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Rat der Stadt fordert zwei neue Bahnhaltepunkte

In einer Resolution fordert der Rat der Stadt den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Deutsche Bahn AG auf, die Planungen für die beiden neuen Bahnhaltepunkte Honsberg und Mixsiepen an der Regionalbahnstrecke Solingen-Remscheid-Wuppertal weiterzuführen und die Umsetzung zu beschleunigen. In dem in der gestrigen Sitzung beschlossenen Papier heißt es weiter: „Die beiden geplanten Haltepunkte Remscheid-Honsberg und Remscheid-Mixsiepen sind von Anfang an Bestandteil der Modernisierungsoffensive des Landes NRW für Bahnhöfe an ausgewählten Strecken gewesen (MOF). Allerdings gehören beide in die zweite Stufe der MOF-Maßnahmen, die für eine Realisierung nach 2008 vorgesehen sind. Beide Haltepunkte wurden von der Stadt Remscheid stets bei der Fortschreibung von Bedarfsplänen angemeldet. Auch im aktuellen Sachstandsbericht 2007 zum VRR-Nahverkehrsplan sind beide Stationen aufgeführt. Trotzdem wurde die Stadt nun vom VRR davon in Kenntnis gesetzt, dass die Projekte derzeit von dort nicht mehr favorisiert werden.

Aus Sicht der Stadt Remscheid sollen die neuen Haltepunkte aber nicht aufgegeben werden, da sie für eine Verbesserung der Attraktivität der jeweiligen Einzugsgebiete entscheidend sind und daher auch in den entsprechenden Stadtentwicklungskonzepten enthalten sind. Überdies wurde noch 2005 im Zusammenhang mit der Realisierung des Projektes Hbf eine Vereinbarung mit DB Station und Service geschlossen, in der festgehalten wird, dass die Herstellung des Haltepunktes Mixsiepen von DB Station u. Service nachhaltig unterstützt wird.“

Wenn die Oberbürgermeisterin demnächst Bahnchef Mehdorn treffe, möge sie doch bitte auch die heruntergekommenen Triebwagen des "Müngsteners“ ansprechen, regte Beatrice Schlieper an. Wilding: „Mit Sicherheit“. Wie bei der städtischen Pressestelle zu erfahren war, hat Wilding ihr Gespräch mit Hartmut Mehdorn am kommenden Dienstag in Berlin. Ein weiteres Thema neben der Unzufriedenheit mit Ausstattung/Wagenmaterial der Regionalbahn sei, so Pressereferentin Viola Juric auf Anfrage, die Verschlechterung der Fernbahnverbindung ab Wuppertal/Solingen Hauptbahnhof.

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Kommentare

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Chronist am :

Und OB Wilding hat noch einen viel aktuelleren Anlass, mit Bahnchef Mehdorn zu reden: Heute um 12.35 fiel der Triebwagen Richtung Wuppertal aus. Aber die Bundesbahn brauchte zwanzig Minuten, bis sie die dreißig ungeduldig wartenden Fahrgäste auf dem Bahnsteig davon über Lautsprecher unterrichtete. Service sieht anders aus!

wieland Gühne am :

Auch sollte Frau Wilding nicht vergessen, dass zweite Wartehäuschen am HAUPTBAHNHOF in Erinnerung zu bringen. Das sollte (so Frau Wilding) doch schon Ende vergangenen Jahres den Hauptbahnhofflair unterstützen.

Christoph Humpert am :

Vielleicht sollte man die Strecke an die Regio Bahn vergeben. Die haben die Stecke von Kaarst bis Mettmann von der DB übernommen. Schicke neue Züge, freundliches Personal und gute Taktfrequenz. Unsere fallen oft aus, sind dreckig, es regnet rein und der Service ist mies.

Michael Dickel am :

