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"Die Ideen sind da und warten nun auf die Umsetzung!"

Sie berichteten vor Pressevertretern über die Pläne der AG Dialog der Generationen: Jochen Gehrmann, Sachgebietsleiter 'Altenhilfe' der Stadt Remscheid (4. v. li), rechts daneben Erika Schmitz (Mitglied des Seniorenbeirats und dessen Sprecherin im Sozialausdschuss), Georg Gregull (Vorsitzender des Seniorenbeirats), Amelie Buskotte (Jugendrat), Gerd Dietrich-Wingender (Geschäftsführer des Jugendrates) und Ilka Sontag (Geschichtslehrerin am Röntgen-Gymnasium). Foto: Lothar Kaiser

Jochen Gehrmann, bei der Stadt Remscheid für die Altenhilfe zuständig, brachte es in der gestrigen Pressekonferenz von Seniorenbeirat und Jugendrat im Röntgen-Gymnasium in Lennep auf den Punkt: "Die Ideen sind da und warten nun auf die Umsetzung!" Dabei war den Ideen, die gestern präsentiert wurden, eine Grundidee vorausgegangen, entwickelt im September vergangenen Jahres während einer Podiumsdiskussion von Seniorenbeirat und Jugendrat im Rahmen der „Wochen der älteren Generation“: Eine „AG Dialog der Generationen“. Seitdem hat sie einige Male getagt, sich für das OberthemaVoneinander lernen" entschieden und daraus vier Projektideen entwickelt:

  • Gründung einer generationenübergreifenden Theatergruppe
  • Gründung einer generationenübergreifenden Fotogruppe
  • Zeitzeugenarbeit an Schulen: Senioren berichten an Schulen von der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit in Remscheid oder Flucht oder Vertreibung, die in Remscheid endete
  • Senioren berichten aus ihrem Berufsleben an Schulen

Gar nicht so einfach, alle vier Ideen auch umzusetzen. Einen hoffnungsvollen Start hatte das Projekt „Zeitzeugen“ am 16. Mai im Röntgen-Gymnasien. Was drei Remscheider damals aus der Zeit des Dritten Reiches, über die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg, über Flucht und Vertreibung aus eigenem Erleben berichteten, habe die Schülerinnen und Schüler von zwei 10. Klassen beeindruckt, sagte die Geschichtslehrerin Ilka Sontag. Und die beiden 16-jährigen Schüler Daniel und Fatih bestätigten es: „Das war interessanter als die sachliche Darstellung im Schulbuch.“ – „Weil das Erzählte auch Emotionen transportiert“, ergänzte ihre Lehrerin. Und weil die Schüler nachfragen konnten.

Noch ganz am Anfang stehen die übrigen drei Projekte. Gerd Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrates, und Jugendratsmitglied Amelie Buskotte gehen davon aus, dass der Jugendrat die Ideen über Kontakte zu Jugendvertretern in den einzelnen Schulen bekannt machen wird. Überhaupt, die Schulen! Ohne sie geht es nicht. Eine eigene Theatergruppe aus Jugendlichen und Senioren dürfte kaum zu realisieren sein. Weil Theaterpädagogen – und ohne einen solchen ginge es nicht – rar sind, und weil sie auch nicht zum Nulltarif arbeiten. Deshalb wünscht sich die „AG Dialog der Generationen“ die Kooperation mit einer bestehenden Theater-AG an einer Schule oder z.B. in einem Mehrgenerationenhaus und wäre froh, wenn sich die eine oder andere aktive Theater-AG einer Remscheider Schule bereit finden würde, ein zwei Rollen auch an Senioren zu vergeben.

Dietrich-Wingender: „Natürlich planen diese langfristig, daher bittet die AG darum, die Idee der Kooperation für das nächste Schuljahr in ihre Überlegungen mit auf zu nehmen.“

Denkbar ist auch eine Zusammenarbeit von Senioren mit Foto-Arbeitsgemeinschaften an den Schule. Zugleich sind Jugendliche herzlich eingeladen, an der Foto-AG des Seniorenbeirats teilzunehmen, um die AG zu einer generationenübergreifenden zu machen. Warum nicht die auf einer gemeinsamen Exkursion „geschlossenen“ Digitalfotos anschließend auch gemeinsam am Computer bearbeiten? Kurzum:

  • Schulen, die Zeitzeugen und/oder Repräsentanten eines bestimmten Berufes im Unterricht zu Gast haben möchten
  • Remscheider, die als Gast gerne in den Unterricht kommen würden,
  • Schulen, die für Senioren noch Platz haben in einer Theater-AG
  • Senioren, die gerne einmal Theater spielen würden, und dann natürlich
  • Jugendliche, die den Dialog mit der älteren Generation nicht scheuen,

können sich melden bei Jochen Gehrmann, Tel. RS 162734, Georg Gredull, g.gregull@online.de">g.gregull@online.de, oder Gerd Dietrich-Wingender, jugendrat@str.de">jugendrat@str.de

Alle vier Ideen sind so gut wie die Grundidee. Was daraus wird, bleibt abzuwarten. Das Angebot steht. Es muss nur noch aufgegriffen werden – von Senioren und Jugendlichen gleichermaßen.

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