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Arbeitslosigkeit ging in Remscheid im Juni weiter zurück

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Konjunktur in Remscheid hat auch im Juni ihre Fahrt beibehalten. Damit bleibt die gute Situation in den Remscheider Betrieben auch für die Arbeitslosen weiterhin spürbar. So meldeten die Arbeitgeber wieder eine große Zahl an freien Stellen und da auch aus den Betrieben eine geringere Zahl an Arbeitslosmeldungen erfolgte, ging die Arbeitslosigkeit nochmals zurück. Im Ergebnis wurden gegenüber dem Vormonat 2,2 Prozent weniger Arbeitslose gezählt. Aktuell bleiben weiter 4.872 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 8,2 Prozent.

Insgesamt wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und der ARGE im Juni 414 Stellen (Vormonat: 378) gemeldet. Davon sind 289 Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dass sind geringfügig (- 6 oder 2,0 Prozent) weniger als vor einem Monat, aber (+19 oder + 7,0 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Zudem wurden 98 Arbeitsgelegenheiten (MAE) für AlgII-Bezieher den Vermittlungsfachkräften gemeldet. Der Vergleichswert des Vormonats lag bei 67 bzw. 117 im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell sind noch 796 Stellen zu besetzen, darunter 579 Stellenangebote für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, unter anderem für die Bereiche Metallerzeuger und- bearbeiter (110), Schlosser und Mechaniker (77), Elektriker (32), Warenkaufleute (31), Verkehrsberufe (27), Organisations-, Verwaltungs- Büroberufe (34), Gesundheitsdienstberufe (31) und Reinigungsberufe (9).

Die Arbeitslosigkeit verringerte sich in Remscheid binnen Monatsfrist um 108 oder 2,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahr sogar um 1.033 oder 17,5 Prozent, was die überaus gute Situation auf dem Arbeitsmarkt mit unterstreicht. „Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit in Remscheid - eine so erfreuliche Nachricht gebe ich immer gerne weiter“, so Ute Ackerschott, Leiterin der Arbeitsagentur. „Insbesondere freut mich die Meldung der fast 300 neuen Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Spiegelt sich doch hierin auch der weiterhin hohen Bedarf an Arbeitskräften in den Remscheider Betrieben wider und damit auch der vorhandene Optimismus in einen weiterhin guten Konjunkturverlauf.“

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit verlief in den beiden SGB-Bereichen parallel, aber in unterschiedlicher Ausprägung. So waren im Bereich SGBIII (Arbeitslosenversicherung) mit 1.299 Arbeitslosen in diesem Monat nur 23 oder 1,7 Prozent Arbeitslose weniger zu verzeichnen. Im Bereich des SGBII (Jobcenter) wurden mit 3.573 Beschäftigungslosen sogar 85 oder 2,3 Prozent weniger Beschäftigungslose gezählt. Dagegen liegen die Veränderungen in beiden Rechtskreisen gegenüber dem Vorjahr auf wesentlich höherem Niveau. So lagen die Vergleichswerte im Juni 2007 bei 1.914 bzw. 3.991 und somit jeweils um 615 oder 32,1 Prozent bzw. 418 oder 10,5 Prozent über den aktuellen Werten. Die Verränderungsrate insgesamt für alle Arbeitslosen liegt bei minus 17,5 Prozent. Diese großen positiven Veränderungen für die Arbeitslosen aus beiden Rechtskreisen spiegelt auch die gute Situation in den Remscheider Betrieben wider.

Im Laufe des Berichtsmonats gingen insgesamt 822 Neuanmeldungen von Arbeitslosen an der Bismarckstraße ein. Das waren 22 oder 2,8 Prozent mehr als noch im Mai und 51 oder 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Berichtsmonat wurden mit insgesamt 934 geringfügig weniger (- 11) Abgänge aus der Arbeitslosigkeit registriert als noch vor vier Wochen. Der Wert des Vorjahres lag bei 858. Insgesamt fanden 324 Männer und Frauen eine Anstellung und somit 25 oder 7,2 Prozent weniger als im Vormonat. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es waren es 317 Neueinstellungen. Die weiterhin hohe Zahl an neuen Beschäftigungsverhältnissen unterstreicht auch die aktuell gute Situation für die Arbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt.

Aktuell wurden 179 Männer und Frauen in eine Ausbildung/Qualifizierung abgemeldet. Hier lag der Vergleichswert des Vormonats bei 147 und der des Vorjahres bei 128. Davon mündeten 151 Männer und Frauen in eine Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein. Die restlichen Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit erfolgten aufgrund von Krankheit oder sonstigen, in der Person des Arbeitslosen liegenden, Gründen.

