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Für Umgestaltung des Platzes muss fleissig gespart werden

Ein Metallband schirmt in diesem Plan den Richard-Lindenberg-Platz in Hasten von den umliegenden Straßen ab.Das Richard-Lindenberg-Denkmal bleibt vorläufig der Hammesberger Straße. Auf dem Gelände an der Einfahrt zum Gewerbepark Hasten (vormals Elotherm) entsteht zwar demnächst ein Pflanzenmarkt. Aber mit dem Investor sei vertraglich vereinbart worden, dass das Denkmal dort stehen bleiben könne bis zum Ausbau des Richard-Lindenberg-Platzes, teilte gestern Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid mit. Zugleich stellte er in Anwesenheit von Dieter Orth, Vorsitzender des Hastener Verkehrsvereins, und Gerhard Röttger, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Hasten e.V.,  die Planskizzen vor, die die Bürgerinitiative bei drei Architekten in Auftrag gegeben und anschließend interessierten Hastener Bürgern vorgestellt hatte. Diese hatten sich dann für einen Entwurf entschieden, der dem nebenstehende Plan recht nahe kommt. Danach soll der dreieckige Platz – auf die „Spitze“ soll das Denkmal kommen – eingerahmt werden von Bäumen und einer Pergola, letztere möglichst weit an den Rand des Platzes gesetzt, um „innen“ mehr Platzfläche zu bekommen. Das Besondere im Vergleich mit früheren Plänen: Der Platz soll für Veranstaltungen, Markt und Kurzparker gleichermaßen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war vorgesehen, die Autos nahezu gänzlich zu verbannen.

Die Hastener Bürger hatten das Geld für die Vorstudien (das der Stadt fehlte) in den eigenen Reihen gesammelt. Und sie wollen auch für den Architektenauftrag fleißig sparen, der nun als nächster Schritt anstünde. Daran werde sich die Bauverwaltung beteiligen, versprach Sonnenschein. Für einen konkreten Termin ist die Kasse jedoch noch nicht gut genug gefüllt. Vom Beginn der Bauarbeiten gar nicht zu reden. Denn die Baukosten bezifferte der Stadtplaner gestern mit 450.000 bis 500.000 Euro. In dieser Größenordnung finden sich in Remscheid keine Sponsoren mehr. Möglich sei die Umgestaltung aber auch in mehreren Phasen, weckte Sonnenschein Hoffnung.

Dieter Orth und Gerhard Röttger ernteten in der Sitzung für ihr Engagement und das ihrer Vereine viel Lob. „Anerkennenswert und honorig“ nannte es beispielsweise Ernst Otto Mähler (SPD) und sprach von einem „guten Zusammenspiel zwischen Verwaltung und Bürgerinitiative“.

Das leerstehende Haus, das nach der Neugestaltung des Platzes als dessen Kulisse ein noch gravierender Schandfleck wäre, sprach Beatrice Schlieper von den Grünen an. Unter den Zuschauern der Hausbesitzer, Georg Gast. „Da wird sich vorher etwas tun“, versprach er. Mit der Stadt Remscheid stehe er in Verkaufsverhandlungen. Schließlich habe die Stadt das Grundstück vor Jahren im Zuge eines Bebauungsplanverfahrens zum Straßengelände deklariert. Da sei es ja nur folgerichtig, wenn die Stadt ihm Haus und Grundstück abkaufe.

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Waterbölles am : Lindenberg-Platz: Überarbeitete Pläne werden vorgestellt

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Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Gerhard Röttger, Vorsitzender der IG Hasten, und Dieter Orth, Vorsitzender des Hastener Verkehrsvereins, haben die Hastener Bürger für Mittwoch, 19. August, 19 Uhr, ins Werkzeugmuseum, Cleffstr. 2-6, eingeladen. Dort wol

Kommentare

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Fraktion der SPD am :

