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Mieteinfamilienhäuser in "ostzonaler Blockbauweise"?

Ursprünglich sollte auf einem ehemaligen Firmengelände an der Königstraße ein größeres Mehrfamilienhaus entstehen. Diesen Plan hat der Investor bei der Stadt Remscheid zurückgezogen. Nunmehr will er zur Straße hin ein Haus mit acht Wohnungen und auf dem rückwärtigen ehemaligen Fabrikgelände sechs „Mieteinfamilienhäuser“ errichten. „In ostzonaler Blockbauweise ohne ein richtiges Dach“, befand in der gestrigen Sitzung  der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Fritz Heuser (CDU) und kündigte an, dem werde er „niemals zustimmen“. Braucht er auch nicht. Denn es handelte sich um keine Beschlussvorlage der Verwaltung, sondern lediglich um eine Mitteilungsvorlage. Nicht zum ersten Mal machte Phillip Wallutat (FDP) klar: „Über Bauanträge entscheidet allein die Verwaltung – nach Recht und Gesetz. Es wäre maßlos, würde die Politik versuchen, hier ihren persönlichen Geschmack einzubringen.“ Deshalb blieb es auch bei einer „Bitte“ an die Verwaltung, mit dem Investor noch einmal über die 14 auf dem Grundstück vorgesehenen Stellplätze zu reden. Zu wenig, meinte Norbert Stippekohl (CDU) mit Hinweis auf die künftigen Bewohner der Wohnungen. 28 Stellplätze sollten es schon sein, um den öffentlichen Verkehrsraum zu entlasten. In der Vorlage fand sich der Satz: „Die Verwaltung beabsichtigt die Erteilung der Baugenehmigungen.“

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Chronist am :

Die Bezirksvertretung Alt-Remscheid war im Juni noch davon ausgegangen, das Bauvorhaben käme aufgrund ihrer Bedenken (Anzahl der Stellplätze etc.) nach der Sommerpause noch einmal auf die Tagesordnung, Kam es auch, aber gestern im Bauausschuss. Und das auch nur aufgrund eines Versehens, wie Bauordnungsamtsleiter Klaus-Udo Quadflieg bekannte. Der Bauantrag sei inzwischen genehmigt worden.Denn zwei Stellplätze pro Wohneinheit seien in der Innenstadt von einem Bauherrn nicht zu verlangen. Auch hätte dies zu einer Verkleinerung der Baukörper geführt mit entsprechenden Folgen für die Kalkulation. Auch habe wegenb öffentlicher Fördermittel ein zeitlicher Druck bestanden. Sven Wolf (SPD) forderte daraufhin verstimmt, dies der BV schriftlich mitzuteilen. Ärgerlicher reagierte Fritz Heuser (CDU): „Herr Quadflieg, Sie betteln förmlich um eine Dienstaufsichtsbeschwerde.“ Hans Herbert Wilke erinnerte an den jüngsten Ärger wegen eines Grundstücksverkaufs an der Lenneper Straße, von dem die Politik auch erst im Nachhinein erfahren hatte. Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann bemühte sich, die Wogen zu glätten: „Die Verwaltung wird sich um Transparenz bemühen.“

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