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Künftiger Standort des Archivs weiter in der Schwebe

Die jüngsten Beschlüsse im Kultur- und Finanzausschuss ließen vermuten, dass der Tagesordnungspunkt „“Räumliche Unterbringung des Stadtarchivs“ in der gestrigen Ratssitzung in einer Minute abgehandelt sein würde. War er denn auch. Aber anders, als erwartet. Die „grüne“ Beatrice Schlieper meldete überraschend neuen Beratungsbedarf an, hatte „offene Fragen“ an die Verwaltung und bat um Vertagung. Und so geschah’s. Bleibt das Archiv also doch in dem von Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann als „marode“ bezeichneten Gebäude an der Honsberger Straße und zieht nicht in den früheren Aldi in Hasten um? Dafür hatte am 12. Juni im Finanzausschuss auch Beatrice Schlieper gestimmt – zusammen mit CDU und FDP. Jetzt eine Kehrtwendung? Nein, das Aldi-Haus hält sie im Vergleich mit dem jetzigen Domizil immer noch für die weitaus bessere Lösung. Wie sehe es aber aus, wenn Remscheid, Solingen und Wuppertal ein gemeinsames Archiv zustande bekämen?

Derzeit wird das Landesarchivgesetz überarbeitet. Möglich, dass die bergischen Großstädte Zuschüsse bekommen könnten, führten sie ihre drei Archive unter einem Dach zusammen. Und bei künftiger elektronischer Archivierung sei auch nicht mehr so viel Archivfläche erforderlich. Beides will Schlieper jetzt von der Stadtverwaltung prüfen lassen. Die Stadt hat zwar den Mietvertrag für das Haus an der Honsberger Straße zwischenzeitlich schon gekündigt und muss nun darauf hoffen, das der Vermieter des früheren Aldi sich noch einige Wochen in Geduld übt – davon abgesehen werde durch die nachgeschobenen Fragen, die es nun zu beantworten gilt, aber nichts anbrennen, wie Henkelmann versichert. Und da während der Sommerpause ohnehin eine Sitzung des Hauptausschusses stattfinden soll, könnte über den Standort des Archivs auch dann noch entschieden werden.

An die Zusammenlegung der drei Stadtarchive habe man in der Verwaltung selbst schon einmal gedacht, sagte Henkelmann auf Anfrage, habe diese Idee dann aber wieder verworfen. Denn es habe sich herausgestellt, dass dadurch auf Remscheider Seite weder Sach- noch Personalkosten eingespart werden könnten. Ohnehin sei die Personaldecke des Remscheider Archivs weit geringer als die in Solingen und Wuppertal, wo es auch eine „Forschungsabteilung“ gebe. Bei einer „großen Lösung“ sieht der Kulturdezernent es als sehr schwierig an, geeignete Räume zu finden. Denn auch „unter einem Dach“ müssten die drei Archive weiterhin getrennt von einander geführt werden. Aber selbstverständlich werde er in Rücksprache mit dem Leiter des Historischen Zentrums, Dr. Urs Diederichs, die Fragen von Beatrice Schlieper umfassend beantworten.

Trackbacks

waterboelles.de am : Ratssitzung voller Zweifel und gegenseitigem Mißtrauen

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Wer glaubt eigentlich noch wem? Das leidige Thema „Umzug des Archivs“ wurde gestern im Rat der Stadt nach einer heftigen Debatte vertagt. Sie war von Skepsis und offenem Misstrauen geprägt. Da geistert seit Monaten eine (doch hoffentlich im Verwaltungsvor

Kommentare

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Johannes Paul am :

Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, ist mal wieder etwas in Remscheid wegen Beratungsbedarf verschoben worden. Frau Schlieper hat in der Finanzausschuss-Sitzung für ja gestimmt, ist eigentlich immer noch dafür, hat aber noch ein paar Fragen. Wieso war sie denn nicht in der Lage, diese Fragen im Ausschuss zustellen? Warum muß sie bis zur nächsten Ratssitzung warten? Die Arbeit, die in der Zwischenheit seitens der städtischen Mitarbeiter geleistet worden ist, ist demnach erstmal umsonst gewesen. Denken unsere Ratsmitglieder, diese Mitarbeiter sind "umsonst" oder werden womöglich nur für Ihre Anwesendheit bezahlt?

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