Fußball los! Nicht zu unterschätzen ist außerdem, dass am Samstag ein großes Konzert im Stadtpark war. Die Zielgruppe des Konzertes waren junge Menschen. Die Jugendlichen mussten sich für Fußball, Ska- Punkrock oder halt Politik/Lebensplanung entscheiden. Es wundert mich daher nicht, dass sich dann sehr wenige für Politik entscheiden. Kritik muss man vielleicht an der Welle üben, weil diese, soweit mit bekannt ist, Veranstalter des Konzertes in der Konzertmuschel war und somit von der Konkurrenzveranstaltung wusste.

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale am :

Vielleicht magst Du Recht haben, jedoch steckt in jeder Veranstaltung ein gewisses Maß an Risiko. Dass es weitere, andere Veranstaltungen gibt, ist nicht auszuschließen und im Übrigen völlig in Ordnung - man kann sich frei entscheiden, ob und an welcher Veranstaltung man teilnimmt. Im Übrigen hat die Welle eine hervorragende Arbeit geleistet. Dennoch werden wir in den nächsten Tagen die Veranstaltung kritsich nachbetrachten.

Christoph Humpert am :

Ihr solltet es wieder versuchen! Manche Veranstaltungen floppen eben. Die nächste könnte schon der große Wurf sein... Ich würde mich allerdings nicht auf die freie Entscheidung der Jugendlichen verlassen ((habe ich da liberale Ideologie :-) heraus gehört?)). Ihr müsst ein paar Leitwölfe zur Veranstaltung prügeln!!! Dann werden auch die Mitläufer kommen, und der Laden ist voll. Die Welle ist auch ein guter Partner. Besonders weil Zbigniew Pluszynski immer sehr motiviert ist! Die Kraftstation ist allerdings auch nicht schlecht, weil diese tendenziell besser besucht ist und über bessere Räumlichkeiten verfügt. Vielleicht kann ich bei der nächsten Veranstaltung helfen? Ich kenne ja noch ein wenig Deine Truppe und daher weiß ich: Die Julis geben nicht auf! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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