Mit Freude hat Otto Mähler die Information der Verwaltung aufgenommen, sich bei der Landesregierung um eine Förderung der ins Auge gefassten Umgestaltung des Richard-Lindenberg-Platzes zu bemühen. „Die Stadtverwaltung hat hier richtig gehandelt, schließlich besteht nun endlich eine realistische Chance dafür, die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs vom vergangenen Jahr in absehbarer Zeit zu verwirklichen.“ Damit werde auch das Engagement der Interessengemeinschaft Hasten belohnt, die vor einem Jahr auf der Hastener Meile neue Ideen zur künftigen Gestaltung des Richard-Lindenberg-Platzes im Herzen des Stadtteils Hasten vorstellte. „Der Wunsch aus der Bevölkerung ist klar. Der Richard-Lindenberg-Platz soll wieder ein richtiges Stadtteilzentrum werden, das damit den gesamten Stadtteil Hasten aufwertet. Dabei sieht sich die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Alt Remscheid in ihren langjährigen Bemühungen bestätigt, die Hastener Filiale wieder in das Blickfeld der politischen Arbeit in der Bezirksvertretung zu rücken“, so Mähler. Dazu gehört seit jeher auch der Richard-Lindenberg-Platz, dessen Umgestaltung die Sozialdemokraten in den vergangenen zehn Jahren gefordert und die Bestrebungen aus Bürgerschaft und Verwaltung in diese Richtung positiv begleitet haben. „Der unermüdliche Einsatz in dieser Sache lohnt. Eine attraktive Gestaltung des Richard-Lindenberg-Platzes als Stadtteilzentrum und Bindeglied zwischen Deutschem Werkzeugmuseum und Trasse des Werkzeugs wertet Hasten auf und gibt dem dort ansässigen Handel neue Impulse. Jetzt geht es darum, sich in Düsseldorf mit aller Kraft dafür einzusetzen, die Förderung zeitnah zu verwirklichen. Wenn uns das gelingt, hat nicht nur Hasten, dann hat die gesamte Stadt gewonnen“, so der Sprecher der SPD weiter. (Martin Brink, Fraktionsgeschäftsführer)

Chronist am :

... es sei denn, es gelänge, EU-Zuschüsse zu bekommen. Für eine Verkehrsberuhigung auf Hasten-Feld nach dem Beispiel von Bohmte in Niedersachsen. Die Remscheider CDU hat sich dort umgesehen und war beeindruckt. Siehe Waterbölles-Bericht vom 2.9.2008.

Harald Fetsch am :

Von einer Verkehrsberuhigung ist weder auf Hasten-Feld noch in Bohmte die Rede. Auf Hasten geht es um ein anziehendere Umgestaltung des dortigen Innenstadtbereiches. In Bohmte handelt es sich um ein Verkehrskonzept, dass das natürliche Verhalten von Menschen berücksichtigt und aktiv und sinnvoll nutzt.

Chronist am :

Der Strukturausschuss des Regionalrates bei der Bezirksregierung Düsseldorf hat heute im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms 2009 unter dem Thema "Aktive Zentren" die Neugestaltung des Hastener Richard-Lindenberg-Platzes mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 365.000 Euro beschlossen. Hiervon sind 70 Prozent förderfähig. Die Maßnahme ist für das Jahr 2011 eingeplant. Oberbürgermeisterin Beate Wilding wird nun kurzfristig Gespräche mit der Interessengemeinschaft Hasten und dem Hastener Verkehrsverein aufnehmen, um die entsprechenden Planungen voranzutreiben und den weiteren Zeitplan zur Realisierung des Projektes abzustimmen. Die Bürgerinnen und Bürger werden in die gesamte Planung zur Neugestaltung des Richard-Lindenberg-Platzes durch umfassende Bürgerbeteiligung eingebunden.

Chronist am :

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt Remscheid hat das Thema „Neugestaltung Richard-Lindenberg-Platz“ aufgegriffen; sie möchte wissen, welchen Stand die Planungen mittlerweile erreicht haben. Um die Unterstützung für das Projekt seitens der Politik zu signalisieren, schlägt die SPD-Fraktion vor, deshalb die Sitzung der Bezirksvertretung am 26. August im Stadtteil Hasten durchzuführen. „Ein neugestalteter Richard-Lindenberg-Platz wäre eine Aufwertung für den gesamten Stadtbezirk und würde die bisher umgesetzten Maßnahmen ergänzen,“ sagt Ernst-Otto-Mähler. Als Sitzungsort ist das Heimat- und Werkzeugmuseum angedacht.

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