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Für das Gelände der Mülldeponie gibt es viele Pläne

Der bereits eingeebnete Teil der Müllkippe an der Solinger Straße. Archivfoto: Lothar Kaiser

Was wird aus der städtischen Mülldeponie an der Solinger Straße? Auch der Bauausschuss stimmte heute dem Antrag der Grünen zu, von der Verwaltung ergebnisoffen prüfen zu lassen, ob sich das Deponiegelände für eine großflächige Solarenergieanlage eigne. Zugleich wird die Verwaltung, darauf legte York Edelhoff (SPD) wert, aber auch einen früheren Prüfauftrag der Politik ernst nehmen, der auf eine Umgestaltung zum Freizeitgelände (z.B. Sommerrodelbahn) zielte, womöglich in Verbindung mit Brückenpark, Werkzeug- und Korkenziehertrasse (Solingen).

Und dann ist da noch die Forstverwaltung, wie der Waterbölles bereits im Zusammenhang mit dem Antrag der Grünen berichtet hatte. Sie geht weiterhin davon aus, dass zwei Drittel der Fläche, die insgesamt knapp 20 Hektar ausmacht, wieder aufgeforstet werden muss. Das bestätigte in der Sitzung Forstamtsleiter Markus Wolff auf Hinweis des städtischen Beigeordneten Dr. Christian Henkelmann.

Auf die Frage von Günter Bender, ob denn eine Wiederaufforstung überhaupt möglich sei – schließlich werde unter einer Erdschicht von 1,5 Metern eine dicke Abdeckfolie liegen -, sagte Wolff, die Rekultivierung des Gelände erfolge in Terrassenform. Im Übrigen seien Bäume ein „aktiver Erosionsschutz“, da sich ihre Wurzeln der Haglage anpassen und die Bäume so standfest machen würden.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt das Deponiegelände auf der Immobilienmesse ExpoReal in München potenziellen Investoren vorgestellt. "Ohne Ergebnis", wie Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein heute noch einmal bestätigte.

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Waterbölles am : Erst im Jahre 2015 kehrt an der Deponie endlich Ruhe ein

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Michael Zirngiebl die Mitglieder des Umweltausschusses im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein, Sand und Geröll über das Gelände der 100-jährigen Müllkippe an der Solinger Straße. Und der Staub, den weiter talwärts eine Planierraupe aufwirbelte

Kommentare

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Felix Staratschek am :

Wenn die Rohstoffpreise weiter so steigen, sollte man mal nachforschen, welche Stoffe da in der Deponie schlummern. Je teurer die Rohstoffkosten werden, um so eher könnte sich eine Sortieranlage lohnen, die aus dem Müll aus den Jahrzehnten vor dem Recycling wertvolle Rohstoffe herausholen. Und mit Kryo-Recycling könnten die ganzen Kunststoffe aufbereitet werden und mit einer aneroben Gärung (mit Biogaserzeugung) und Nachrotte könnten biologisch abbaubare Substanzen gezielt in unbedenklicheres Material umgewandelt werden. So könnte ein Deponie nach der anderen abgetragen werden. Gleichzeitig könnte die eine oder andere Sünde der Vergangenheit entdeckt und auf geeigneten Weg entsorgt werden. Letzteres kostet vielleicht auch was, aber dafür würden die Ewigkeitskosten, die mit der ständig notwendigen Kontrolle so einer alten Deponie verbunden sind, entfallen.

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