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Arbeiten am Südstadtplatz werden bald ausgeschrieben

Der ursprüngliche Plan

In aller Eile – aus Sorge, Fördergelder des Landes könnten sonst verloren gehen – gab die Politik im Dezember vergangenen Jahres die Planungen für den Südstadtplatz in Auftrag. Und ebenfalls in aller Eile stimmten die Bezirksvertretung Süd und der Bauausschuss den jetzt vorliegenden Plänen nebst Kostenrahmen (834.360,17 Euro) zu, damit die Bauverwaltung in den Sommerferien die Arbeiten ausschreiben und danach vergeben kann. Schließlich soll der Platz im nächsten Jahr zusammen mit „Florentiner Treppe“ und Einkaufszentrum „Kaufland“ fertig werden.

Die Pläne des Ingenieurbüros Loidl lassen es zu, zu einem späteren Zeitpunkt die dreieckige Grünzone (im Plan „Rasenscholle“ genannt) zu verkleinern, um auf der Bismarckstraße Platz zu haben für eine zweite Linksabbiegespur zur neuen Ladestraße. Auf Antrag von Rosemarie Stippekohl (CDU) fügte der Bauausschuss in seinen zustimmenden Beschluss zu den Plänen den Passus ein: „Ergibt sich nach einer Prüfphase bis Ende 2009 die Notwendigkeit einer zweiten Abbiegespur (Anm.: Kosten rund 500.000 Euro), werden die Mittel dafür vom Rat überplanmäßig zur Verfügung gestellt.“ Aus einer Miteilungsvorlage der Verwaltung wurde so ein Empfehlungsbeschluss, über den morgen der Rat endgültig zu entscheiden hat. Welche Breite die Abbiegespur haben soll – Herbert Wilke hatte sich für 3,50 Meter stark gemacht – blieb letztlich unerwähnt. York Edelhoff (SPD) hatte geraten, es bei 3,25 Metern zu belassen, entsprechend dem übrigen Verlauf der Bismarckstraße.

Endgültig verabschiedet – jedenfalls „auf Jahrzehnte“, so Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein – haben sich Verwaltung und Architekt von der Idee, den Schwerlastverkehr zur Firma Thyssen über die Loborner Straße zu leiten und den Südstadtplatz weitgehend frei von Fahrzeugen zu halten. Zitat aus der Vorlage: „Es ist vorgesehen, dass auch künftig der Schwerlastverkehr in Fahrtrichtung Bismarckstraße über die Hü­gelstraße abgewickelt wird. Von der Bismarckstraße in Fahrtrichtung Hügelstraße soll die Durchfahrt für Fahrzeuge mit bis zu 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht grundsätzlich gestattet werden, da für Fahrzeuge dieser Größe Wendemöglichkeiten bestehen. Größe Fahrzeuge sind in Sonderfällen zulässig.“ Nachteil: Der Schwerlastverkehr lässt eine Pflasterung der Fahrbahn nicht zu; sie muss daher asphaltiert werden. Zitat: „Während die unbefestigten Flächen als Rasenschollen mit Baumbestand hergestellt werden sollen, ist ge­plant, dass die befestigten Flächen eine einheitliche Asphaltdecke aus gefärbtem Material erhalten.“  Empohlen wurde von dfen Kommunalpolitikern, die Asphaltfläche durch den Architekten "gestalterisch überarbeiten" zu lassen.

Derzeit gibt es am Südstadtplatz 15 Stellplätze mit Parkberechtigungsscheinen für Anwohner. Künftig werden es 22 sein, darunter zwei Behinderten-Stellplätze im Einfahrtsbereich der Hügelstraße. Bei Umgestaltung der Hügelstraße könnten weitere acht Parkplätze hinzukommen. Flächen für Gesellschaftsspiele sind auf dem neuen Südstadtplatz nicht vorgesehen. Begründung: „Mit der Freianla­genplanung Lobachtal werden neue Möglichkeiten zur Sport-, Spiel- und Freizeitgestaltung geschaffen.“ Allerdings erhalten die ansässigen Gastronomen die Möglichkeit, kleinflächig Aussengastronomie anzubieten: „Mit einer Breite von 6,40 Metern wurde die Wegeverbindung ausreichend be­messen, um ein Nebeneinander von verschiedenen Nutzungen zu ermöglichen. Für Kleintransporter wurde eine Wendemöglichkeit berücksichtigt, da eine zusätzliche Ausfahrt in Höhe der bestehenden Fußgänger­ampel, zwischen der Bushaltestelle und der Ausfahrt der Loborner Straße aus verkehrssicherungstechnischen Gründen nicht realisierbar ist.“ (Im Bild der ursprüngliche Plan. Die neuen Planskizzen, die den Politikern für ihren Beschluss ausreichten, eignen sich aus technischen Gründen nicht zur Veröffentlichung)

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