Aktuell sind in Remscheid nur noch 411 Arbeitslose gemeldet, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigungslosen bei dieser Personengruppe gegenüber dem Vormonat geringfügig um sieben oder 1,7 Prozent verringert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Betroffenen sogar um 164 oder 28,5 Prozent zurückgegangen und damit stärker als die Arbeitslosigkeit insgesamt mit minus 17,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,2 Prozent nach 6,3  Prozent im Vormonat und 8,6 Prozent vor einem Jahr.

Bei den unter 20-Jährigen hat sich die Zahl der Beschäftigungslosen gegenüber dem Vormonat ebenfalls geringfügig verändert. Insgesamt wurden jedoch 66 nach 64 Arbeitslosen im Monat zuvor gezählt. Gegenüber dem Vorjahr bleibt ein Abstand von minus 46 oder 41,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote für diese Personengruppe beträgt aktuell 3,2 Prozent nach 3,1 Prozent im Mai und 5,7 Prozent vor einem Jahr. Betreut werden in Remscheid 175 (Vormonat: 174) Jüngere unter 25 Jahre durch die Arbeitsagentur und 236 (Vormonat: 244) von der ARGE. Die Vergleichswerte von vor einem Jahr lagen bei 229 (- 54 oder – 23,6 Prozent) und im SGBII Bereich bei 346 (- 110 oder -31,8  Prozent). Von den Jüngsten werden aktuell 21 (Vormonat: 19) im Bereich SGB III und 45 (Vormonat: 45) von der ARGE betreut. Die Vorjahresergebnisse lagen bei 34 bzw. 78 Arbeitslosen.

Am Berichtsmonatsende suchten insgesamt noch 1.320 (Vormonat: 1.354) Männer und Frauen Arbeitslose über 50 Jahre und älter in Remscheid eine Beschäftigung. Davon ist knapp die Hälfte (675) sogar älter als 55 Jahre. Im kurzfristigen Vergleich ist die Arbeitslosigkeit um 34 oder 2,5 Prozent zurückgegangen. Dagegen ging die Zahl der Betroffenen binnen Jahresfrist sogar um 332 oder 20,1 Prozent zurück und lag damit auch noch leicht über der Gesamtveränderungsrate von minus 17,5 Prozent. Insgesamt werden 441 (Vormonat: 453) Männer und Frauen im SGBIIIBereich und 879 (Vormonat: 901) im SGBII-Bereich betreut. Die Vergleichswerte des Vorjahres lagen mit 742 (- 301 oder – 40,6 Prozent) bzw. 910 (- 31 oder – 3,4 Prozent) jeweils darüber.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Berichtsmonat leicht zurückgegangen. Aktuell sind mit 2.133 (nach 2.167 im Vormonat) insgesamt 43,8 Prozent aller in Remscheid gemeldeten Arbeitslosen bereits ein Jahr und länger ohne eine Beschäftigung. Gegenüber dem Vormonat konnte eine leichte Verbesserung erzielt werden. Insgesamt 34 oder 1,4 Prozent weniger Arbeitslose wurden gezählt. Im Jahresvergleich ist die Langzeitarbeitslosigkeit sogar um 646 oder 23,2 Prozent zurückgegangen. Die Quote für den allgemeinen Rückgang der Arbeitslosigkeit liegt dagegen nur bei 17,5 Prozent.

Betreut werden aktuell 1.875 (Vormonat: 1.896) Männer und Frauen im SGBII- Bereich und 258 (Vormonat: 271) Arbeitslose im SGBIII- Bereich. Vor einem Jahr waren mit 2.160 insgesamt 285 oder 13,2 Prozent Arbeitslose mehr im SGBII-Bereich zu verzeichnen. Im Bereich der Arbeitsagentur wurden bei 619 Arbeitslosen insgesamt 361 oder 58,3 Prozent Betroffene mehr gezählt. Damit profitieren Langzeitarbeitslose in Remscheid auch weiterhin von der guten konjunkturellen Situation. Trotz der graduellen Unterschiede in den beiden Rechtskreisen zeigt der Abbau der Arbeitslosigkeit, dass auch hier die Vorzeichen in die richtige Richtung zeigen. Beide, Arbeitsagentur und ARGE, werden sich dieses schwierig zu vermittelnden Personenkreises auch weiterhin verstärkt annehmen, um die Zahl der Betroffenen noch weiter abzubauen.

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