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200 Jahre Stadtrechte: Großes Bürgerfest am 14. September

Rechtzeitig zum Stadtjubiläum – die Verleihung der Stadtrechte vor 200 Jahren wird am Sonntag, 14. September, auf dem Theodor-Heuss-Platz und im Rathaus groß gefeiert – gibt der Remscheider General-Anzeiger ein 360 umfassendes Buch heraus, in dem der katholische Theologe und ehemalige Gymnasiallehrer Hans Jürgen Roth viele „Dönekes“, Geschichten und Fakten zur Geschichte dieser Stadt zusammengetragen hat, ergänzt durch zahlreiche Fotos. Ein Bild des Goldenen Stadtschlüssels dürfte nicht dazu gehören; denn der ist seit dem Kapp-Putsch des Jahres 1920 spurlos verschwunden. Und auch schaurige Tatorte dürften fehlen. An die wird allerdings schon einen Tag vor dem Jubiläum die Remscheider Stadtführerin Melanie Clemens unter dem Motto „Tatort Remscheid“ in einer Stadtführung erinnern, die um 19 Uhr am Quimper-Platz (Eingang Polizei) beginnt und die zu „schaurigen und skurrilen Schauplätzen der dunklen Seite der Remscheider Stadtgeschichte“ führen wird.

So steht es in dem mehr als 100 Einzelveranstaltungen umfassenden Programm, das die Stadtverwaltung heute auf einer Pressekonferenz präsentierte. Sie hatte bei örtlichen Vereinen und Institutionen angefragt, ob sie sich nicht an einem Jubiläumsprogramm zwischen Juli und Dezember beteiligen wollten, und diese hatten sich nicht lange bitten lassen. So findet sich denn in dem 16-seitigen Folder auch Altbekanntes und -bewährtes, von Kindertheater-Aufführungen im Rahmen des „Remscheider Sommers 2008“ über die Heimatspiele der Lüttringhauser Volksbühne („Bergische Dickköppe“) bis hin zu Gastspielen im Teo Otto-Theater, Bunten Nachmittagen in der „Denkerschmette“ und den „Wochen der älteren Generation“. Sogar der Festakt zum Tag der Deutschen Einheit und der diesjährige Röntgenlauf sind aufgeführt. Und auch der Heimatbund Lüttringhausen findet sich wieder mit seinem „Brunnenfest“ am 19. September zum 100-jährigen Bestehen des Rathauses Lüttringhausen. Kurz: Man hat aus der Not eine Tugend gemacht und mit viel Einsatz und sehr wenig Geld (weil im Stadtsäckel nicht vorhanden) zusammengestellt, was diese Stadt in den nächsten Monaten alles zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge. „Das Programm zeigt, wodurch sich Remscheid auszeichnet“, wie Sven Wiertz, der persönliche Referent der Oberbürgermeisterin, es ausdrückte: „Durch bürgerschaftliches Engagement!“

Am 14. September soll in und um das Remscheider Rathaus viel geboten werden. Im Rathaus zeigt der Bergische Geschichtsverein antike Bücher und der Stenografenverein alte Schreibmaschinen, das städtische Katasteramt stellt historische Plakate aus, die Remscheider Funkamateure werden QSL-Karten herausgeben mit dem Aufdruck „200 Jahre Stadtrechte Remscheid“, und die Partnerstädte von Remscheid (Quimper, Pirna, Wansbeck und Schmalkalden) wollen der Einladung zu einer Präsentation ebenso folgen wie Remscheider Vereine (darunter der Türkische Kultur- und Sportverein) und Unternehmen (z.B. Hazet).  Alte Filme über Remscheid werden auf einer Leinwand zu sehen sein, und hinzu kommen Fotos von der „Alleestraße im Wandel der Zeit (1895-2008)“.

Für zusätzliche „Farbe“ soll auf dem Rathausplatz ein Historischer Jahrmarkt mit mittelalterlich kostümierten Darstellern sorgen. Und am Bühnenprogramm werden sich die Jazz AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Musikgruppen des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums sowie Showtanzgruppen des Ballettstudios „Dance in the City“ beteiligen. Der Remscheider Turnverein zeigt, was seine Judo- und Aerobic-Sportler ins Schwitzen bringt, die Welle e.V. erarbeitet für diesen Tag eine musikalische Zeitreise an Hand von Tanzfilmen, das Kindertheater „Don Kid’schote“ wendet sich mit einer Geschichte über Freundschaft, Liebe und Mut an Menschen ab 4, der Chanty-Chor Marika an die etwas ältere Generation, und rockigen Blues wird schließlich zwischen 18.30 und 20 Uhr „Re-late“ bieten. Die Gelsenkirchener Musiker wurden beim 25. Deutschen Rock & Pop-Preis im Dezember vergangenen Jahres als „Beste Rhythm & Blues Band 2007“ ausgezeichnet. Klar, dass auf dem Rathausplatz auch für Speis’ und Trank gesorgt sein wird.

Während am Programm des 14. Septembers in nächster Zeit noch der minutengenaue Feinschnitt erfolgen wird, liegt das Rahmenprogramm für die nächsten Monate nicht nur gedruckt, sondern auch digital vor, im Waterbölles bei einem Klick an dieser Stelle.

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Chronist am :

Hans-Jürgen Roth hat bei den Recherchen zu seinem neuen Buch über die Remscheider Geschichte auch viel Wissenswertes und Interessantes über die Bildung in Remscheid herausgefunden. Mit diesem detaillierten Wissen im Hintergrund wird er am Donnerstag, 28. August, ab 19 Uhr in der Volkshochschule, Elberfelder Str. 32, 2. Etage, VHS-Saal, zur Eröffnung des neuen VHS-Semesters Entwicklungen verschiedener Remscheider Bildungsbereiche darstellen unter dem Thema „Die Lust am Gestern: 200 Jahre Bildung in Remscheid“.

Chronist am :

Anlässlich der Feierlichkeiten "200-Jahre Stadt Remscheid" wurde am 14. September auf dem Ambrosius-Vaßbender-Platz ein Ökumenischer Gottesdienst gefeiert, an dem auch Oberbürgermeisterin Beate Wilding teilnahm. Unter dem Motto "Sie/Du sind/bist ein Teil(-chen) deiner Stadt" haben katholische und evangelische Jugendliche dabei die Besucherinnen und Besucher aufgefordert, kleine Mosaiksteinchen zu einem großen Mosaik zusammensetzen, das das Remscheider Stadtwappen und die Überschrift "Die Stadt auf dem Berge kann nicht verborgen bleiben" darstellt. Das fertige Mosaik werden Stephanie Beier, Jugendleiterin der Ev. Stadtkirchengemeinde, und Ralf Gassen, Gemeindereferent der Kath. Kirchengemeinde, gemeinsam mit einigen engagierten Jugendlichen am kommenden Dienstag der Oberbürgermeisterin überreichen.

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