Vielleicht sollte Frau Wilding mit Kaufland verhandeln, ob die nicht die Bahnstrecke übernehmen wollen. Schließlich bekommt Deutschland endlich den ersten Supermarkt mit Gleisanschluß. Vielleicht kann man dann noch Geld für die Namensrechte bekommen, denn diesen Haltepunkt 'Hauptbahnhof' zu benennen, finde ich doch stark übertrieben. Kaufland wäre doch viel besser. Auch sollte man an die touristische Vermarktung der Apfelbaumwiese denken und darüber einen Videofilm beauftragen. So nach dem Motto: Frisch gepflückt und auch noch ökologisch korrekt erreichbar. Vielleicht können dann mit den Einnahmen die genannten Haltepunkte mitfinanziert werden. Eventuell würde man durch die Benennung zur Baumschule noch Gelder aus der Schulwegsicherung einsetzen können. Im Ernst: Ich halte die gesamte Kursbuchstrecke für nicht existenzfähig. Das Problem liegt an der Müngstener Brücke, die vielleicht noch zrehn Jahre, vielleicht auch 20 befahrbar sein wird. Aber schon aus der Problematik der Ölversorgung wird ein Befahren mit Dieselloks nicht mehr lange machbar sein. Eine Elektrifizierung wurde vor einigen Jahren mit 150 Millionen Euro veranschlagt. Was würde ein Neubau der Brücke kosten, und was wird der Denkmalschutz dazu sagen, wenn gleich daneben eine neu Brücke entstehen würde. Kann in Remscheid mal etwas langfristig gedacht werden? Was nutzen teure Haltepunkte, wenn sich die gesamt Strecke in zehn Jahren erledigt hat?

Steffen Schneider am :

Die Existenz der KBS 458 ist sehr wohl gewährleistet. Durch den 20-Minuten-Takt werktags und den 30 Min-Takt abends und am Wochenende plus dem noch vorhandenen Güterverkehr erhält die DB Netz AG schon gute Trasseneinnahmen. Eine Elektrifizierung wurde in 2000 mit 110 Millionen DM veranschlagt, wobei die Ausrüstung der Müngstener Brücke mit einer Oberleitung auch aus Denkmalschutzgründen kein KO-Kriterium war. Der VRR wird über kurz oder lang diese Strecke ausschreiben. Sieht man die anderen Vergabeverfahren in NRW, so "verliert" DB Regio zumeist die Ausschreibungen. Neue Verkehrsunternehmen, die gerne diese Strecke bedienen würden, gibt es genug, der Komfortstandard würde duch die Ausschreibungskriterien eh verbessert. Es ist nur eine Zeitfrage. Außerdem werden auch im Eisenbahnsektor Hybridfahrzeuge entwickelt, die es möglich machen, sowohl mit Oberleitung als auch dieselelektrisch zu fahren. Und genau dort könnte die Zukunft dieser Strecke liegen, z.B. auch mit einer Durchbindung nach Düsseldorf. Es liegt an der Stadt RS, nachdrücklich eine schnelle Ausschreibung der Strecke beim VRR anzumelden, sonst fahren diese Triebfahrzeuge noch in 2020 nach RS, und das wollen wir ja alle nicht.

Harald Fetsch am :

Leider ist bei dem „Müngstener“ einiges nicht gut gelaufen. Die Strecke ist durch einen Generalvertrag mit dem VRR an die Bahn AG gegangen. Remscheid war daran nicht beteiligt. Jetzt wurde der Vertrag über die Regionalzüge vom VRR fristlos gekündigt. Das ist eine Chance, eher eine Ausschreibung für die Strecke machen zu können. Es gibt aber einen gravierenden Unterschied zur Regio Bahn-Stecke in Mettmann und Co. Diese gehört bis Düsseldorf den anliegenden Kommunen. Die hiesige Strecke, insbesondere die Müngstener Brücke, ist offensichtlich ein ungeliebtes Kind der Bahn AG, da sie sehr hohe Kosten verursacht. Auch bei einem anderen Betreiber würde sich an den ständigen Ankündigungen der Bahn AG, jetzt werden die Bahnhöfe renoviert, beziehungsweise die Haltepunkte eingerichtet, nichts ändern.

Dirk Schaefer am :

Na ja, es regnet nicht gerade rein, und der Service ist auch nicht mies, denn es gibt überhaupt keinen! Und da gerade der VRR den Vertrag mit der DB Regio NRW komplett gekündigt hat und beide Pateien sich im handfesten juristischen Streit befinden, wird die Investitionsbereitschaft der Bahn jetzt wohl endgültig gegen Null tendieren. Bleibt nur zu hoffen, dass der VRR seine Ankündigung wahr macht und die Strecke 2010/11 ausschreibt. Insofern erwarte ich von dem Gespräch unserer OB mit ICE-Hartmut außer den üblichen Floskeln eigentlich nichts. Übrigens ist das momentan einzige ''Wartemodul'', das im November von einem Betrunkenen ''umgestaltet'' wurde (Seitenscheiben und Fahrplankasten entfernt), bis heute nicht repariert worden.

Christoph Humpert am :

Es regnet bei starkem Regen rein. Die Züge sind in der Mitte undicht. Habe ich schon öfter erlebt.

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